Montag, 31. Oktober 2011

Italy meets China

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Neues Kochbuch („PASTA“ von Zabert Sandmann) ausgeliehen, Pastarezept-das Mund wässrig macht-gefunden und habe dadurch wunderbare Pastagenüsse erlebt. Mehr kann ich zu diesem italienischen Gericht nicht sagen, außer das es….. geschmeckt hat und es prima zum aktuellen Gärtnerblogevent „Knoblauch“ passt. Die Knoblauchliebhaber unter euch werden dieses einfache Pastarezept lieben, versprochen! Diesmal habe ich mich für die mildere Sorte unter den Knoblaucharten entschieden und zwar für den Solo-Knoblauch aus China. So könnte man sagen italienische Tradition trifft auf chinesischen Geschmack.


Kleine Warenkunde
Solo Knoblauch ist kleiner und hat eine walnussähnlich Größe. Er sieht ein bisschen so aus wie eingelegte Zwiebeln, mit weißer Haut und oft lila Streifen. Solo Knoblauch hat den gleichen Geschmack wie der normale Knoblauch, aber ist etwas milder. Solo Knoblauch ist auch etwas einfacher und schneller zu schälen. Solo Knoblauch ist aus China erhältlich.  (Quelle: nature´s pride)


Zutaten für 2 Personen
8 Cannelloni
Fülle:
200 g TK-Spinat
150 g Ricotta
2 Scheiben getrocknete Tomaten in Öl
1 Zehe Solo Knoblauch
etwas Limonenöl
Salz
Pfeffer
Muskat
Guss:
2 Eier
100 ml Milch
40 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Den aufgetauten Spinat gut ausdrücken, fein hacken und in etwas Öl mit dem fein gewürfelten Knoblauch und getrockneten Tomaten anbraten. Den Spinat kräftig abschmecken und abkühlen lassen. Die Spinatmasse mit dem Ricotta vermischen, etwas Limonenöl (oder wahlweise Zitronensaft) hinzufügen und nochmals kräftig abschmecken. Die Cannelloni mit der Masse füllen und in eine gebutterte Auflaufform legen. Für den Guss die Eier verquirlen und mit Milch, Parmesan, Salz, Pfeffer vermischen.
Achtung! Den Eierguss kräftig abschmecken, denn die Cannelloni saugen viel Würze auf. Den Eierguss über die Cannelloni gießen und mit Parmesan bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C 30 min garen und dann die Folie entfernen. Die letzten 10 min mit Alufolie abdecken.

Freitag, 28. Oktober 2011

Mein morgendliches Knuspererlebnis


Seit ich meine Ernährung umgestellt habe und mich zuckerfrei ernähre, mache ich mein Knuspermüsli selbst. Denn ich brauche in der Früh das Knuspererlebnis auf meinem warmen Dinkelflockenbrei. Knusper, knusper!
Da ich nun schon unzählige Male mein Knusper-Kokosmüsli nach dem gleichen Rezept gemacht habe, hatte ich Lust meinem Müsli eine neue Note zu verleihen. Da ich ja die Nervenkekse liebe und ich noch Hildegard von Bingen Nervenpulver übrig hatte, mischte ich es einfach in meine neue Müslikreation. Der Duft war doch schon sehr weihnachtlich, als das Müsli im Ofen knusprig gebacken wurde. Geschmacklich hat es mich sehr an die Nervenkekse erinnert, auch wenn ich es nicht allzu sehr gesüßt habe.


Zutaten
250 g Haferflocken Kleinblatt
150 g Haferflocken Großblatt
50 g Mohn
20 g Leinsamen
100 ml Rapsöl
50 ml Sojamilch
Wasser
2 EL Hildegard von Bingen Nervenpulver
(1/2 TL Nelke gemahlen, 1 EL Zimt,1 ½ TL Muskatnuss gemahlen)
5 EL Agavensirup*
* Wer es lieber süßer mag, einfach Sirupmenge erhöhen.

