Mittwoch, 31. August 2011

Backofen an und rein damit

Im Februar hat Stefanie von „hefe und mehr“ das Engelskirchener Landbrot gebacken und so lange ist es auch schon auf meiner TO-BAKE-LISTE. Ich versuche die Liste abzuarbeiten, was natürlich kaum möglich ist, denn es kommen ja immer wieder neue Brotrezepte dazu…wohl eine Lebensaufgabe.
So wie in meinem Leben das Brotbacken und Kochen einen wichtigsten Stellenwert hat, feiere ich auch gerne mit meinen Freunden. Eine ganz liebe Arbeitskollegin und mittlerweile zähle ich sie auch zu meinen Freundinnen, feiert im August einen runden Geburtstag und hat zum Frauen-Brunch eingeladen. Bei einem Brunch darf natürlich ein feines Brot nicht fehlen. Meine Freundin hat sich von mir ein würziges Backwerk gewünscht. Ihr Wunsch ist mir Befehl und so habe ich mich für das Engelskirchener Landbrot entschieden.
Das Brot bekommt laut Stefanie wegen der drei verschiedenen Vorteige (Pooolish, Paté fermentée und Sauerteig) ein intensives Aroma. Bei der Beschreibung des Brotes kommt Stefanie gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus: „ Das Brot ist sehr aromatisch-nussig, mit einer sanften Säure im Hintergrund, mit einer eher feinporigen Krume und einer dicken, knusperigen Kruste.
Ich finde das Brot ist wegen der verschiedenen Vorteige vielleicht nicht ganz so ideal für Anfänger, aber für geübtere Brotbäcker ein tolles Rezept. Wer sich unsicher ist, welche Konsistenz die Vorteige haben sollen, kann sich hier informieren.
Ich habe das Rezept etwas abgeändert, indem ich nur das Vorarlberger Brotmehl verwendet habe. Die Sauerteigmenge habe ich stark reduziert und nur 35 g Natursauerteig verwendet, da ich das Brot etwas milder haben wollte. Denn Stefanie hat für ihr Engelskirchener Landbrot wesentlich mehr Weizensauerteig verwendet. Außerdem habe ich die Hitze im Ofen alle 10 min von 250 °C auf 200°C reduziert.
Das Brot ist bei den eingeladenen Gästen sehr gut angekommen und ich fand es auch sehr fein im Geschmack. Die Krume ist feinporig und feinaromatisch. Leider habe ich kein Foto von der Krume, da es ja ein kleines Geburtstagsgeschenk war.


Zutaten für ein Brot
Poolish:
150 g Weizen-Brotmehl
150 ml Wasser
0,5g Trockenhefe (1 Messerspitze)
Sauerteig:
35 g Natursauerteig
Pâte fermentée:
125 g Weizen-Brotmehl
85 ml Wasser
1 g Trockenhefe
2 g Salz
Haupteig:
Poolish
Natursauerteig
Pâte Fermentée
575 g Brotmehl
300 ml lauwarmes Wasser
5 g Trockenhefe
18 g Salz

Zubereitung
Natursauerteig zwei Tage vorher dem Backtag ansetzen.
Für den Poolish die Zutaten miteinander vermengen und bei Zimmertemperatur 12 Stunden ruhen lassen.
Für den Pâte fermentèe alle Zutaten verkneten und eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Anschließend für 12 Stunden im Kühlschrank kühl stellen.
Am Backtag alle Zutaten für den Hauptteig  verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 min ruhen lassen.
Anschließend den Teig nochmals 5 min kneten, das Brot 2-3 mal falten und in den gut bemehlten (Roggenmehl verwenden, denn dann reißen die Brote beim Backen schöner auf) Gärkorb legen und 1,5 Stunde zugedeckt gehen lassen. Die Brotlaibe aus der Form stürzen und bei 250°C fallend bis 200°C für 45 min mit Dampf backen. Die letzten 10 min die Ofentüre einen spaltbreit öffnen und zu Ende backen.


Eingereicht bei Susan´s Yeastspotting.

