Samstag, 30. Juli 2011

Für´s Picknick gebacken


Roswitha Huber hat in ihrem wunderbaren Brotbackbuch „Gutes Brot“ so viele tolle Brotrezepte, dass es wieder Zeit wurde eines davon nachzubacken. Sehr überzeugend nachgebacken habe ich bisher das Waldviertler Vollkornbrot und das wohlschmeckende Eutiner Bierbrot. Diesmal habe ich mich für das Bananenbrot pikant entschieden. Auf dem Buchcover steht „ Aus Liebe zum Landleben“ und da dachte ich mir, als ich den Titel gelesen habe, dass passt doch wunderbar zum nächsten Bread Baking Day mit dem Thema „bread for a picnic“. Bei einem Ausflug aufs Land oder in die Berge ist es doch wunderbar, wenn man einen kleinen Proviant mitnimmt. Denn man sagt ja, dass die Landluft hungrig macht. Und Roswitha Huber hat als Fußnote bei diesem Brotrezept vermerkt: „ Bananenbrot eignet sich hervorragend als Zwischenmahlzeit und zum schnellen Aufladen der Kohlenhydratspeicher im Körper. Es ist besonders gut verträglich und überall einsetzbar.“
Dem Rezept habe ich dennoch eine eigene Note gegeben. Die Bananen habe ich püriert und nicht wie Roswitha in Scheiben geschnitten. Darum habe ich etwas mehr Mehl gebraucht. Den grünen Pfeffer habe ich vollständig weggelassen, weil ich den nicht besonders mag. Und wie immer den Zucker mit Honig ersetzt. Die Backzeit hat Roswitha mit 40-50 min angegeben. Das Brot war bereits nach 35 min schön dunkelbraun gefärbt.


 
Mein Geschmacker(g)lebnis:
Das Brot hat beim Backen bereits einen herrlichen Bananenduft in der Küche verströmt. Ich konnte es daher kaum erwarten bis es ausgekühlt war und ich es anscheinen konnte. Ich wurde für das lange Warten vollkommen entschädigt. Ich war hin und weg von diesem schmackhaften Brot. Es ist mein neuer Favorit und kann es allen Brotliebhabern wärmstens empfehlen. Die Krume ist locker und sehr saftig. Die Banane schmeckt man nur ganz leicht heraus. Am Besten schmeckt das Brot mit Butter.



Zutaten für ein kleines Brot
350 g Weizenbrotmehl Type 1600
250 g reife Bananen
2 EL Limettensaft
1/8 l lauwarme Milch
25 g Butter
1/2 Packung Trockenhefe
2 EL Petersilie
1 TL Salz
½ TL Honig


Zubereitung
Die lauwarme Milch mit Honig und Hefe verrühren und an einem warmen Ort 15 min gehen lassen, bis die Hefemilch Blasen wirft.Mehl mit dem Salz vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefemilch hinein geben und zugedeckt nochmals 15 min gehen lassen, bis sich wieder Blasen bilden.
In der Zwischenzeit die reifen Bananen mit der Petersilie mischen. Limettensaft zu den Bananen hinzufügen und alles pürieren. Die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Alle Zutaten miteinander vermischen und etwa 15 min zu einem glatten Teig kneten. (Achtung er ist etwas klebrig!) Eine Kugel formen und in einer Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Anschließend den Teig in eine gefettete Kastenform legen und nochmals an einem warmen Ort zugedeckt 60 min aufgehen lassen. Die Oberfläche des Teigs mit Wasser bestreichen. Bei 180°C 35 min mit Dampf backen.


The English version:
Roswitha Huber has in her wonderful book "Good bread" so many great bread recipes that it was time again to bake one of them. The Waldviertel wholemeal bread and the Eutiner beer bread tasted great. This time I opted for the spicy banana bread. The book cover says: "For Love of Country Life" and I thought it fits perfectly to the next Bread Baking Day with the theme "bread for a picnic". On an excursion to the countryside or in the mountains, it is wonderful if one takes a little food. Because the country air makes hungry. And Roswitha Huber has stated  a footnote in her bread recipe: "Banana bread is excellent as a snack and for fast charging of the carbohydrate stores in the body. It is very well tolerated and can be used anywhere. " 
The recipe have my own note. I've mashed the bananas. So I needed a little more flour. I omitted the green pepper in full, because I do not particularly like it. And as always replaced the sugar with honey.
The bread makes a wonderful fragrance in the kitchen. I could not wait until it had cooled and I can eat it. I was blown away by this delicious bread. It is my new favorite and can highly recommend it to all bread lovers. The crumb is light and juicy. The banana flavor is just slightly out. The bread tastes best with butter.