Zubereitung
Alle trockenen Zutaten mit den Gewürzen vermischen. Rapsöl, Sojamilch und Sirup hinzufügen. Nur so viel Wasser hinzufügen, dass die Masse nicht klebrig wird. Sonst brennt es dann beim Backen sehr leicht an. Das Müsli 30 min quellen lassen und anschließend gleichmäßig auf einem Backblech (Backpapier nicht vergessen!) verteilen und bei 180°C fallend auf 150°C ca.30 min backen. Nach 15 min das Müsli mit einem Löffel in Stücke teilen und solange weiterbacken, bis es schön knusprig ist. Aufpassen, dass es nicht zu dunkel wird. In einer Metalldose gut verschlossen aufbewahren.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Lisa´s Kochfieber auf Papier gedruckt


Grundsätzlich bin ich jemand der Kraftausdrücke wie „Scheiße“ blöd, oft unpassend und vulgär finde. Das Wort mit dem SCH…., sage ich meist nur, wenn ich alleine bin und ich mich gerade mächtig geärgert habe….Ärger kann man auch haben, wenn schon wieder die Frage zu Mittag ansteht „Was ich koche ich heute?“ …und da man verärgert ist, haben viele von uns schon laut oder leise gesagt bzw. gedacht: „Scheisse, was koche ich heute?“
Zu diesen alltäglichen Dilema gibt es seit dem Sommer 2011 den gleichnamigen blog. Anna´s und Bastian´s Idee entstand für diesen blog bei einem feuchtfröhlichen Meeting. So reservierten die Beiden die Domain scheissewaskochichheute.de. Nach viermonatiger Besucherflaute begann der Siegeszug dank facebook und die Seite wurde von hungrigen Besuchern nur so gestürmt. Es folgten unzählige Erwähnungen in Zeitschriften, Magazinen, sowie mehrere Radio- und Fernsehauftritte.
Die Grundidee stammt jedoch vom New Yorker Künstler Zach Golden, der mit whatthefuckshouldimakefordinner.com bekannt wurde.


Dank des großen Erfolgs ihres blogs, wollten Anna und Bastian auch Hungrige erreichen, die im Internet nicht so viel unterwegs sind und so entstand die Idee für das Kochbuch. Es enthält  “55 Lieblingsrezepte der besten deutschsprachigen Food-Blogs” inklusive zwei Würfel, mit denen man per Zufall ein Rezept erwürfeln kann und es dann nachkocht.
Meinem Rezept der Weihnachtsforelle bzw. das Rezept meines Papas findest du auf Seite 60!!!! Ja richtig gelesen, Lisa´s Kochfieber hat die große Ehre ein Teil des Buches zu sein!!!!!!!!!! Als ich diese Woche dann das Kochbuch in Händen gehalten habe, war ich echt megastolz.


Das Layout gefällt mir sehr gut: Schlicht, klar und ohne Schnörkel. Die Gerichte sind auch schnörkellos. Auch für Küchen-Neulinge ist sind einfache Rezepte dabei.
Beim Durchblättern war ich ganz überrascht, wer aller von den mir bekannten foodblogs mitgemacht hat und dann war ich noch stolzer. Lisa stolz, stolzer, am stolzesten!
Aber einige blogs sind mir noch vollkommen unbekannt und ich freue mich schon diese in den nächsten Wochen zu erkunden...


Besonders gefreut hat es mich, dass mein Fischrezept neben einen ganz lieben foodblogger namens Chef Hansen steht. Alex kocht immer ganz besondere Rezepte und ein Klick auf seinen blog ist immer eine kleine kulinarische Offenbarung. Im Buch versucht er uns einen "Kartoffelsalat mit Würstchen" schmackhaft zu machen.
Die Hähnchen Enchiladas von gekleckert.de und das Früchtebrot von sapperlot-earny.blogspot.com werde ich ganz bald nachkochen bzw. backen. Ich werde berichten.
Wer nun neugierig geworden ist, kann das Buch hier bestellen.

Freitag, 21. Oktober 2011

praller herbstlicher Genuss


In einer alten Brigitte Ausgabe (8.3.2010) fand ich unter dem Titel „Pasta-Italiens praller Genuss“ dieses herbstliche Pastarezept. Lasagne hat es bei mir schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben und beim Durchlesen des Rezepts, bekam ich echt großen Appetit auf dieses besondere Herbstgericht. Kürbis findet man ja nun in den Lebensmittelläden in allen Größen, Farben und Sorten. Ich mag den Hokkaido und den Butternusskürbis am liebsten.
Das Rezept habe ich etwas abgeändert, indem ich etwas Prosciutto und reifen Ziegenkäse dazu “geschummelt“ habe.
Die Lasagne sah nicht nur lecker aus, sie hat meinem Mitesser und mir auch fantastisch geschmeckt. Nach den ersten Bissen wusste ich, dass das mein neues Lieblings-Pastarezept ist. Der leicht süßliche Butternusskürbis harmoniert wunderbar mit der Thymian-Bechamelsauce. Die knackigen Kürbiskerne geben der Lasagne eine fein nussige Note. Ach herrlich!!!