Samstag, 27. August 2011

vegetarischer Sommer



Simone schwingt auf ihrem wunderbaren Blog „pimalbutter“ sehr kreativ ihren Kochlöffel und ihre Koch-Ergebnisse sind herrlich anmutende Rezepte, die man einfach gleich nachkochen möchte. Vor einiger Zeit hat sie ihre mediterrane Gemüsetarte mit Ziegenkäse präsentiert.
Simone ist eine bekennende Ricotta- und Auberginen-Liebhaberin und darum ist dieses vegetarische Gericht einfach nur lecker und der Ricotta gibt der Gemüsetarte ein „ganz besonderes Mouthfeeling- fest und locker zu gleich“.
Ich kann mich Simone nur anschließen, denn auch ich mag Ricotta und Aubergine sehr gerne. Wenn die „Zwei“ noch eine Kombination eingehen, wunderbar! Simone hat einen Blätterteig verwendet, ich entschied mich aber dann doch für den Topfen-Öl Teig, denn ich auch schon bei der Spargeltarte verwendet habe. Diesmal habe ich den Topfen-Öl Teig etwas verändert, da ich mein neu erworbenes Teffmehl (100 g Teffmehl, 150 g Universalmehl) verwendet habe. Da das Teffmehl dem Teig einen nussigen Geschmack verleiht
Den Paprika musste ich weglassen, da mein lieber Mitesser dieses Gemüse sogar nicht mag. Das Gemüse habe ich nicht, wie Simone, im Ofen gegart, sondern in der Pfanne kurz angeröstet. Die Tarte mit dem Topfen-Teff hat mir gut geschmeckt, aber etwas mehr Würze hätte die Quiche schon vertragen. Also nicht sparen mit Salz und Pfeffer.


Zutaten für eine Tarteform
Gemüse:
1 Aubergine
2 Zucchini
2 Schalotten
Olivenöl
Oregano, Thymian, Rosmarin und Petersilie
Guss:
150 g Ricotta
2 Eier
200 ml Milch
Salz
Pfeffer
100 g würziger Ziegenfrischkäse (Chavroux)


Zubereitung
Für den Teig Magertopfen, Milch, Öl, Ei und Salz verrühren. Universal- und Teffmehl mit dem Backpulver vermischen und alles miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und damit eine gefettete Auflaufform auskleiden. Den Teig bei 200 °C 10 min blind backen.
Das Gemüse in grobe Würfel schneiden und in Olivenöl scharf anbraten und zum Schluss mit den Kräutern, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Gemüse auskühlen lassen und auf den Teig gleichmäßig verteilen.
Für den Guss Milch, Ricotta, Eier vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Eierguss auf das Gemüse gießen. Ziegenkäse auf der Tarte verteilen. Die Tarte bei 180 Grad im Ofen ca. 30 min goldbraun backen.

Dienstag, 23. August 2011

gut verpackt...


Alice kocht in ihrem kulinarischen Wunderland viele wunderbare Gerichte, so auch ihren Wildlachs mit Polenta-Ricottakruste und Kohlrabigemüse. Alice bekennt sich dazu, dass sie eigentlich kein großer Fan von Fisch und Meeresfrüchten ist, aber ab und zu gibt es dann doch im Wunderland Lachs oder Hering. Die Grundidee hatte sie von den „küchengöttern“ abgeschaut und Alice Fazit zu diesem Gericht lautet:Sehr sehr lecker! Der Lachs ist total saftig und die Polentamischung finde ich auch phantastisch.“
Ursprünglich wollte ich auch Kohlrabi dazuservieren, aber dann habe ich von meinem Papa ganz ganz viele frische Eierschwammerl (Pfifferlinge) geschenkt bekommen. Und dann war es klar, was es als Beilage zu diesem Fischgericht geben wird. Mich hat Alice Rezept deshalb gleich angesprochen, weil ich sehr gerne Fisch und Polenta esse. Also die perfekte Kombination für mich. Letztens habe ich einen göttlich-cremigen Polenta bei meiner Schwester gegessen, ihr Geheimnis etwas Orangenabrieb und Paprikapulver edelsüß unter den Polenta mischen. Darum kommt auch bei mir etwas Orangenabrieb in die Polenta-Ricottakruste.
Ich kann euch dieses Fischgericht nur empfehlen, denn es hat meinem Mitesser und mir wunderbar geschmeckt. Die Polentakruste ist außen kross und innen vom Ricotta immer noch fein cremig. Die Eierschwammerl waren die perfekten Begleiter. Ich danke Alice für dieses tolle Rezept.


