Freitag, 15. Mai 2015

home baking



Dietmar Kappl hat vor einiger Zeit in seinem Blog HOME BAKING ein "Sauerteig-Grießbrot" in seinem Blog vorgestellt. Ich backe nach wie vor als Mama unser Brot selbst. Gekauft wird keines, meist backe ich am Wochenende größere Mengen und friere die Hälfte der Brotwerke ein. So geht uns selbstgemachtes Brot nie aus.
Ich habe das Rezept von Dietmar Kappl etwas abgewandelt und ein reines Dinkelbrot mit Dinkelgrieß gebacken. Das Brot habe ich diesmal in der Kastenform gebacken.
Ich bin so begeistert von diesem Brot, denn es schmeckt großartig. Hat eine ganz fluffige aromatische Krumme, die nur mit Butter am besten schmeckt.

Sorry für die schlechte Bildqualität, denn derzeit ist meine Canon außer Betrieb.

Zutaten für 1 Kastenbrot
Dinkelsauerteig
5 g Anstellgut Dinkelsauer
50 g Dinkelmehl
50 g lauwarmes Wasser
Poolish
100 g Dinkelgrieß
100 g Dinkelmehl
200 g lauwarmes Wasser
0,5 g Trockenhefe
Hauptteig
Sauerteig
Poolish
250 g Dinkelmehl
80 g lauwarmes Wasser
12 g Salz
30 g Olivenöl
1 g Trockenhefe

Zubereitung
Anstellgut mit dem Dinkelmehl und dem Wasser vermengen und mindestens 12 h zugedeckt gehen lassen. Es müssen feine Bläschen entstehen und der Sauerteig leicht säuerlich riechen.
Poolish-Zutaten vermischen und zugedeckt 12 h bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Am Folgetag alle Zutaten außer Salz, Hefe und Olivenöl miteinander vermengen und 3 min langsam kneten. 30 min zur Autolyse stellen. Anschließend Salz und Hefe zugeben und 8 min weiterkneten. Olivenöl hinzufügen und nochmals kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig zugedeckt 60 min ruhen lassen und in den Kühlschrank für 12 h rasten lassen.
Am Backtag den Ofen auf 250°C aufheizen. Den Teig in eine Kastenform geben und 10 min bei 250 °C backen. Ofentemperatur auf 225°C reduzieren und weitere 30 min backen.



...eingereicht bei Susan´s yeastspotting

Sonntag, 26. April 2015

Familienkuchen

 
 
Als Mama sind die Tage mit meinem Sohn sehr ausgefüllt, aber das Kochen und Backen kommt nicht zu kurz. Natürlich sind die einfachen, schnellen Rezepte momentan die Bevorzugten. Dieser wunderbare Becherkuchen oder auch Mineralwasserschnitte ist wirklich schnell gezaubert und schmeckt kleinen wie großen Gästen ganz bestimmt. Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, einfach schnell nachbacken.
 
Zutaten für ein Blech
Teig
4 Eier
1  1/2 Becher Birkenzucker
1  Becher Rapsöl
1  Becher Mineralwasser prickelnd
2  Becher Dinkelmehl glatt
1  Becher gemahlene Mandeln
1  Packung Weinstein-Backpulver
1 TL Zimt
Belag
1  Becher Sauerrahm
1  Becher Sahne
2  EL Birkenzucker
Kakao zum Bestreuen
 
Zubereitung
Dotter,Zucker und Öl schaumig rühren, anschließend das Mineralwasser langsam beimengen.
Mehl mit dem Backpulver und den geriebenen Mandeln mischen und zur Eiermasse dazugeben. Das Eiweiß zu  einem festen Eischnee schlagen und zum Schluss unter die Masse heben. Bei 180°C 30 min bei Heißluft backen.  Den Teig gut auskühlen lassen. Sahne steif schlagen, mit dem Sauerrahm und dem Zucker vermischen und auf den ausgekühlten Teigboden streichen. Mit Kakao bestreuen.
 

Donnerstag, 19. März 2015

Weltbester Grund für die Blogpause


Ich möchte mich gern bei euch, meinen treuen Lesern, bedanken, dass ihr weiterhin meinen Blog besucht, auch wenn seit einigen Monaten die Aktualität nicht gegeben ist. Aber, wie schon berichtet, verbringe ich derzeit viel lieber Zeit mit unserem Sonnenschein Jakob. Die Tage sind daher sehr ausgefüllt und so muss mein geliebter Blog etwas hinten anstehen. Ich bin mir aber sicher, dass es wieder eine Zeit geben wird, wo Lisa´s Kochfieber nur so an neuen Rezepten "überkocht".
Bis dahin alles, alles Liebe und erfreut euch an meinem übervollen Archiv!

