Donnerstag, 19. März 2015

Weltbester Grund für die Blogpause


Ich möchte mich gern bei euch, meinen treuen Lesern, bedanken, dass ihr weiterhin meinen Blog besucht, auch wenn seit einigen Monaten die Aktualität nicht gegeben ist. Aber, wie schon berichtet, verbringe ich derzeit viel lieber Zeit mit unserem Sonnenschein Jakob. Die Tage sind daher sehr ausgefüllt und so muss mein geliebter Blog etwas hinten anstehen. Ich bin mir aber sicher, dass es wieder eine Zeit geben wird, wo Lisa´s Kochfieber nur so an neuen Rezepten "überkocht".
Bis dahin alles, alles Liebe und erfreut euch an meinem übervollen Archiv!

Eure Lisa

Apfelzeit-Kuchenzeit



Momentan liebe ich Apfelkuchen und da ich viele, viele Kilogramm BIO-Äpfel geschenkt bekomme, müssen die natürlich verarbeitet werden. Diesen schnellen Kuchen habe ich in Facebook bei den Backfreaks entdeckt. Im Original heißt er laut  Ju von Schokohimmel Apfel-Szarlotka (Szarlotka heißt auf polnisch einfach Apfelkuchen). Ich habe nur wenig an dem Rezept verändert, hier die Zutaten für diesen wunderbaren süßen Apfeltraum.




Zutaten für eine 26 cm Springform
1 kg säuerliche Äpfel (Elstar, Boskop)
etwas Zitronensaft
Zimt
Guss:
5 großes Eier
200 g Birkenzucker
160 g Dinkelmehl glatt
für die Form:
Semmelbröseln
Rapsöl

Zubereitung
Äpfel wahlweise schälen und feine Scheiben schneiden.(ich habe sie nicht geschält, denn meine Äpfel sind absolut unbehandelt und die Schale ist doch so gesund). Anschließend mit Zitronensaft beträufeln.
Springform mit Öl einstreichen und Semmelbröseln bestreuen. Äpfel in die Form schichten und mit Zimt bestreuen.
Für den Guss die Eier und den Birkenzucker schaumig aufschlagen und mit dem Dinkelmehl verrühren. Die Eimasse über die Äpfel gießen und bei 150°C (Umluft) 55 min backen.

Freitag, 20. Februar 2015

schnell, schneller, am schnellsten




Ich verarbeite momentan viele Äpfel und dabei entstehen ganz herrliche Kuchen. Ich möchte euch den sehr einfachen Becherkuchen mit Äpfeln nicht vorenthalten. Das tolle an dem Rezept für alle, die es mal eilig haben, aber trotzdem etwas für den Nachmittagskaffee haben möchte. Darum möchte ich kein weiteres Wort verlieren und sage einfach: Schnell nachbacken, denn so lecker!

Zutaten für eine Kastenform
3 säuerliche Äpfel (Boskop, Elstar)
3 ganze Eier
1 Becher Sojajoghurt natur/ wahlweise Sauerrahm
1/2 Becher Rapsöl
3/4 Becher Birkenzucker
1 1/2 Becher Dinkelmehl
1 Becher gemahlene Mandeln
1 Packung Weinstein Backpulver phosphatfrei
1/2 TL Zimt
1 EL Zitronensaft

Zubereitung
Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Birkenzucker, ÖL, Eier, Mandeln und Sojajoghurt miteinander gut vermischen. Mehl und Backpulver hinzufügen und kurz durchrühren, sodass keine Klumpen entstehen. Äpfel auf den Kastenboden gleichmäßig verteilen und den Teig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca.55 min backen.

Montag, 22. Dezember 2014

Blogpause



Mit diesem feinen winterlichen Kuchenrezept verabschiede ich mich in eine längere Blogpause. In den nächsten Wochen und Monaten braucht mich unser kleiner Sohn ganz intensiv. Vielleicht schaffe ich es hin und wieder ein schnelles Rezept für junge Mütter online zu stellen. Ich bitte euch nun um etwas Nachsicht, wenn die Aktualität meines Blogs in nächster Zeit nicht gegeben sein wird. Aber im Leben gibt es einfach andere, wichtigere Prioritäten. Ich hoffe meine treuen Leser finden trotzdem im Archiv genügend Anregungen weiter zu kochen und zu backen.