Zutaten für 2 Personen
2 Fischfilets nach Wahl
Kruste:
150ml Milch
100 ml Wasser
40g Polentagrieß
100g Ricotta
Salz

Pfeffer
1 Msp. Paprikapulver edelsüß
etwas Orangenabrieb
2 EL geriebener Parmesan
frische Kräuter (Petersilie, Oregano, Thymian)
Beilage:
Eierschwammerl
etwas Traubenkernöl
Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Zuerst die Milch mit dem Wasser zum Kochen bringen. Polenta mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen lassen. Die Polenta vom Herd nehmen und 15 Minuten quellen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Polenta mit Kräuter, Salz, Pfeffer, Muskat und Orangenabrieb würzen. Anschließend den Ricotta unter die Polentamasse mischen und auf dem Fischfilet gleichmäßig verteilen und glattstreichen. Den Parmesan über die Kruste streuen und im Backofen bei 200°C  20- 25 Minuten backen bis die Kruste knusprig ist.
Kurz bevor der Fisch fertig ist, die Eierschwammerl in der heißen Pfanne scharf anbraten. Erst zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen und mit dem Fisch servieren.

Samstag, 20. August 2011

the next fruity experience



Die Erdbeer-Honig Butter hat wunderbar fruchtig geschmeckt. Ich habe damit den Sommer mit seinen vollen Aroma auf meinem Brot gezaubert. Und da es so herrlich geschmeckt hat, ist sie auch schon komplett aufgebraucht. Leider! So wird es Zeit neue zumachen. Dringend!!! Die Erdbeerzeit neigt sich leider langsam dem Ende zu und so haben die Brombeeren ihren Auftritt. Ich habe bereits frische Brombeeren pflücken können und da ich doch mehr als erwartet sammeln konnte, hatte ich genug diesmal die Butter mit einem säuerlichen Brombeerpüree zu verfeinern.
Den gemahlenen Ingwer habe ich weggelassen und diesmal etwas Kardamom verwendet. Denn ich finde Brombeeren und Kardamom harmonieren einfach wunderbar miteinander.


Zutaten
100 g Brombeeren
1 TL Blütenhonig
¼ TL Kardamom gemahlen
100 g weiche Butter


Zubereitung
Brombeeren fein pürieren. Das Püree mit Honig und Kardamom erhitzen, etwa 3 Minuten dickflüssig einkochen und anschließend auskühlen lassen.
Mit dem Mixer das Brombeerpüree unter die weiche Butter rühren. Die Butter auf einer Frischhaltefolie verteilen und zu einer Rolle formen. Die Rolle nochmals in Alufolie einwickeln und im Kühlschrank einen Tag kalt stellen.


Dienstag, 16. August 2011

In den Bergen


Auf diesen Kurs hatte ich mich schon seit Monaten gefreut. Genau gesagt seit meinem Geburtstag im Jänner, denn ich habe von meinen Eltern diesen besonderen Brotbackkurs bei Roswitha Huber als Geschenk bekommen. Ihr Brotback-Buch „Gutes Brot“ bekam ich von meiner Tante und meinem Onkel geschenkt und ist seitdem ein wichtiges Nachschlagewerk für mich als Brotbäckerin. Drei Brote (Waldviertler Vollkornbrot, Eutiner Bierbrot, Bananenbrot pikant) habe ich schon aus dem Buch nachgebacken und war jedes Mal vom Ergebnis begeistert.
Roswitha Huber gibt im Sommer jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Brotbackkurse auf ihrer Kalchkendlalm im wunderschönen Raurisertal, welches in meiner Heimat Salzburg liegt. Seit 1996 hat Roswitha Huber die Kalchkendlalm wieder neu belebt. Mit dem Verein "Schule am Berg" finden nicht nur Brotbackkurse auf der Alm statt, sondern auch Seminare, Lesungen und Feste.