Eure Lisa

Apfelzeit-Kuchenzeit



Momentan liebe ich Apfelkuchen und da ich viele, viele Kilogramm BIO-Äpfel geschenkt bekomme, müssen die natürlich verarbeitet werden. Diesen schnellen Kuchen habe ich in Facebook bei den Backfreaks entdeckt. Im Original heißt er laut  Ju von Schokohimmel Apfel-Szarlotka (Szarlotka heißt auf polnisch einfach Apfelkuchen). Ich habe nur wenig an dem Rezept verändert, hier die Zutaten für diesen wunderbaren süßen Apfeltraum.




Zutaten für eine 26 cm Springform
1 kg säuerliche Äpfel (Elstar, Boskop)
etwas Zitronensaft
Zimt
Guss:
5 großes Eier
200 g Birkenzucker
160 g Dinkelmehl glatt
für die Form:
Semmelbröseln
Rapsöl

Zubereitung
Äpfel wahlweise schälen und feine Scheiben schneiden.(ich habe sie nicht geschält, denn meine Äpfel sind absolut unbehandelt und die Schale ist doch so gesund). Anschließend mit Zitronensaft beträufeln.
Springform mit Öl einstreichen und Semmelbröseln bestreuen. Äpfel in die Form schichten und mit Zimt bestreuen.
Für den Guss die Eier und den Birkenzucker schaumig aufschlagen und mit dem Dinkelmehl verrühren. Die Eimasse über die Äpfel gießen und bei 150°C (Umluft) 55 min backen.

Freitag, 20. Februar 2015

schnell, schneller, am schnellsten




Ich verarbeite momentan viele Äpfel und dabei entstehen ganz herrliche Kuchen. Ich möchte euch den sehr einfachen Becherkuchen mit Äpfeln nicht vorenthalten. Das tolle an dem Rezept für alle, die es mal eilig haben, aber trotzdem etwas für den Nachmittagskaffee haben möchte. Darum möchte ich kein weiteres Wort verlieren und sage einfach: Schnell nachbacken, denn so lecker!

Zutaten für eine Kastenform
3 säuerliche Äpfel (Boskop, Elstar)
3 ganze Eier
1 Becher Sojajoghurt natur/ wahlweise Sauerrahm
1/2 Becher Rapsöl
3/4 Becher Birkenzucker
1 1/2 Becher Dinkelmehl
1 Becher gemahlene Mandeln
1 Packung Weinstein Backpulver phosphatfrei
1/2 TL Zimt
1 EL Zitronensaft

Zubereitung
Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Birkenzucker, ÖL, Eier, Mandeln und Sojajoghurt miteinander gut vermischen. Mehl und Backpulver hinzufügen und kurz durchrühren, sodass keine Klumpen entstehen. Äpfel auf den Kastenboden gleichmäßig verteilen und den Teig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca.55 min backen.

Montag, 22. Dezember 2014

Blogpause



Mit diesem feinen winterlichen Kuchenrezept verabschiede ich mich in eine längere Blogpause. In den nächsten Wochen und Monaten braucht mich unser kleiner Sohn ganz intensiv. Vielleicht schaffe ich es hin und wieder ein schnelles Rezept für junge Mütter online zu stellen. Ich bitte euch nun um etwas Nachsicht, wenn die Aktualität meines Blogs in nächster Zeit nicht gegeben sein wird. Aber im Leben gibt es einfach andere, wichtigere Prioritäten. Ich hoffe meine treuen Leser finden trotzdem im Archiv genügend Anregungen weiter zu kochen und zu backen.




