Mittwoch, 30. März 2011

Neu entdeckt,...


Paule von paules kitchen hat ihre Joghurt-Sesam Brötchen mit Schabziger Klee verfeinert und von diesem Geschmack geschwärmt. So bin ich in meinen Bioladen gesaust und habe mir gleich ein Päckchen von Sonnentor gekauft. Der Duft, wenn man das Päckchen öffnet, hat mich schon begeistert. Als ich es dann auf mein Käsebrot gestreut habe, war ich hin und weg. Ein einzigartiger Geschmack, den man einfach mal ausprobieren muss.

Schabziger Klee ist auch ideal für Kräuterkäse, Dips, Aufläufe mit Käse, Ei und Kartoffeln, Salate, Gratinieren von Gemüse und zum Brotbacken. Besonders fein ist das Gewürz für pikante Brötchen, Eierkuchen und Waffeln oder anderen pikanten Gebäcken.  (Quelle: kraeuterkombinat)

Ich habe den Schabziger Klee nun auf meinen geliebten Schafskäse gestreut und mit einem Stück Brot genussvoll verspeist. Toller Snack, wenn der kleine Hunger kommt.

Sonntag, 27. März 2011

Gesunder Knabberspaß



Jamie von „ A sweet road“ hat sich wie viele von uns dem guten Essen verschrieben und versucht auf ihrem blog Essen zu kochen, welches die Menschen glücklich macht.
Diese Philosophie versuche ich auch zu verfolgen, aber zuerst soll es mich glücklich machen und in weiter Folge hoffe ich auch andere mit meinen Rezepten zu begeistern. Da ich ja in den nächsten 3 Wochen eine darmentlastende Kur machen muss, bin ich natürlich auf der Suche nach Rezepten, die ich während der Wochen essen darf. Banane und Apfel darf ich als einziges Obst essen, aber nur in kleinen Mengen. Apfelchips nasche ich in den letzten Tagen sehr gerne und sie schmecken bei langem Kauen wirklich sehr süß. Bis jetzt fehlt mir der Zucker und die Schokolade gar nicht. Um etwas Abwechslung in meinem Speiseplan zu bekommen, war ich echt froh das Rezept für die selbstgemachten Bananenchips von Jamie zu entdecken. Denn die gekauften Bananenchips sind meist mit einer Zuckerlösung überzogen und scheiden daher für meinen Ernährungsplan aus.
… und selbstgemachtes schmeckt einfach immer besser.
Meine ersten selbstgemachten Bananenchips schmecken gut, es fehlte ihnen aber die Süße. Darum werde ich nach der Kur die Bananenchips mit Agavensirup bestreichen (im Rezept bereits hinzugefügt).
Serviertipp! Ich mische sie auch gern unter den warmen Haferflockenbrei.



Zutaten für 1 gr.Glas
3 Bananen
1 Limette oder Zitrone
2 EL Agavensirup

Zubereitung
Bananen in dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpappier ausgelegtes Backblech verteilen. Die Bananenscheiben sollen sich dabei nicht berühren. Die Scheiben mit den Saft einer Limette oder Zitrone beträufeln und mit dem Agavensirup bestreichen. Backofen auf 90°C vorheizen (Heißluft) und 1 h 45 min knusprig backen. Nach 1 h 15 min die Bananenscheiben umdrehen und weitere 30 min backen. Die Bananenscheiben anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. In gut verschlossenen Gläsern aufbewahren.

Mittwoch, 23. März 2011

mySwissChocolate - Aktion für Japan


"Schoggi"-Spende

mySwissChocolate hat eine europaweite Blogaktion gestartet und die aus aktuellem Anlass gleich mit einer Spende Aktion für Japan verbunden.


Für jeden beschenkten Blog*, spendet mySwissChocolate 2.00 CHF – mindestens aber 1′000 CHF. Bei 1‘000 Blogs sind dies also bspw. schon 2‘000 CHF – die maximale Spenden-Grenze wäre 10‘000 CHF. Zusätzlich erhält nachher jeder beschenkte Blog per Mail den Gutschein für 1 gratis Tafel inklusive Versandkosten selbstverständlich auch tatsächlich zugesendet. Die Geld-Spende geht an die nationale Glückskette, die derzeit für Japan Spenden sammelt .