Das lange Warten auf diesen Kurs hat sich zu 100 % ausgezahlt, denn der ganze Tag war einfach GENIAL. Um mich auf diesen Tag gebührend einzustimmen und die raue Gebirgslandschaft des Raurisertals zu genießen, bin ich einen Teil des Weges zu Fuß auf die Alm gegangen. Ich hatte an diesem Tag Glück mit dem Wetter, den die Tage zuvor war es regnerisch und kalt. Kalt war es nach wie vor an diesem 9.August, aber die Sonne ließ sich immer wieder mal blicken. Nach 30 min Fußmarsch durch die malerische Gegend, erblickte ich die Kalchkendlalm, die am Ende des Fröstelbergweges liegt. Auf der Alm tummelten sich kleine Babykatzen, Hühner und ein Hund. Wir durften sogar ein frisch geborenes Zieglein bestaunen, welches kaum länger als eine Stunde auf der Welt war.


Gleich von der ersten Minute weg, hat uns Roswitha mit ihrem Brotback-Enthusiasmus angesteckt. Roswitha´s erfrischende Art hat die fünf Stunden lebendig und interessant gemacht. Zuerst haben wir einen Tee mit frischen Kräutern aus ihrem Kräutergarten serviert bekommen und da das Wetter mitspielte, konnten wir ein paar Sonnenstrahlen vor der Alm erhaschen. Anschließend ging es los und Roswitha erklärte uns die verschiedenen Mehlsorten. Dabei gab sie uns einen „wichtigen“ Tipp: Man sollte das Mehl unbedingt vor dem Backen durchsieben, denn so kommt mehr Sauerstoff ins Mehl und macht das Backwerk luftiger.
Wir verwendeten für unser Sauerteigbrot Roggenmehl, Weizenvollmehl, etwas Auszugsmehl, Natursauerteig, portugiesisches Meersalz, lauwarmes Wasser und etwas Sauermilch. Das wurde dann von uns in einer großen Wanne verknetet. Der Roggenteig war sehr klebrig und musste anschließend ein paar Stunden über dem warmen Ofen ruhen. Da es an diesem Tag kalt war, hat sich der Teig dann doch etwas mehr Zeit gelassen, als sonst.


Während der Wartezeit bekamen wir eine sehr interessante Einführung in den Natursauerteig, denn ich ja selbst schon einige Male verwendet habe. Zu Mittag wurden wir von Roswitha´s älterer Tochter fürstlich bekocht. Wir schmausten "Kasnocken" (Salzburger Spezialität) (link) mit Krautsalat und als Nachtisch wurden uns warme gefüllte Buchteln serviert. Gestärkt ging es anschließend zum Semmel-Kneten( 1kg Weizenmehl, 10 g Salz, 20g Butter, 20g Zucker, lauwarmes Wasser, 42 g frische Hefe) und formen. Viele kleine Backkunstwerke waren das Ergebnis.


Nachmittags war dann endlich der Roggensauerteig soweit und wir konnten unsere Brote je nach Vorliebe würzen. Ich entschied mich für den Schabziger Klee und etwas zerstoßenen Koriander. Da der Teig klebte, bekamen wir von Roswitha den wertvollen Tipp, den Teig im dreiviertel Walzertakt rasch und auf keinen Fall zu lange zu kneten. Dann kamen die Roggenbrote in die Gärkörbe und mussten nochmals an einem warmen Ort ruhen. Nach einer halben Stunde Wartezeit konnte Roswitha unsere Brote in den Ofen schießen…und das musste schnell gehen. Denn der Ofen durfte ja nicht an Hitze verlieren.
Wir waren alle ganz aufgeregt, wie unsere Brote nach einer Stunde Backzeit aussehen würden. Pünktlich zum Kursende kamen unsere Brote knusprig aus dem Holzbackofen und dufteten herrlich. Ich war im „Rauriser-Brothimmel“. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto mit unseren Backwerken und waren mächtig stolz und glücklich.
Für mich war es ein unvergesslicher Tag bei Roswitha und ihrer Familie. Ich möchte mich recht herzlich bei Familie Huber bedanken und eines weiß ich ganz sicher, ich werde ganz bestimmt wieder einen Brotbacktag bei Roswitha verbringen.



Wer neugierig geworden ist, hat die besondere Möglichkeit am 2. Rauriser Brotfest vom 2.-4.September teilzunehmen und sich der Faszination Brot zu widmen. Es gibt ein tolles Programm, hier kannst du dich informieren.