Ingredients for a little bread
350 g weat breadflour
250 g mashed banana
2 teaspoons lime juice
1 / 8 liter lukewarm milk
25 g butter
1 / 2 package dry yeast
2 tablespoons parsley
1 teaspoon salt
½ teaspoon honey


Preparation
Stir the warm milk with honey and yeast. Let the milk rise at a warm place for 15 minutes, until the it bubbles. In the meantime, mix the ripe bananas with parsley. Add lime juice to the bananas and puree everything. Melt the butter and let cool slightly. Mix all ingredients together and let the dough rise at a warm place for one hour until the dough has doubled. Then place the dough in a greased loaf pan and let rise under a towel in a warm place for one hour. Brush the surface of the dough with water. The bread baking at 180 ° C for 35 min with steam.

Mittwoch, 27. Juli 2011

bunter Begleiter für eine Sommerparty



Für unsere Sommer-Grillparty habe ich mir viele leckere Sachen ausgedacht. Es wird selbstgebackenes Brot geben ( Kastenkräuterbrot, Tex-Mex Maisbrot, 3 verschiedene Dips (Gorgonzoladip, Currydip und Tomatensalsa, Gemüsespieße, Hühnerspieße, Tomaten-Mozzarella Salat mit Kürbiskernöl und als süßes Finale die herrlich fruchtige Beeren-Joghurt Tarte und ein Schokomousse). Ein leckerer Salat, den man gut vorbereiteten konnte, durfte aber auch nicht fehlen. So habe ich mich für den Couscous- Salat meiner Schwester entschieden. Diesen Salat hatte sie mir bei einem Besuch aufgetischt und ab diesen Zeitpunkt begann meine Vorliebe für Couscous. Der Salat lässt sich wunderbar vorbereiten und wird immer besser, je länger er marinieren kann.


Zutaten für eine große Schüssel
250 g Couscous
1 Zucchini
15 Stück Cocktailtomaten
10 kleine Mozzarellabällchen
1 Handvoll Pinienkerne
TK- italienische Kräuter
¼ TL Kardamom
Salz
Pfeffer
Traubenkernöl
Balsamicoessig
Parmesanspäne zum Bestreuen

Zubereitung
Couscous mit Kardamom und ½ TL Salz vermischen und mit heißen Wasser überbrühen. Zugedeckt quellen lassen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten, bis sie hellbraun sind.
Zucchini klein schneiden und in etwas Öl kurz anbraten und zur Seite stellen. Cocktailtomaten und Mozzarellabällchen vierteln. Confierten Knoblauch zerdrücken und mit dem Gemüse und dem Mozzarella unter den Couscous mischen. Mit Pfeffer, Salz und den Kräutern würzen. Zum Schluss mit Traubenkernöl und Essig abschmecken und zugdeckt einige Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen lassen. Vor dem Servieren eventuelle nochmals nachwürzen und mit Parmesanspänen bestreuen.

Montag, 25. Juli 2011

Lob tut gut

Hatte heute folgende Nachricht in meinem Posteingang und freut mich ungemein:

Guten Tag!

Da wir Ihre Artikel sehr interessant und gut geschrieben finden, haben wir Sie heute als unseren "Autor des Tages" ausgewählt. Das heißt, dass Ihr Profil bis morgen rechts in der Sidebar auf unserer Homepage http://de.paperblog.com verlinkt ist.


Vielen Dank für die Unterstützung von Paperblog.


Beste Grüße,
Johanna




Samstag, 23. Juli 2011

zurück zum Ursprung




Lutz, unser fleißiger Meisterbäcker, präsentiert uns immer so viele tolle Brotrezepte, dass ich mit dem Brotbacken gar nicht nachkomme. Keine Chance! Für dieses einfache Rezept des Paderborner Landbrotes habe ich mich schnell begeistern können, denn es braucht nur wenige Zutaten. Lutz hat sich das Rezept bei Gerd von ketex abgeschaut und findet das Landbrot köstlich, denn es hat ein mild-säuerliches Aroma und schmeckt auch ohne Brotbelag. Für den Roggensauerteig habe ich meinen Vorrat an getrockneten Natursauerteig wieder aktiviert.
Am Originalrezept habe ich nicht viel verändert. Ich habe nur die Sauerteigmenge etwas erhöht und dem Vorteig mehr Wasser hinzugefügt. Dafür beim Hauptteig die Wassermenge reduziert. Geschmacklich hat es mich vollkommen überzeugt, denn es schmeckt (fast) wie das Schwarzbrot der Salzburger Mönche, dass ich so sehr mag. Die Krume ist feinporig und die Kruste schön knusprig. Dieses Brot gehört nun zu meinen Favoriten.