Ich wurde von Irene beschenkt und finde es eine gute Aktion. Wenn wir alle zusammen helfen, können wir etwas bewegen.
Lieben Dank, Irene!

Dienstag, 22. März 2011

Verordnete Blogruhe

Lisa braucht Ruhe und Zeit für sich


In den nächsten Wochen wird Lisa´s Kochfieber nur selten aktualisiert werden, da ich in den kommenden Wochen aus gesundheitlichen Gründen auf Schonkost umstellen muss/soll. So werde ich nur ab und zu Beiträge posten, die dann nur das Prädikat „SEHR GESUND“ bekommen. Gekocht und gebacken wird nach dem Buch „ Milde Ableitungsdiät für Beruf und Alltag“ von Dr.med Erich Rauch und Peter Mayr.
Zucker und Fett werden in den nächsten Wochen meine erklärten „Lebensmittel-Feinde“ sein und daher gibt es keine wonnig-süßen bzw. herzhaften Verführungen. Dafür viel Gemüse schonend zubereitet und selbstgemachtes Fladenbrot.

Heilkräutertees für die Trinkkur:



Magenwärmender Start in den Tag mit Getreidebreie:




Leichter Genuss für mittags:









Leichtes für abends:


Die Fladen werden zum Frühstück oder am Abend mit etwas Milch oder Tee langsam gegessen (jeden Bissen 30 x kauen). Zur Abwechslung kann man auch mit etwas Magertopfen, Frischkäse oder Hüttenkäse auf die Fladen bestreichen.
Am nächsten Tag schmecken sie noch besser und halten 3 Tage (im Brotkasten aufbewahren). Man kann sie auch einfrieren und eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach nehmen und kurz im heißen Ofen erwärmen.

Montag, 21. März 2011

Kleine Meisterwerke für Sonntagmorgen


Dieses süße Brotrezept hat Lutz uns vor ein paar Wochen wärmstens ans Herz gelegt. Denn eine gute Freundin von ihm, hat dieses Muffinrezept so verlockend fotografisch in Szene gesetzt, dass er es nun endlich nachgebacken hat. So profitieren wir nun alle davon. Kleine Veränderungen hat er dann dennoch vorgenommen und einen zusätzlichen Vorteig (water roux) hinzugefügt und die Hefemenge reduziert. Dieses Brotrezept kam mir für eine Bruncheinladung zum 40er eines Freundes deshalb sehr gelegen, denn der Teig wird über Nacht im Kühlschrank gestellt und am Morgen frisch gebacken. Denn schließlich muss man sich schon für einen 40er mächtig ins Zeug legen und etwas Frisch-gebackenes mitnehmen.
Lutz beschreibt die Brioche-Muffins als sehr fluffig, langfaserig und saftig, die noch dazu verführerisch duften. Ich habe mich genau an Lutz Rezept gehalten und nur die Rosinen weggelassen, denn ich nicht weiß, ob es unter den geladenen Gästen auch Rosinen-Verweigerer gibt. Wenn es nach mir gehen würde, nur rein damit. Aber Rosinen mag nun mal nicht jeder. Also gehe ich auf Nummer sicher! Denn schließlich möchte ich nicht auf diesen Brötchen „sitzen“ bleiben und alle damit erfreuen. Die Formgebung hat mir aber bei Steph´s Brioche noch besser gefallen und habe diese als Vorlage für meine Brioche-Muffins verwendet.
Mein Geschmackserg(l)ebnis: Wärmstens zu empfehlen. Schnell nachbacken und genießen.