Samstag, 13. August 2011

herzhaft



Letztens habe ich seit langem mal wieder die Kocharena auf VOX angesehen. Ab und zu schaue ich die Sendung richtig gern. Besonders wenn sympathische Promis gegen einen sympathischen Profikoch kochen und dabei versuchen ihr bestes zu geben. Eines der Gerichte, welches zubereitet werden sollte, war ein kleiner falscher Hase (Hackbraten). Da bekam ich große Lust mal wieder etwas mit Hackfleisch bzw. „Faschiertes“ zu machen. Da kamen mir die griechischen Hackbällchen in den Sinn. Dieses Rezept habe ich schon eine halbe Ewigkeit in meiner Kochmappe abgeheftet und jetzt wurde es Zeit es auszuprobieren.
Dennoch habe ich dann aus verschiedenen Hackbällchen-Rezepten mein Eigenes kreiert.


Dazu serviere ich die sehr schmackhafte Zwiebel-Honig-Chili Sugo mit selbstgemachten Pommes. Und ich kann euch sagen, nach dem ersten Bissen sagte ich zu meinem Gegeenüber: " Das ist nun mein Lieblingsfleichgericht!" Die Bällchen waren wunderbar saftig und der Schafskäse hat mit der süß-scharfen Tomatensauce toll hamoniert. Ich kann euch dieses herzhafte Gericht nur ans Herz legene es nachzukochen.


Zutaten für 2 Personen
20 Bällchen:
350 g mageres Hackfleisch gemischt
150 g Schafkäse
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
4 EL Petersilie
1/2 TL gemahlener Koriander
1 EL getrockneter Oregano
3 EL Vollkornsemmelbrösel
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Tomatensauce:
Zwiebel-Honig-Chili Sugo
Beilage:
4 Kartoffeln
Rosmarinsalz
Olivenöl


Zubereitung
Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden. Mit Olivenöl beträufeln und bei 200 °C 30 min knusprig backen. Schalotten und Knoblauch klein würfelig schneiden und in etwas Öl glasig dünsten, Kräuter hinzufügen und abkühlen lassen. Hackfleisch mit der Zwiebel-Kräutermasse vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Semmelbrösel und Ei hinzufügen und die Masse mit den Händen gut verkneten. Den Schafskäse in Würfel schneiden. Hackfleischmasse zu Bällchen formen. In jede Kugel mit dem Daumen eine Mulde eindrücken und ein Stück Schafskäsewürfel in die Mulde legen. Anschließend verschließen und Bällchen formen. Die Hakfleischbällchen in eine geölte Auflaufform legen. Diese bei 200 °C 20 min braten. Während die Bällchen im Ofen braten, die Tomatensauce zubereiten. Anschließend die Bällchen in die Sauce legen und weitere 5 min köcheln lassen. Die Pommes aus dem Ofen nehmen und mit Rosmarinsalz würzen und mit den Bällchen servieren.

Dienstag, 9. August 2011

Verwandlungskünstler



Beim letzten Risotto-Essen blieb eine Portion Tomatenrisotto übrig. Wir waren alle pappsatt und nichts ging mehr. So habe ich die Portion eingefroren ohne mir große Gedanken zu machen, wie ich diese Portion später einmal verwerten könnte. Da fiel mir dieser Tage das Rezept „ gebratenes Risotto mit Parmesan“ vom Maxima Rezeptheft (Ausgabe März 2011, Thema Reis) ein, dass ich damals beim ersten Durchblättern toll fand. Reis ist einfach ein „Verwandlungskünstler“ unter den Lebensmitteln und damit lässt sich eine Menge anstellen…und wenn es auch nur um die Resteverwertung eines Risotto geht.


Zutaten
Tomatenrisotto ausgekühlt
Parmesan
Brösel
etwas Traubenkernöl

Zubereitung
Aus der Masse kleine Bällchen formen. In Parmesan-Bröselmischung wälzen und die Bällchen in eine gefettete Auflaufform geben und diese bei 180 °C 20 min backen. Wer es noch knuspriger möchte, gibt etwas Olivenöl in eine beschichtete Pfanne und bratet die Bällchen knusprig an.
Serviertipp! Dazu passt ein grüner Blattsalat oder Champignons kurz angebraten und mit Kräuter und Balsamicoessig verfeinert.