Zutaten für eine Kastenform
Roggensauerteig
250 g Roggenmehl Type 960
400 ml lauwarmes Wasser
40 g Natursauerteig
Hauptteig
Sauerteig
250 g Roggenmehl Type 960
120 g Weizenmehl Type 1600
150 ml Wasser
15 g Salz


Zubereitung
Den trockenen Natursauerteig zwei Tage vor dem Backtag aktivieren.
Ein Tag vor dem Backtag die Sauerteigzutaten miteinander vermischen und mindestens 16 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Am Backtag alle Zutaten verkneten und 30 min ruhen lassen. Anschließend in eine Kastenform geben und nochmals 1 h 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
Die Teigoberfläche mit Wasser bestreichen und bei 250°C fallend auf 180°C 60 min mit Dampf (eine feuerfeste Form mit Wasser füllen und auf den Ofenboden stellen) backen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Have a great breakfast



Meiner Meinung nach ist foodgawker die beste Adresse für tolle Rezepte. Ich habe wirklich schon einige feine Gerichte nachgekocht, wie zum Beispiel das herrliche Kokos-Zimt-Müsli, die gesunden zuckerfreien Bananenchips, die süßen Samoa-Kokos-Brötchen "pani popo" oder die knusprigen Sesam-Mohn Cracker. Vor ein paar Tagen hat mich Leanne von „healthful pursuit“ mit ihrem „overnight banana-cherry-pudding“ begeistert. Überzeugt hat mich dann schließlich ihre Beschreibung: gluten free, dairy free, sugar free, yeast free, corn free. Ich wollte unbedingt mal wieder ein neues Frühstücksrezept ausprobieren und Leanne schwärmte so von ihrem Obstpudding und meinte: „ I had a great breakfast!“ Da ich ja eine bekennende Frühstückerin bin, bekam ich große Lust dieses gesunde und nahrhafte Obstfrühstück auszuprobieren. Ich habe keine „chiaseeds“ bekommen und habe dafür etwas Kardamom hinzugefügt. Geschmeckt hat es wunderbar. Bitte nicht davor abschrecken lassen, dass der Pudding mit der Zeit etwas dünkler wird. Das schadet dem Geschmackserlebnis nicht ein bisschen.


Zutaten für 1 Person
1 pürierte reife Banane
1 TL Leinsamen
12 reife Kirschen
¼ Tasse Sojamilch
1 Msp. Kardamom


Zubereitung
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren. Zugedeckt über Nacht den Pudding im Kühlschrank ziehen lassen. Entweder den Pudding kalt genießen oder im Ofen kurz erwärmen.

Montag, 18. Juli 2011

Sommer auf meinem Brot



Seit einiger Zeit bekomme ich den Newsletter von Valentinas-Kochbuch.de und ich kann euch diesen Foodblog, der Kochbücher rezensiert nur empfehlen. Katharina und ihr Team verfassen Kochbuch-Rezensionen auf der Basis nachgekochter Rezepte. Das Tolle daran ist, dass eine Auswahl von den besten Rezepten veröffentlicht werden. So kann man diese gleich nachkochen, ohne die Bücher kaufen zu müssen. Das schont die Geldbörse…
Die Erdbeer-Honig Butter aus dem Kochbuch „Landfrauen-Brunch“ sah so lecker aus, dass ich sie unbedingt auch machen wollte. Ich bin von diesem süß fruchtigen Buttergeschmack einfach nur hin und weg. Es schmeckt so, als würde man Erdbeer-Marmelade auf´s Brot streichen. Die Butter ist nicht zu süß und für alle die, wie ich keinen Zucker vertragen eine süße Abwechslung.
Eine kleine Veränderung habe ich dennoch vorgenommen… Ich mag Joghurtbutter lieber, also habe ich sie anstatt der „normalen Butter“ verwendet. Und den Limettensaft habe ich mit gemahlenen Ingwer ersetzt. Denn ich finde Erdbeeren und Ingwer harmonieren wunderbar miteinander. Beim ersten Versuch habe ich nur eine kleine Menge gemacht, aber da es mir so gut geschmeckt hat, werde ich mir eine große Portion machen und diesen gleich einfrieren. So habe ich noch lange etwas von diesem süßen Genuss, auch wenn die Erdbeerzeit schon lange vorbei ist. Wer sich nun für dieses Kochbuch interessiert, kann den Kochbuchtest hier lesen.