Zutaten für 10 Stück
Water roux:
15 g Weizenmehl 550
80 g Milch
Hauptteig:
Water roux
340 g Weizenmehl 550
10 g Frischhefe
60 g Zucker
2 Eier
2 Eigelb
100 g Butter
4 g Salz
1 Ei und 2 EL Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Am Vortag:
Für das Water roux Milch und Mehl verrühren und in einem Topf auf ca. 65°C erhitzen. Ständig rühren bis sich die Milchmasse eindickt und sich Linien bilden. Abgedeckt abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Am Backtag:Mehl, Water roux, Eier und Eigelb mit der Hefe verkneten. Anschließend Zucker und Salz zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Zum Schluss die Butter in Flocken hinzufügen und weiter kneten. Der Teig ist etwas klebrig, wird aber durch die Teigruhe wieder kompakter und es lassen sich sehr einfach die Kugeln formen. Den Brioche-Teig eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. 10 gleich schwere (je 50 g) Stücke abstechen. Jedes 50 g Stück in gleich große Teile teilen und zu Kugeln formen- Die Muffinformen mit Muffinback-Förmchen auslegen. Je drei Kugeln in ein Förmchen setzen.
Die Muffinform abdecken und 10-12 Stunden im Kühlschrank (am besten über Nacht) ruhen lassen. Am Backtag die Muffinform 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und abgedeckt gehen lassen, sodass der Teig sich erwärmen kann. Mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und bei 200°C 12 Minuten mit Dampf backen.


Sonntag, 20. März 2011

Kleine knusprige Mitbringsel



Es gibt Rezepte, die begeistern so viele Foodblogger, dass man dieses Rezept dann mehrmals wiederfindet. So auch mit diesen Joghurt-Sesam Brötchen. Das erste Mal habe ich diese Brötchen bei Stefanie (hefe und mehr) entdeckt, Paule (paules kitchen) und Lutz (plötzblog) haben sie dann auch nachgebacken (und bestimmt auch schon viele andere Brot-Junkies). Da ich noch eine zweite (nicht süße) Brotvariante für den 40er Brunch mitnehmen wollte, konnte ich sie nun endlich auch nachbacken. Wie die Brioche-Muffins (link) sind diese Sesam-Brötchen deshalb so gut geeignet, denn man lässt sie über Nacht gehen und kann sie dann am nächsten Tag in der Früh backen. So hat man frisch gebackene Brötchen am (Sonntag)morgen.
Laut Stefanie sind sie sehr locker und durch den Joghurt leicht säuerlich und daher sehr zu empfehlen. Paule hat sie schon mehrmals nachgebacken und Schabziger Klee (Brotklee) hinzugefügt und kann uns diese Variante wärmstens ans Herz legen.
Lutz, unser Vorteig-König, war aber zuerst eher skeptisch, denn das Rezept kommt eben ganz ohne Vorteig und ohne Zugabe von zusätzlichem Wasser aus. Schließlich konnte er sich dann doch erwärmen und war neugierig wie sie schmecken. Sein Fazit: „ Sehr empfehlenswert. Ich bin froh, dass ich meine Skepsis überwunden habe.“ Hat aber das Rezept vor ein paar Tagen überarbeitet und mit einem Vorteig nochmals gebacken. So sind Joghurt-Brötchen mit 38 % Weizenvollkornmehl entstanden.
Da ich neugierig war, wie „der Schabziger Klee“ schmeckt, sauste ich diese Woche in meinen Bioladen und war ganz happy, als ich diesen mit einem Päckchen Schabziger Klee von Sonnentor in Händen hielt. Auf der Packung steht: „Mild aromatisches Käsegewürz“. Käsegewürz dachte ich zuerst? Zu Hause probierte ich dann mit großer Spannung ein, mit Schabziger Klee bestreutes, Käsebrot. Und…? Ich war hin und weg. Ein Aroma, welches ich zuvor noch nie geschmeckt oder gerochen habe. Wirklich fantastischer Geschmack, der jeden Käsebrot bzw. Topfenaufstrich das gewisse Etwas verleiht. Mein neues Lieblingsgewürz!!! Darum habe ich mich, wie auch Paule, entschieden die Sesam-Joghurt Brötchen damit zu verfeinern. So habe ich mir meinen Favoriten aus all den Rezepten von Stefanie, Paule und Lutz ausgesucht und das von Paule nachgebacken (aber ohne Brotgewürz).
Diese Brötchen schmecken unglaublich gut. Das Joghurt gibt den Brötchen einen wirklich feinen säuerlichen Geschmack und der Schabziger Klee machen diese Brötchen so besonders lecker. Sie überzeugen auch wegen der feinporigen Krume und der knusprigen Kruste. Am nächsten Tag schmecken sie leicht getoastet genauso gut. Also diese Brötchen gehören unbedingt von euch nachgebacken.