In diesem Sinne alles Liebe,frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein neues aufregendes Jahr 2015.
Bis hoffentlich bald!
Eure Lisa



Zutaten für eine Springform Durchmesser 25 cm
Fülle:
1kg säuerliche Äpfel (Boskop oder Elstar)
Zimt
Schuss Zitronensaft
Mürbteig:
300 g Dinkelmehl
120 g Rapsöl
1 TL Weinsteinbackpulver
90 g Birkenzucker
1 EL kaltes Wasser
1 Eigelb

Zubereitung
Den Ofen auf 175 °C Heißluft erhitzen.
Äpfel schälen, fein hobeln und mit etwas Zitronensaft und Zimt weich dünsten. Anschließend die Apfelmasse auskühlen lassen. Nun den Mürbteig zubereiten, in dem man alle Zutaten miteinander rasch zu einem glatten Teig verarbeitet. Den Teig halbieren und die eine Hälfte im Kühlschrank stellen. Die andere Hälfte in die gebutterte mit Brösel bestreute Springform drücken (Es ist nicht nötig den Teig auszurollen!). Die Apfelmasse gleichmäßig verteilen und 20 min bei 175 °C backen. Nun die andere Hälfte aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem Backpapier mit genügend Mehl rund auswalken. Den Kuchen nach 20 min herausnehmen und mit Hilfe des Backpapiers die Teigplatte auf den heißen Kuchen stürzen. Anschließend 25 min fertig backen.
Auskühlen lassen und mit viel geschlagener Sahne servieren.


 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

für den Frühstückstisch



Dagmar hat mir im Sommer eine nette Mail geschrieben mit dem Hinweis für ihren Blog Dagmar´s Brotecke. Bei einem Brot-Blog werde ich immer sofort neugierig und war echt begeistert von der Vielfalt ihrer Brotrezepte. Da ich noch Brötchen für ein Frühstück mit Freunden brauchte, bin ich nach kurzer Suche auf die Schneebrötchen gestoßen ( Das Rezept stammt ursprünglich von Lutz). Lutz hat sie im Winter gebacken und sie dann auch gleich Schneebrötchen genannt. Da sie laut Lutz aber sehr an Ciabattabrötchen erinnern, nannte ich sie auch gleich so.Das Ergebnis sind: Knusprig Frühstücksbrötchen mit einem mild-herben Aroma. Ich habe anstatt des Weizenmehls, Dinkelmehl verwendet, darum sind sie etwas dünkler, als die von Lutz und Dagmar. Da einige Freunde zum Frühstück angekündigt haben, habe ich die doppelte Menge gemacht.




Zutaten für 8 Stück

580 g Dinkelmehl Type 700
400 g lauwarmes Wasser
1,5 g Trockenhefe
30 g Olivenöl
12 g Salz


Zubereitung

Alle Zutaten außer dem Öl 5 min auf niedriger und 3 min auf höherer Stufe zu einem weichen Teig kneten. Das Öl hinzufügen und weitere 2 min auf zweiter Stufe kneten. Den Teig 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen und dabei alle 20 min einmal falten.
Den Teig für ca. 12 Stunden bei 10°C abgedeckt gehen lassen (Kühlschrank oder Keller).
Am Backtag den Teig vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte geben und 8 Teiglinge abstechen. Die Teiglinge bemehlen und auf Backpapier vorsichtig in Form schieben.
Bei 240°C 20 min backen.



Mittwoch, 3. Dezember 2014

alles in einen Topf






Das erste Mal entdeckt habe ich die besonders einfache Zubereitungsform von Pastarezepten bei Franzi in ihrem Gemüseregal.
Sie hat von diesem mediterranen Pastagericht nur so geschwärmt und so habe ich mich dann auf die Suche im Internet nach weiteren One-pot-Rezepten gemacht und auf foodgawker sind mir unzählige Rezepte praktisch in die Hände gefallen.




Das Lesen der verschiedenen Rezepte hat mich so neugierig gemacht, dass ich genau diese Zubereitungsform auch mal ausprobieren wollte.
Ich habe mein Rezept dann ganz für mich abgewandelt, wie immer… Mich hat dieses "Eintopf"gericht geschmacklich voll überzeugt. Es schmeckte nach Italien, dieses Pastagericht ist herrlich aromatisch. Wird nun öfters auf den Tisch kommen.





Zutaten für 2 Personen
500 g passierte Tomaten
220 g Spaghetti (am besten 9-11 min Garzeit)
700 ml lauwarme Brühe
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehn
frischer Oregano, Majoran, Thymian
Paprikapulver geräuchert
etwas Honig

Salz
Pfeffer


Zubereitung
Tomaten grob pürieren, Kräuter hacken, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln. Dann alles in einen großen Topf und ca.15-20 min (offen= ohne Deckel) köcheln lassen. Nach der angegebenen Zeit die Sauce abschmecken und mit viel Parmesan servieren.


Sonntag, 16. November 2014

Dinkelskeptiker aufgepasst!