Zutaten
100 g Erdbeeren
1 TL Blütenhonig
¼ TL Ingwer gemahlen
100 g weiche Butter


Zubereitung
Erdbeeren fein pürieren. Das Erdbeerpüree mit Honig und Ingwer erhitzen, unter Rühren etwa 3 Minuten dickflüssig einkochen und anschließend auskühlen lassen.
Mit dem Mixer das Erdbeerpüree unter die weiche Butter rühren. Die Butter auf einer Frischhaltefolie verteilen und zu einer Rolle formen. Die Rolle nochmals in Alufolie einwickeln und im Kühlschrank einen Tag kalt stellen.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ich geb dir einen DIP...



Was soll ich mitbringen, wenn gemeinsam unter Arbeitskollegen ein Mittagsbuffet zusammengestellt werden sollte?… Brot kam mir zuerst in den Sinn, aber da ich diese Woche kaum Zeit hatte Brot zu backen, wollte ich etwas machen das RUCK ZUCK fertig ist und lecker schmeckt. Also kramte ich meine Kochmappe hervor und stöberte darin. Bei den Dips und Aufstrichen bin ich dann hängen geblieben. Da ich noch Gorgonzola und Topfen im Kühlschrank hatte, entschied ich mich recht schnell für diesen Gorgonzola-Dip. IIch mag Gorgonzola und ich bin ein Fan von Dips und Aufstrichen. Ich liebe es Grissini oder Gemüsesticks in cremige Köstlichkeiten zu tauchen…mhhh!!!
Dieser würzige Käse-Dip ist schnell gemacht und lässt sich prima am Vortag vorbereiten. Meine Kollegen haben den Dip sehr gelobt und im Nu war echt auch schon aufgegessen.


Kleine Warenkunde
Der Gorgonzola wird seit dem 11. Jahrhundert in der Ursprungsregion Lombardei hergestellt. Es gibt Gorgonzola in verschiedenen Variationen:
Gorgonzola due paste: Ursprünglich wurde für die Herstellung von Gorgonzola der Abendmilch Lab zugefügt und der Käsebruch dann bis zum folgenden Morgen in Tüchern aufgehängt. Am Folgetag wurde er dann abwechselnd mit dem Bruch aus der Morgenmilch in Formen geschichtet. Diesen Käse findet man heute sehr selten, da er über ein Jahr reifen muss. Er hat einen kräftig-pikanten Geschmack und wird von Kennern sehr geschätzt.
Gorgonzola una pasta heißen fabrikmäßig produzierte Käse, die aus einer Mischung der dickgelegten Morgenmilch mit der Vorabendmilch bestehen.
Gorgonzola dolce bezeichnet 60 Tage gereiften, milden Käse.
Gorgonzola piccante nennt man 90 bis 100 Tage gereiften, würzigen Käse.
Dolcelatte ist der Handelsname eines jungen, sahnig-milden Gorgonzolas. ( Quelle: Wikipedia)


Zutaten
50 g Gorgonzola
100 ml Gemüsebrühe
150 g Magertopfen
1 TL Zitronensaft
Rosmarinsalz
Pfeffer

Zubereitung
Gemüsebrühe erhitzen und den Gorgonzola darin schmelzen. Etwas abkühlen lassen und mit den übrigen Zutaten vermischen und mit den Gewürze abschmecken. Im Kühlschrank zugedeckt mindestens 2 Stunden durchziehen lassen und mit einem rustikalen Bauernbrot oder Grissini servieren.