Zutaten für 8 Brötchen
400g Joghurt
390g Brotmehl
¼ TL Trockenhefe
10g Salz
1 TL Schabziger Klee
Etwas Mehl zum Bearbeiten des Teigs
Sesam, Graumohn, Leinsamen zum Bestreuen

Zubereitung
Am Vorabend die Trockenhefe im Joghurt auflösen und dann mit den restlichen Zutaten für den Teig miteinander verrühren. Achtung! Der Teig ist etwas klebrig, also nicht zu lange kneten. Den Teig zugedeckt 10-12 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche stürzen und zu einem Quadrat von etwa 40 cm Seitenlänge ausrollen. Alle Seiten zu Mitte hin falten, erst von oben und unten, dann von links und rechts, so dass das nun entstehende Quadrat eine Seitenlänge von 20 cm hat. Nochmals etwas ausrollen und mit einem Teigschaber 8 rechteckige Brötchen abstechen, anfeuchten und mit Sesam bestreuen. Nochmals 40 min gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Brötchen in den heißen Ofen schieben. Bei 210°C ca. 18 Minuten backen.


Eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Samstag, 19. März 2011

österreichische Brotspezialität



Seit ich das Buch von Roswitha Huber „Gutes Brot“ bekommen habe, kann ich es kaum erwarten das Nächste aus ihrem Brot „Gutes Bot“ nachzubacken. Der Geschmack des Eutiner Bierbrotes  hat mich so begeistert, dass ich gespannt war, wie das Waldviertler Vollkornbrot wohl schmecken würde. Roswitha beschreibt dieses Brot folgendermaßen:„ Es erfordert etwas Erfahrung im Umgang mit dem weichen Teig. Ergibt aber ein wunderbares, lang haltbares Brot!“ Da ich noch Weizenschrot vom „Sprudelbrot“ übrig hatte, war die Entscheidung für das nächste Backwerk schnell getroffen.
Ich habe die Zutatenmenge halbiert. Roggenschrot habe ich mit Sechskornschrot ersetzt und zusätzlich Hafermehl hinzugefügt. Für die Würze habe ich, den für mich neu entdeckten, Schabziger Klee verwendet. Ansonsten habe ich mich aber an die Vorgaben von Roswitha Huber gehalten.
Das Brot hat eine sehr knusprige Kruste, die Krume ist saftig und schmeckt dank dem Schabziger Klee und dem Brotgewürz sehr aromatisch. Es schmeckt von Tag zu Tag besser.Ein sehr gehaltvolles Brot, das ich bestimmt wieder backen werde.

Kleine Geografiekunde
Das Waldviertel ist der nordwestliche Teil des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich. Im Süden wird es von der Donau, im Südwesten von Oberösterreich, im Nordwesten und Norden von Tschechien und im Osten vom Manhartsberg (537 m) begrenzt
Die wichtigsten Städte sind die Bezirkshauptstädte Horn, Gmünd, Krems an der Donau, Waidhofen an der Thaya sowie Zwettl. (Quelle: Wikipedia)



Zutaten für eine Kastenform
1.Tag:
9.Uhr: Zutaten vermengen und an einem warmen Ort gehen lassen.
40 g Sechskornschrot
60 ml lauwarmes Wasser


13.Uhr: Das Folgende zum bestehenden Teig hinzufügen.
140 g Sechskornschrot
200 ml lauwarmes Wasser


18 Uhr: Den Teig mit folgenden Zutaten ergänzen
160 g Sechskornschrot
200 ml lauwarmes Wasser


2.Tag:
350 g Weizenschrot
100 g Hafermehl
250 ml lauwarmes Wasser
50 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
1 TL Schabziger Klee
1 EL Brotgewürz
2 ½ TL Salz


Zubereitung
Leinsamen und Sonnenblumenkerne mit dem gesamten Wasser vermischen und 2-3 h einweichen. Alle Zutaten vom ersten Tag mit den Zutaten vom 2.Tag rühren. 1 Kastenform mit einfetten und mit Mehl ausstreuen. Die weiche Masse darin verteilen und eine Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 220°C 1 h 15 min backen, dabei ein Gefäß mit Wasser ins Rohr stellen. Gegen Ende der Backzeit die Hitze auf 190 °C reduzieren.