Freitag, 5. August 2011

1.Blog-Geburtstag



Foodblogs sind für mich „lebendige“ Kochbücher. Das Faszinierende daran ist für mich, dass die Autoren die Geschichten hinter den Rezepten erzählen und so lernt man jeden Foodblogger mit der Zeit etwas besser kennen. Es ist wie ein Blick ins Schlüsselloch in ein Privatleben eines Foodbloggers. Der Mensch dahinter nimmt Gestalt an. Ich habe in diesem spannenden Jahr als Bloggerin viel gelernt, erlebt und wunderbare Menschen kennengelernt. Ich habe mich als Neuling in der Foodblogger-Szene schnell sehr wohlgefühlt und habe mich stets über die sehr netten Kommentare und Rückmeldungen gefreut. Ich habe auch fast (!) 50 regelmäßige Leser, was mich besonders freut. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich die magische Zahl von 100.000 Besuchern bis zum ersten Geburtstag doch nicht ganz geschafft habe… aber was ist schon eine Zahl. Ich hoffe im kommenden Jahr viele weitere Leser mit meinen Gerichten begeistern zu können. Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Lesern und Besuchern meiner Seite bedanken. Ihr seid meine Motivation und Inspiration!!!
In diesem Jahr habe ich viel an meinem fotografischen Auge gearbeitet und wenn ich so meine Bilder zu Beginn und den jetzigen Bildern vergleiche hat sich viel getan. Ich versuche mich hier stets weiter zu entwickeln. Wo wäre ich ohne meiner kleinen gelben Olympus? Aber die Lichtverhältnisse bemi Abfotografieren der Speisen haben mich oft wahnsinnig gemacht, Gott sei Dank gibt es die Fotonachbearbeitung von Picasa. Bei dem vielen „Herumgeknipse“ und die richtige Position bzw. Hintergrund zu finden, ist das Essen schon mal lauwarm bis kalt geworden.
Anschließend habe ich dann viel Zeit aufgewendet die besten Fotos auszusuchen und richtig in Szene zu setzen. Perfektionist am Werke!!!
Da ich ein sehr visueller Typ bin, war ich mit dem Erscheinungsbild von Lisa´s Kochfieber nicht besonders glücklich. So habe ich den 1.Geburtstag zum Anlass genommen etwas an dem Layout herumzutüffteln. Ich hoffe es gefällt euch genauso gut wie mir. Es ist etwas rustikaler, als die alten Layouts.
Jedes Monat wird sich nun der Header passend zum Aroma des Monats oder speziellen Anlässen geändert. Die Idee hatte ich aber nicht selbst, sondern ich hab sie mir frecher Weise von der wunderbaren Seite foto e fornelli abgeschaut. Alex hat mir dann noch freundlicher Weise Tipps gegeben, wie sie ihren Header immer wieder neu gestaltet. Vielen Dank, Alex!
...und das liebe Texte-schreiben, ist mir auch nicht immer so leicht von der Hand gegangen Ab und zu fand ich es auch mühsam mir zu jedem Gericht ein paar Zeilen einfallen zu lassen… aber ich bekam auch hier etwas mehr Routine. An dieser Stelle möchte ich meinem Schatz und geduldigen Mitesser danken, der all meine Kreationen probiert hat und mich nicht verteufelt hat, wenn ich beim Mittagessen oft noch ewig am richtigen Bildaufbau herumgetüftelt habe. Ich habe in diesem Jahr wirklich sehr viel Neues ausprobiert und dabei wunderbare Rezepte entdeckt, die seitdem öfters aufgetischt werden und einfach wunderbar schmecken. Ich habe mir schwer getan eine kleine Übersicht von meinen Lieblingsrezepten zusammenzustellen, aber nach langem hin und her, habe ich es dann dennoch geschafft.

von links nach rechts










Die beliebtesten Rezepte von den Lesern waren…

                     

Dienstag, 2. August 2011

österreichisches Orchester lässt Karotten und Kohlköpfe klingen



Gemüse voller Klangfarben


Gemüse ist ja von sich aus nicht laut, aber das weltweit einzigartige österreichische Gemüseorchester "The Vegetable Orchestra" entlockt den verschiedenen Gemüsesorten dennoch Töne. Jedes Mal kurz vor dem Konzert werden von den Musikern die Instrumente aus frischem Gemüse hergestellt. Es kommen Karottenflöten, Selleriegitarren, Paprikatrompeten und Kürbistrommeln zum Einsatz. Die Reste werden einfach in Form von einer Gemüsesuppe aufgegessen. Die verrückten Österreicher!!!
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