In diesem Sinne alles Liebe,frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein neues aufregendes Jahr 2015.
Bis hoffentlich bald!
Eure Lisa



Zutaten für eine Springform Durchmesser 25 cm
Fülle:
1kg säuerliche Äpfel (Boskop oder Elstar)
Zimt
Schuss Zitronensaft
Mürbteig:
300 g Dinkelmehl
120 g Rapsöl
1 TL Weinsteinbackpulver
90 g Birkenzucker
1 EL kaltes Wasser
1 Eigelb

Zubereitung
Den Ofen auf 175 °C Heißluft erhitzen.
Äpfel schälen, fein hobeln und mit etwas Zitronensaft und Zimt weich dünsten. Anschließend die Apfelmasse auskühlen lassen. Nun den Mürbteig zubereiten, in dem man alle Zutaten miteinander rasch zu einem glatten Teig verarbeitet. Den Teig halbieren und die eine Hälfte im Kühlschrank stellen. Die andere Hälfte in die gebutterte mit Brösel bestreute Springform drücken (Es ist nicht nötig den Teig auszurollen!). Die Apfelmasse gleichmäßig verteilen und 20 min bei 175 °C backen. Nun die andere Hälfte aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem Backpapier mit genügend Mehl rund auswalken. Den Kuchen nach 20 min herausnehmen und mit Hilfe des Backpapiers die Teigplatte auf den heißen Kuchen stürzen. Anschließend 25 min fertig backen.
Auskühlen lassen und mit viel geschlagener Sahne servieren.


 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

für den Frühstückstisch



Dagmar hat mir im Sommer eine nette Mail geschrieben mit dem Hinweis für ihren Blog Dagmar´s Brotecke. Bei einem Brot-Blog werde ich immer sofort neugierig und war echt begeistert von der Vielfalt ihrer Brotrezepte. Da ich noch Brötchen für ein Frühstück mit Freunden brauchte, bin ich nach kurzer Suche auf die Schneebrötchen gestoßen ( Das Rezept stammt ursprünglich von Lutz). Lutz hat sie im Winter gebacken und sie dann auch gleich Schneebrötchen genannt. Da sie laut Lutz aber sehr an Ciabattabrötchen erinnern, nannte ich sie auch gleich so.Das Ergebnis sind: Knusprig Frühstücksbrötchen mit einem mild-herben Aroma. Ich habe anstatt des Weizenmehls, Dinkelmehl verwendet, darum sind sie etwas dünkler, als die von Lutz und Dagmar. Da einige Freunde zum Frühstück angekündigt haben, habe ich die doppelte Menge gemacht.




Zutaten für 8 Stück

580 g Dinkelmehl Type 700
400 g lauwarmes Wasser
1,5 g Trockenhefe
30 g Olivenöl
12 g Salz


Zubereitung

Alle Zutaten außer dem Öl 5 min auf niedriger und 3 min auf höherer Stufe zu einem weichen Teig kneten. Das Öl hinzufügen und weitere 2 min auf zweiter Stufe kneten. Den Teig 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen und dabei alle 20 min einmal falten.
Den Teig für ca. 12 Stunden bei 10°C abgedeckt gehen lassen (Kühlschrank oder Keller).
Am Backtag den Teig vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte geben und 8 Teiglinge abstechen. Die Teiglinge bemehlen und auf Backpapier vorsichtig in Form schieben.
Bei 240°C 20 min backen.



Mittwoch, 3. Dezember 2014

alles in einen Topf






Das erste Mal entdeckt habe ich die besonders einfache Zubereitungsform von Pastarezepten bei Franzi in ihrem Gemüseregal.
Sie hat von diesem mediterranen Pastagericht nur so geschwärmt und so habe ich mich dann auf die Suche im Internet nach weiteren One-pot-Rezepten gemacht und auf foodgawker sind mir unzählige Rezepte praktisch in die Hände gefallen.




Das Lesen der verschiedenen Rezepte hat mich so neugierig gemacht, dass ich genau diese Zubereitungsform auch mal ausprobieren wollte.
Ich habe mein Rezept dann ganz für mich abgewandelt, wie immer… Mich hat dieses "Eintopf"gericht geschmacklich voll überzeugt. Es schmeckte nach Italien, dieses Pastagericht ist herrlich aromatisch. Wird nun öfters auf den Tisch kommen.





Zutaten für 2 Personen
500 g passierte Tomaten
220 g Spaghetti (am besten 9-11 min Garzeit)
700 ml lauwarme Brühe
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehn
frischer Oregano, Majoran, Thymian
Paprikapulver geräuchert
etwas Honig

Salz
Pfeffer


Zubereitung
Tomaten grob pürieren, Kräuter hacken, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln. Dann alles in einen großen Topf und ca.15-20 min (offen= ohne Deckel) köcheln lassen. Nach der angegebenen Zeit die Sauce abschmecken und mit viel Parmesan servieren.


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