Teilnahme am  38. Bread Baking Day zum Thema:" NO KNEAD" (Brote ohne Kneten backen)

Englische Version:
Ingredients
Day 1:
9 o´clock: Mix ingredients and leave in a warm place.
40 g sourdough
40 g corn meal
60 ml lukewarm water


13 o ´clock: The following will add to the existing batter.
140 g corn meal
200 ml lukewarm water


18 o´clock: Add the dough with these ingredients
160 g corn meal
200 ml lukewarm water
BreadBakingDay #38 (last day of submission April 1st, 2011)
Day 2:
350 g wheat meal
100 g oatmeal
250 ml lukewarm water
50 g linseed
50 g sunflower seeds
1 tsp Schabziger Klee
1 tsp. bread spice
2 ½ tsp salt


Preparation
Linseed and sunflower seeds with the total water mixing and soak for 2-3 hours. All the ingredients from the first day with the ingredients stir from Day 2. Grease a loaf pan and sprinkle with flour. Distribute he soft mass in the loaf pan and the dough should go for an hour. Bake in preheated oven at 220 ° C for 1 h 15 min. Put a vessel of water into the oven. Reduce towards the end of the baking time the heat to 190 ° C.

Freitag, 18. März 2011

Vegetarisch? Aber gern!


Was tun, wenn ein halbes Stück Aubergine vom Linsencurry (link) übrig bleibt?
Ich mache ein wirklich leckeres Auberginenmus mit Sesam. Ein einfacher Brotaufstrich, der nicht viele Zutaten und nur wenig einleitende Worte braucht.



Kleine Warenkunde
Die Aubergine, auch Eierfrucht oder in Österreich Melanzani genannt, stammt wahrscheinlich aus Asien, wo sie schon seit mehr als 4000 Jahren angebaut werden. Erst die Sarazenen in Andalusien scheinen sie als erste in Europa kultiviert zu haben. Sie haben sie offenbar in Arabien kennengelernt. In Italien kocht man mit Auberginen seit dem 15. Jahrhundert. Die Aubergine wird heute insbesondere in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche verwendet, wo sie mit einigen speziellen Gerichten zu großer Berühmtheit gelangt ist. Belege über die Verwendung der Aubergine in der chinesischen Küche reichen bis ins Jahr 609 zurück. Heute werden im Süden des Landes vor allem längliche, weiße und grüne Früchte bevorzugt, während im nördlichen Teil des Landes, wie in Peking, vor allem kleinere Früchten angebaut werden. Die Aubergine gehört zu den wichtigen Sommergemüsen in China. (Quelle: Wikipedia)


Zutaten für ein kleines Glas
1 halbe Aubergine
100 mlWasser
¼ TL Koriander
1 TL Zitronensaft
1/4 TL Rosmarinsalz*
1 EL Brunch légére
1 TL Agavensirup
1 EL Petersilie
* ersatzweise Meersalz

Zubereitung
Aubergine schälen, würfelig schneiden und mit Meersalz bestreuen. 15 min ziehen lassen und mit wenig Wasser weich dünsten. Sobald die Aubergine weich ist, das Gemüse pürieren. Mit den weiteren Zutaten würzen und abschmecken. Das Püree hält sich im Kühlschrank mindestens 4-5 Tage ohne Probleme.
Serviertipp! Vollkornbrot mit dem Mus bestreichen und im Ofen bei 180°C 15 min überbacken.

Mittwoch, 16. März 2011

Oh, du lieber Mohn, Mohn Mohn..


Bei meinem letzten Besuch zu Hause in meiner Heimat Salzburg habe ich wieder einige Rezepte von Mama mitgebracht. Unter anderem auch das herrliche Mohngugelhupf-Rezept, das mein Bruder von seiner damaligen Kochlehrerin in der Hauptschule bekommen hat. Und das ist nun schon gute 15 Jahre her, ja solange gibt es hin und wieder diesen Mohngugelhupf in unserer Familie. So auch bei meinem letzten Besuch zu Hause. Besonders fein schmeckt dieser Gugelhupf, wenn man in 2 Tage durchziehen lässt und dann erst „unters Volk bringt“. Der Grund? Der Gugelhupf wird von Tag zu Tag besser und bleibt trotzdem schön saftig. Liegt vielleicht daran, dass dieses Rezept ganz ohne Mehl auskommt. Am Liebsten esse ich ein Stück zum Frühstück, aber ein Stück mit etwas geschlagener Zimtsahne ist auch zum Kaffee verführerisch lecker. Gemacht habe ich ihn für meine lieben Kollegen, denn auch wenn man wegen der Arbeit sich zusammenfindet, gönnen wir uns zuerst immer Kaffee und Kuchen. Danach geht es gleich viel leichter...Gebacken habe ich den Kuchen nicht in einer Gugelhupfform, sondern in einer Ringform.