Meine treuen Leser wissen bereits, dass ich gerne aus dem Brotbackbuch Hefe und mehr von Stefanie Herberth backe. Diesmal habe ich mich für ihr DIWABU-Brot entschieden. Ich habe nur die Walnüsse weggelassen und den Dinkel nicht frisch gemahlen, da ich noch einiges an vorrätigen Dinkelmehl verwerten wollte.



Stefanie beschreibt das Genusserlebnis wie folgt: „Es ist ein Brot, dass durch seine saftig-kleinporige Krume zu überzeugen weiß. Ein Brot für Vollkornmuffel und Dinkelskeptiker.“
Ich bin keines von beiden, ich liebe alles mit Vollkorn und Dinkel ist sowieso seit längerem die erste Wahl aller Mehlsorten...und ich liiiiiiiiiiiiebe dieses Brot!!!!!!!!!!! Herrliche Kruste und supersofte, fluffige Krumme. Bitte schnell nachbacken und genießen.




Zutaten für 2 Kastenbrote
Pâte Fermentée

250 g Dinkelmehl Type 700
180 g lauwarmes Wasser
5 g Salz
1 g Trockenhefe

Brühstück
150 g Dinkelmehl Type 700
150 g kochendes Wasser
Hauptteig
Pâte Fermentée
Brühstück
600 g Dinkelmehl Type 700
450 g Buttermilch zimmerwarm
20 g Reissirup (im Original 50 g Honig)
15 g Salz
30 g weiche Butter
5 g Trockenhefe


Zubereitung

Alle Zutaten für den Pâte fermentée für 3 min verkneten und 1 h bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann im Kühlschrank für mindestens 12 h (bis zu 48 h möglich) rasten lassen.

Für das Brühstück das Dinkelmehl mit kochendem Wasser verrühren und mindesten 2 h abkühlen lassen.

Am Backtag alle Zutaten für den Hauptteig mit dem Knethacken 8 min bei langsamer Geschwindigkeit kneten und 1 h zugedeckt gehen lassen.
Den Teig halbieren und zu einem Rechteck flachdrücken (Länge an die Länge der Brotbackform anpassen). 30 min ruhen lassen. Jetzt den Teig zu einem festen Laib aufrollen.Die zwei Brotformen mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Zugedeckt die Teiglinge 2 h gehen lassen. Bei 200°C etwa 50 min backen.



...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Ganz ohne raffinierten Zucker


Super gesund und lecker: Chiamarmelade selber machen“ genau diese Überschrift hat mich vor ein paar Tagen auf eatsmarter neugierig gemacht. Denn ich mische täglich unter mein Porridge eingeweichte Chiasamen. Doch ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese unter eine Marmelade zu mischen. Ich koche schon länger keine Marmelade mehr ein, denn ich verzichte ja seit einigen Jahren auf raffinierten Zucker aller Art. Verwendet man zum Süßen der Marmelade Alternativen nur Birkenzucker, Agavensirup oder Reissirup, dann fehlt die Bindung bzw. das Geliermittel. Aber da die Chiasamen beim Quellen eine gelartige Konsistenz bekommen, sind sie ideal für den Einsatz zum Obst einkochen. Sie haben keinen Eigengeschmack, verfälschen so dadurch das Aroma der Früchte nicht, geben aber Bindung. Zudem sind gehören due Chiasamen zum „Superfood“ aufgrund des hohen Omega 3- Fettsäuregehalt, der hochwertigen Proteine und der acht essentiellen Aminosäuren. Das tolle an diesem Marmeladenrezept ist vor allem der geringe Zuckeranteil. Ich habe Birkenzucker verwendet, aber auch Agavensirup oder Reissirup eignen sich zum Süßen der Himbeermarmelade. Durch die Reduktion des Süßungsmittels ist diese Marmelade nicht so lange haltbar, wie eine Herkömmliche. Aber ich friere die Marmelade immer ein und wenn ich sie brauche, taue ich sie einen Tag vor dem Gebrauch
einfach auf. Anstatt der Himbeeren eignet sich jede andere Frucht.
 

Zutaten für drei kleine Gläser
500 g TK-Himbeeren
4 EL Birkenzucker (Marke Xucker)
2 EL Chiasamen
Zimt


Zubereitung
Die Tiefkühlfrüchte kurz aufkochen, Birkenzucker und Zimt hinzufügen. Die Marmelade ca. 10 min leicht köcheln lassen. Wichtig ist, dass die Marmelade nach dem Aufkochen wieder erkaltet, denn die wertvollen Aminosäuren der Chiasamen vertragen keine Hitze. Nachdem das Fruchtpüree erkaltet ist, die Chiasamen unterrühren. Es ist nun wichtig die Marmelade 10 min gut verrühren, denn sonst verklumpen sich die Samen und man bekommt nicht die gewünschte Bindung, Gläser auskochen und die Marmelade einfüllen. Mindestens 2 h oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.


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