Montag, 11. Juli 2011

bunter Sommer am Teller




Also ich beim Garten-Kochevent Juni von Gärtnerblog.de zum Thema „Kohlrabi“ die fein gefüllten Kohlrabi bei Mestolo gesehen habe, wollte ich sie als bald nachkochen, denn ich mag Kohlrabi sehr. Zucchini, Tomaten, Champignons habe ich davor schon mit den verschiedensten Füllungen zubereitet und war jedes Mal hin und weg. Als Kind waren die gefüllten Paprika mit Hackfleisch-Reisfülle und Tomatensauce meiner Mama mein absolutes Lieblingsessen. Aber Kohlrabi hatte ich bis dato noch nicht mit einer feinen Fülle verspeist. Pamela von Mestolo füllte die Kohlrabi vegetarisch. Ich hatte aber Lust Hackfleisch und Couscous unter die Fülle zu mischen.


Kleine Warenkunde
Der Kohlrabi stammt ursprünglich tatsächlich aus (Nord-)Europa und wurde im 16. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Heutzutage ist Deutschland eines der Hauptanbaugebiete von Kohlrabi. Kohlrabi besitzt viele Mineralien (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium) und Eisen (0,9 mg)) und Vitamine (C, A, B1, B2). Die Blätter enthalten im Verhältnis teilweise die doppelten Mengen. Deshalb sollte man beim Kauf von Kohlrabi nach Exemplaren mit frischem Grün achten und dieses ebenfalls verarbeiten. (Quelle: gaertnerblog)



Zutaten für 2 Personen
1-2 kleine Kohlrabi pro Person
Olivenöl
4 Champignons
4 Frühlingszwiebeln
2 TL frische Thymianblätter
2 Karotten
Salz, Pfeffer
50 g Gorgonzola
50 g Couscous gekocht
150 g mageres Hackfleisch gemischt
Tomatensauce

Zubereitung
Den Kohlrabi schälen und in kochendem Salzwasser 25 min garen. Anschließend den Kohlrabi aushöhlen und das Innere würfelig schneiden. Während der Kohlrabi weich gegart wird, die Tomatensauce und den Couscous zubereiten.
Karotten und Champignons ebenso fein würfelig schneiden und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Das Gemüse in etwas Öl anbraten und anschließend das Hackfleisch mitbraten, bis es krümelig ist. Die Gemüse-Hackfleischmasse mit dem Couscous vermischen und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Zum Schluss den Gorgonzola zerkrümeln und unter die Masse mischen und die Kohlrabi füllen. Tomatensauce in eine Auflaufform geben und die Kohlrabi in die Sauce setzen. Im Backofen bei 180 °C 15 min backen.

Freitag, 8. Juli 2011

Ohmmm...


Lutz hatte sich vor Ostern auf eine besondere Walz gemacht. Er durchwanderte Deutschland und besuchte Menschen, die alle die gleiche Leidenschaft für das Brot backen teilen, wie Lutz. Dabei hatte er die Möglichkeit verschiedenste Brote zu backen und lernte die Vielfalt unserer Brotkultur kennen und schätzen. Aber Lutz beeindruckte auf seiner Walz nicht nur die vielen tollen „Brotback-Erfahrungen“, sondern auch die Menschen, die er auf seinem Weg zur nächsten Brotback-Destination kennenlernen durfte. Besonders ein Ungar, den er Im Zug kennenlernte, beeindruckte Lutz durch seine Offenheit, seine Ausgeglichenheit und sein Mut, das eigene Leben neu zu gestalten. Inspiriert durch die Begegnung entwickelte Lutz ein leichtes Brot mit einem Hauch ungarischen Temperaments. So entstand das Budapester Meditationsbrot mit einer zweifärbigen Krume.
Dem Brot von Lutz habe ich aber meine eigene Note verliehen (..ich hoffe Lutz ist nachsichtig mit mir), in dem ich das Quellstück mit Sechskornschrot und Milch ansetzte. Schweineschmalz ließ ich weg und ich veränderte die Formgebung, so entstand in der Krume ein Wirbel. Den Honig habe ich weggelassen, weil ich diesmal keine Süße im Brot haben wollte. Darum habe ich die Salzmenge verdoppelt.Statt der Buttermilch habe ich Milch verwendet, da ich schlichtweg vergessen hatte welche zu kaufen. Das Brot schmeckt am besten leicht getoastet, denn dann schmeckt man den Kakao ganz fein heraus. Aber ich glaube, der säuerliche Geschmack der Buttermilch hätte dem Brot noch eine besondere Note gegeben. Beim nächsten Backversuch werde ich, wie im Originalrezept das Brot mit Buttermilch backen.