Kleine Warenkunde
Gugelhupf, auch Napfkuchen genannt, ist meist ein Kuchen aus Hefeteig.. Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet. Rezepte für Gugelhupf und Napfkuchen existieren seit dem 17. Jahrhundert. Seit dieser Zeit werden Backformen aus Kupfer neben solchen aus Holz oder Ton verwendet, die seit dem Ende des 17. Jahrhunderts auch den typischen „Schornstein“ in der Mitte aufweisen., Der Gugelhupf wurde in der Biedermeierzeit in Deutschland und Österreich im Bürgertum populär und galt geradezu als Statussymbol. Alte Kochbücher belegen, dass es lange Zeit kein Standardrezept für diesen Kuchen gab.„Je nach Region, festlichem Anlass und wirtschaftlichem Vermögen wurde der Gugelhupf aus Hefe-, Rühr- oder Biskuitteig entweder recht einfach oder mit aufwendigen Zutaten, also viel Butter, Mandeln, Zitrone oder Rosinen, bereitet und mit Schokolade überzogen oder auch mit Puderzucker bestäubt.“ Eine Legende nach kommt der Gugelhupf aus Österreich. Die Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Frankreich Marie Antoinette soll ihn aus dem Alpenland an den Hof von Versailles gebracht haben.
(Quelle: Wikipedia)

 


Zutaten für eine Gugelhupfform
150 g Butter
6 Dotter*
Salz
1 TL Vanillezucker
½ TL Zitronenschale
6 Eiklar
75 g Zucker
200 g Mohn
100 g Haselnüsse
20 g Brösel
Eier-Größe L
Zimtsahne:
250 ml Cremefine
½ TL Zimt

Zubereitung
Butter, Dotter, Salz, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren.
Eiklar mit Zucker zu einem Schnee schlagen. Mohn, Nüsse und Brösel vermischen.
Buttermasse mit der Mohn-Nuss-Masse vermischen und vorsichtig nach und nach den Eischnee unterheben. Die Masse In die Gugelhupform gießen und bei 160°C 45 min backen. Auskühlen lassen und kühl gelagert (abgedeckt) 1-2 Tage durchziehen lassen. Vor dem Servieren die Sahne (Cremefine) steif schlagen und mit Zimt verfeinern.


Montag, 14. März 2011

Das ist ein Hit!




In der Zeitschrift SCHÖNER WOHNEN (August 2009) entdeckte ich beim Durchblättern einen Mango-Tomaten Dip. Das letzte Ketchup von Johanna Maier neigte sich dem Ende zu und so dachte ich mir, warum nicht ein Mango-Tomaten-Ketchup machen. Das Rezept verwendete ich als Grundlage und fügte nur Zucker und Essig für die Konservierung hinzu. Ich war wirklich auf den Geschmack dieses Ketchups gespannt. Auch mit diesem Ketchup-Rezept habe ich einen Glücksgriff gemacht. Es schmeckt sehr fruchtig und das Aroma des Korianders gibt der Tomatensauce eine besondere Note. Das Ketchup muss mindestens 1-2 Tage gut durchziehen bevor man es verwendet, denn dann schmeckt es wirklich fabelhaft.


Kleine Warenkunde
Mangos stammen aus dem tropischen Regenwald Indiens und gelten als hinduistische „Götterspeise“ und Nationalfrucht in Indien. In Indien werden jährlich 10 Millionen Tonnen Mangos geerntet. Mangos sind sehr reich an Vitaminen und hat einen positiven Effekt auf Hirn und Herz. Grüne Mangos werden in Indien eingelegt oder werden in Currys verwendet. Reife Früchte werden zu Saft, Fruchtpürees, Pudding, Kompott oder pikanten Chutneys verarbeitet. Quelle: Maxima, Begleitheft Indisch Kochen, Oktober 2010


 
Zutaten für 2 kleine Flaschen
1 Packung pürierte Tomaten
1 kleine reife Mango
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
¼ TL Piment
1 ½ TL gemahlener Koriander
1/2 TL Zimt
1 TL Salz
Pfeffer
3 EL Zucker
50 ml Weißweinessig

Zubereitung
Schalotte und Knoblauch fein schneiden und in etwas Öl anschwitzen. Mit den pürierten Tomaten aufgießen und die Mango fein gewürfelt dazugeben. Bei kleiner Flamme langsam 30 min köcheln lassen und pürieren. Mit den restlichen Zutaten würzen! Nochmals 15 min köcheln lassen. Zum Schluss mit Zucker und Essig abschmecken und in saubere Flaschen füllen.

Freitag, 11. März 2011

Toller Speisenbegleiter!




Gefunden habe ich dieses einfache Brötchen-Rezept im Koch- und Backbuch „Suppen und knusprige Brote“ (Verlag Umschau) . In der Bibliothek, welche ich gerne regelmäßig nach neuen Kochbüchern durchstöbere, habe ich es letztens gefunden. Dort finde ich immer wieder interessante Bücher für Hobbyköche bzw. Hobbybäcker. Ich bin einfach zu sparsam mir ständig neue Kochbücher zu kaufen, denn meist sind es nur ein paar Rezepte, die mich dann wirklich zum Nachkochen oder Nachbacken animieren. So kann ich mir aus den ausgeliehenen Kochbüchern die schönsten Rezepte raus schreiben und wieder zurückbringen. Für ein Linsencurry wollte ich unbedingt noch ein Brot backen. Zuerst dachte ich an meine Tortillas oder das Tex-Mex Maisbrot. Aber dann entdeckte ich diese marokkanischen Fladenbrötchen, welche auch mit Maismehl gebacken werden. Da ich kein Vollkornmehl zu Hause hatte, habe ich Brotmehl mit Buchweizenmehl vermischt und die Zutatenmenge halbiert.
Es ist ein einfaches Brotrezept für alle Brotback-Anfänger, das wirklich toll schmeckt und sich ideal zum "Soßen-Tunken" eignet. Ich habe sie zum herrlichen Linsencurry serviert und war somit der perfekte Speisenbegleiter. Am nächsten Tag schmecken sie auch wunderbar getoastet mit etwas Butter.


Zutaten für 8 Brötchen
100 g Brotmehl
90 g Buchweizenmehl
25 g Maismehl
150 ml lauwarmes Wasser
1 TL Trockenhefe
½ TL Zucker
½ TL Salz
½ TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Rapsöl
1 EL Sesam


Zubereitung
Zucker, Hefe und 150 ml lauwarmes Wasser in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen und abgedeckt an einem warmen Ort 10 min rasten lassen (bis sich kleine Bläschen bilden). Mehle, Salz und Paprikapulver miteinander vermengen und das Öl hinzufügen. Das Hefewasser zum Mehl geben und 10 min quellen lassen. Dann zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt wieder 20 min an einem warmen Ort gehen lassen.
Teig dünn ausrollen und 8 cm große Kreise ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegten Blech setzen, mit Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen. Abgedeckt nochmals 10 min ruhen lassen, dann bei 180°C 12 min goldbraun backen.


Eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Donnerstag, 10. März 2011

Curry up!!!


Zu lange ist es her, dass ich dieses Linsencurry gemacht habe. Das Rezept habe ich von meiner Schwester gelernt. Es schmeckt wahrlich wundervoll und dieser exotische Duft von Curry ist einfach herrlich! Bei diesem Gericht kommen alle Vegetarier voll auf ihre Kosten. Die indische Küche ist sehr reichhaltig für Vegetarier, da die meisten Inder auf den Verzehr von Fleisch verzichten. Für die Hindus ist Rindfleisch tabu, die muslimische Bevölkerung Indiens isst kein Schweinefleisch. Nur rund 30 Prozent der Inder sind Fleischesser. Für die Zutaten dieses Curry-Rezepts muss man nicht nach Indien fahren. Die meisten Zutaten findet man in jedem gut sortierten Lebensmittelladen. Denn ich finde es mühsam, von Laden zu Laden zu rennen, nur weil man so viele ausgefallene Zutaten braucht. Diesmal habe ich noch eine Zucchini und eine Melanzani hinzugefügt. Denn genügend Vitamine können nie schaden.