 


Zutaten für ein Brot
Vorteig
95 g Weizenmehl
95 ml Wasser
0,5 g Frischhefe
Quellstück
65 g Sechskornschrot
65 ml Milch
Water roux
10 g Weizenmehl
50 ml Wasser
Hauptteig
Vorteig
Quellstück
Water roux
215 g Weizenmehl
40 ml Milch
4 g Frischhefe
10 g Salz
10 g Kakao ungesüßt
Würzmischung zum Bestreichen
2 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Pfeffer (gemahlen)
2 TL Salz
1 TL Honig
etwas Wasser

Zubereitung
Für den Vorteig alle Zutaten miteinander vermischen und 14-18 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Für das Quellstück den Sechskornschrot mit Milch verrühren und bis zur Verwendung 8 Stunden, im Kühlschrank quellen lassen.
Für Water roux Mehl und Wasser verrühren und unter ständigem Rühren auf etwa 65°C erhitzen. Solange rühren bis die Masse eindickt und sich Linien bilden. Mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Für die Würzmischung alle Zutaten miteinander vermischen. Nur so viel Wasser verwenden, dass sich die Würzmischung gut verstreichen lässt.
Alle Zutaten für den Hauptteig außer Kakao 5 Minuten verkneten bis der Teig nicht mehr klebrig ist und an einem warmen Ort eine Stunde zugedeckt ruhen lassen.
Den Teig halbieren und in eine Hälfte den Kakao einkneten. Den hellen Teig auch nochmals kneten, rund wirken und nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Die zwei Teigteile jeweils auf Kastenformbreite ausrollen. Den hellen Teig auf den dunklen Teig legen und etwas andrücken. Anschließend zu einer Teigrolle formen. Die Teigrolle in eine geölte Kastenform geben, abdecken und 1 h 30 min an einem warmen Ort gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich verdoppeln.
Bei 250°C das Brot 10 Minuten mit Dampf backen und weitere 30 Minuten bei 200°C weiter backen. Das Brot anschließend aus der Form nehmen und die Brotkruste mit der Würzmischung einstreichen. Weitere 5 Minuten bei 200°C backen.

Eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Mittwoch, 6. Juli 2011

gesundes FASTfood



Mittags muss es bei mir meistens etwas schneller gehen, aber trotz der knapp bemessenen Mittagspause möchte ich auf gesunde, nahrhafte Gerichte nicht verzichten. Unter dem Aspekt „schnell“, fand ich das Rezept der Mohnklößchen ideal. Denn ich kann sie gut vorkochen, einfrieren und bei Bedarf auftauen und mit Suppe genießen. Gefunden habe ich das einfache Rezept in der Jännerausgabe 2010 von Kraut&Rüben. Die Mohnklößchen schmecken als Suppeneinlage sehr gut, aber auch wenn man sie in etwas Nussbutter schwenkt mit Parmesan bestreut. Ich habe sie aber auch schon mit Gemüse serviert.


Zutaten für 12 Klößchen
125 g Magertopfen
80 g Polenta
1 Ei
2 EL Mohn geröstet
1 EL griffiges Mehl
30 g Parmesan
Muskatnuss
Pfeffer
Rosmarinsalz


Zubereitung
Mohn in einer beschichteten Pfanne anrösten und etwas abkühlen lassen. Alle Zutaten miteinander vermischen und zugedeckt 30 min quellen lassen. Mit zwei Löffeln Nockerl abstechen. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und im leicht wallenden Wasser 30 min ziehen lassen. Anschließend abtropfen lassen und je nach Belieben servieren.

Montag, 4. Juli 2011

Blick in fremde Kochtöpfe



Sarah Wiener hat in ihrem wunderbaren Kochbuch „Frau am Herd“ ein ganz besonderes Gericht vorgestellt und zwar ein mallorquinisches Mandelhähnchen.
Da ich wirklich schon länger kein Huhn bzw. Fleisch gegessen habe, hatte ich echt mal wieder Lust auf ein leckeres Hühnchen. Also entschied ich mich für dieses sommerlich anmutende Gericht aus dem fernen Süden. Mit Mallorca an sich verbinde ich (leider) nicht die besten Erfahrungen. Denn ich saß zwei Wochen mit meiner Maturaklasse am Ballermann fest. Ich hatte damals schon nach 2 Tagen furchtbares Heimweh, denn die ständige Betrunkenheit von den meisten Menschen in meiner Umgebung nervte mich bald tierisch. Dazu kam auch noch, dass mir am zweiten Tag die Geldbörse gestohlen wurde, aber das konnte ja nur einem Landei, wie ich damals nun mal war, passieren. Ich war sooo gefrustet. Von der angeblich schönen Insel habe ich nicht wirklich viel gesehen, außer einen Tag lang Window-Shopping (Da ja kein Geld mehr!) in La Palma.
Mit diesem Gericht möchte ich mich nun mit der Insel und den Erlebnissen versöhnlich stimmen...und es hat funktioniert, denn mir und meinem Mitesser hat es vorzüglich geschmeckt. Ganz bestimmt werde ich dieses mallorqunisches Mandehähnchen wieder kochen.