Kleine Warenkunde
Curry ist genau genommen kein Gewürz, sondern eine Gewürzmischung und wird in Indien Masala genannt. Dort hat jede Familie ihre eigene Zusammenstellung. Die wichtigsten Gewürze sind Pfeffer, Kreuzkümmel, Kardamom. Bockshornklee sowie Ingwer, Chili und Knoblauch. Die Farbe bekommt das Curry durch den Kurkuma, auch hierzulande Gelbwurz genannt. Wichtig ist: Das Currypulver nur kurz mitrösten, da es sonst bitter wird und die Farbe verliert. Linsen sind ernährungsphysiologisch sehr wichtig, wer mehr über die Linse mehr erfahren will, kann es hier nachlesen: eatsmarter (Quelle: Maxima-Begleitheft Oktober 2010)


Zutaten für 2 Personen
100 g rote Linsen (eingeweicht)
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
2 kleine Zucchini
1 halbe Melanzani
1 Stück Ingwer
2 Karotten
50 g Sellerie
100 ml Linsenwasser
150 ml Gemüsesuppe
1 EL Currypulver
1 EL Chiliöl
1 kleine Chilischote
Pfeffer
Schuss Weißweinessig
1 TL Honig
2 EL Senf


Zubereitung
Linsen am Vortag waschen und in genügend Wasser einweichen.
Karotten, Sellerie, Schalotte und Knoblauch klein würfelig schneiden. Schalotte in etwas Chiliöl anschwitzen und Karotten- und Selleriewürfel, den Knoblauch und den Ingwer mitanrösten. Curry hinzufügen und nur kurz mitanschwitzen. Linsen und Gemüsesuppe beifügen. Mit den restlichen Zutaten würzen und 15 min leicht köcheln lassen. Währenddessen Zucchini und Melanzani in größere Stücke schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl anbraten und zum Schluss unter das Linsencurry mischen. Mit marokkanischen Fladenbrötchen servieren.

Dienstag, 8. März 2011

Das schmeckt...


 Rote Bete, Rote Beete, Rote Rübe, Rande, Rana, Rohne, Randig oder wie man bei mir zu Hause in Salzburg sagt „Rohner“. Ich mag Rote Bete wirklich gern. Habe ich mal Lust auf Rote Bete, dann muss es eigentlich immer der Rote Rüben Salat von Efko sein. Ich finde das ist der Beste! In einer anderen Form habe ich Rote Bete noch nie gegessen, leider. So war ich gleich von Tina´s „Rote Beete Klösse“ auf ihrem blog „chocolateriver“ angetan.


Tina meinte, dass diese Knödel köstlich schmecken. Ich finde Tina hat vollkommen recht. Zuerst war ich etwas skeptisch, denn die rohe Masse schmeckte etwas langweilig. Darum habe ich die Masse kräftig gewürzt, denn Aromen brauchen die kleinen Bällchen auf jeden Fall. Die Krönung ist der Zitronensaft, mit dem ich die Bällchen beträufelt habe. Denn die Zitrone gibt der Rote Bete eine besondere Frische. Serviert habe ich dazu karamellisierte Jungzwiebel. Ein cremiges Lauchgemüse würde auch dazupassen.


Zutaten für 14 Stück
180 g gekochte Rote Bete
2 Frühlingszwiebeln
1 Ei
70 g Vollkornbrösel
40 g Parmesan
50 g Feta
2 EL getrockneten Dill
2 EL Petersilie
1 TL Salz
Pfeffer
Mehl zum Wenden
Rapsöl zum Anbraten
1 Zitrone

Zubereitung
Rote Bete raspeln und das überschüssige Wasser entfernen. Mit den fein gehackten Frühlingszwiebeln und allen anderen Zutaten vermischen. Die Masse eine Stunde kalt stellen. Kleine Bällchen formen und in Mehl wenden. Die Bällchen in Öl anbraten und im Ofen bei 180 °C 20 min knusprig fertig backen. Die Bällchen mit cremigen Gemüse oder karamellisierten Jungzwiebeln. Mit einer Zitrone die Bällchen beträufeln und servieren.

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