Zutaten für 2 Personen
Hühnchenkeulen (je nach Größe 4-6)
2 Schalotten
4 große Tomaten
300 ml Gemüsesuppe
1 EL Olivenöl
2 Lorbeerblätter
2 TL Majoran
Salz
Pfeffer
2 Karotten
100 g TK-Erbsen
2 EL Mandeln
80 g Couscous


Zubereitung
In einer Pfanne die gesalzenen Hühnerkeulen mit Olivenöl scharf anbraten und herausnehmen. Die Tomaten mit heißem Wasser kurz überbrühen, die Haut abziehen, Kerngehäuse entfernen und das Tomatenfleisch in Stücke schneiden. Die fein gewürfelten Schalotten und die Karotten im Bratenansatz anschwitzen und die Tomaten hinzufügen. Das Lorbeerblatt und den Majoran kurz mitrösten und anschließend mit Gemüsesuppe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles in eine Auflaufform füllen und die Hühnerkeulen in die Tomatensuppe legen und zugedeckt 15 min zugedeckt (mit Alufolie bedecken) im Ofen bei 180 °C schmoren. Anschließend die Alufolie entfernen und weitere 10-15 min offen schmoren. 10 min vor Ende der Garzeit die Erbsen und die Mandeln hinzufügen. Mit Couscous servieren.

Weil´s so schnell geht, passt es zum monatlichen Kochevent cucina rapida.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Freitag, 1. Juli 2011

bunt-fruchtig-leicht


Dieses Mal hat mich der nächste Blogevent gedanklich schwer beschäftigt, denn ich wollte unbedingt wieder einen Beitrag besteuern. Unsere Gastgeberin Sylvia von rock the kitchen hat sich diesmal ein ganz besonderes Thema ausgesucht und zwar wünscht sie sich von uns viele "farbenfrohe Gerichte". Dabei sollten wir versuchen wie ein Maler eine schöne Farbkombination auf unsere Teller bzw. in unsere Gläser zaubern. Hauptsache farbenfroh und unserer Fantasie setzt Sylvia keine Grenzen.

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

Grübel, grübel, grübel…plötzlich „Heureka, ich hab´s!“
Ich mache ein leichtes Sommerdessert, welches für jede Grillparty ein Highlight sein wird.
In der Februar-Ausgabe 2010 von Kraut&Rüben habe ich dann das Rezept für ein zuckerfreies Aprikosenmus gefunden. Beim Blättern in meiner Rezeptesammlung habe ich dann ein leichtes "Schicht"dessert entdeckt und so entstand nach und nach mein farbenfroher Nachtisch für eine Sommerparty.


Mit dem Marillenmus hatte ich nun ein sattes Orange, mit den frisch gepflückten Waldhimbeeren ein sattes Rot und mit dem Naturjoghurt ein reines Weiß. Voilá, mein Marillen-Fruchtgenuss ist fertig. A bon goût!
Die süße der getrockneten Marillen harmoniert wunderbar mit der Säure der Himbeeren und dem milden Naturjoghurt.


Zutaten für 2 Gläser
Marillenmus:
100 g getrocknete Marillen
1 Msp.Vanillepulver
frisch gepresster Orangensaft
Himbeerpüree:
100 g Himbeeren*
Naturjoghurt
*Erdbeeren schmecken genauso gut.


Zubereitung
Für das Marillenmus:
Die getrockneten Marillen in kleine Stücke schneiden und mit frisch gepressten Orangensaft und Vanillepulver vermischen. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und am nächsten Tag pürieren.

Die frischen Himbeeren grob mit der Gabel zerdrücken. In schöne Gläser zuerst das Marillenmus einfüllen, dann eine Schicht Himbeerpüree und eine Schicht Naturjoghurt. Wiederholen! Kühl stellen und mit einer kleinen Himbeere dekorieren und servieren.

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