Kleine Warenkunde
Es gibt zumindest vier Hypothesen zur Entstehung des Rezepts für die Béchamelsauce: Eine Version geht davon aus, dass sie italienischen Ursprungs ist und von mitreisenden Köchen der in Italien geborenen Katharina von Medici im 16. Jahrhundert an den französischen Königshof gebracht wurde. Eine andere Theorie besagt, dass sie auf Angestellte des Grafen Philippe de Mornay zurückgeht und eine Variante der hellen, nach ihm benannten Sauce Mornay ist. Eine weitere Version schreibt die Sauce einer Vorliebe von Louis de Béchamel zu, einem reichen Bankier. Auch hierfür gibt es keine Quellenbelege. Außerdem wird die Erfindung der Sauce François-Pierre de La Varenne zugeschrieben, dem bekannten Küchenchef am Hof Ludwigs XIV. Béchamel war danach Namensgeber, aber nicht der Erfinder. Die wahrscheinlichste Theorie ist, dass diese Sauce durch Variation viel älterer Vorgängerrezepte entwickelt wurde und auf die beschriebene Weise in ihrer heutigen Form in Mode kam.


Zutaten für 2 Personen
400 g Butternusskürbis
120 g Lasagneblätter
50 g reifer Ziegenkäse
5 Scheiben Prosciutto
Parmesan zum Bestreuen
3 EL Vollkornbrösel
3 EL Kürbiskerne
Béchamelsauce:
30 g Butter
30 g Mehl
400 ml Milch
125 g Magertopfen
1 EL Thymian
Salz
Pfeffer
Muskat
Chili

Zubereitung
Béchamelsauce:
Butter zerlassen, Mehl hinzufügen und dabei kräftig umrühren. Nach und nach mit Mehl aufgießen. Die Bechamelsauce würzen und so lange einkochen, bis die Sauce sämig ist. Die Sauce vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und den Magertopfen einrühren.
Kürbis schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Auflaufform mit Öl ausstreichen. Zuerst Lasagneblätter einlegen, mit Bechamelsauce übergießen, mit den Kürbisscheiben belegen und diese kräftig würzen. Anschließend den Prosciutto gleichmäßig auf den Kürbis verteilen. Vorgang wiederholen und mit Kürbisscheiben abschließen. Die Lasagne mit Parmesan und Ziegenkäse, Vollkornbrösel und Kürbiskernen bestreuen. Die Auflaufform mit Alufolie bedecken und im vorgeheizten Ofen bei 190°C 30 min backen. Die Folie entfernen und weitere 15 min bei 220 °C goldbraun überbacken.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Wohlschmeckendes für den herbstlichen Beilagenteller

Alle Kürbis-Fans aufgepasst! Hier habe ich ein tolles Kürbisgericht für euch. In der letzten Ausgabe von essen und trinken (Nr.10/2011) gab es viele feine Kürbisrezepte zum Nachlesen und Nachkochen. Beim marinierten Ofenkürbis blieb ich hängen. Da ich etwas Abwechslung in meinen (fast) täglichen Kürbisgenuss bringen wollte, musste ich dieses super einfache Rezept einfach ausprobieren. Diese frische Kombination aus Orange und Kürbis schmeckt wunderbar und gibt dem Kürbis eine besondere frische Note.


Zutaten für 1 Person
200 g Butternusskürbis
Marinade:
100 ml frisch gepresster Orangensaft
1 TL Rosmarin
1 Knoblauchzehe
1 TL Rapsöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Butternusskürbis schälen und in Spalten schneiden. Knoblauch ungeschält vierteln und mit den übrigen Zutaten vermischen. Kräftig würzen.Den Kürbis mindestens eine Stunde in die Marinade legen (am besten den Kürbis über Nacht bei Zimmertemperatur marinieren lassen). Anschließend den Kürbis mit der Marinade bei 200°C 25 min weich dünsten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

nordic taste


Für den heutigen „World Bread Day 2011“ , welcher von Zorra 2006 in die foodblogger-Szene eingeführt wurde, wollte ich ein ganz einfaches Brot backen, das mit wenigen Zutaten zubereitet werden kann und daher zum Motto dieses Tages pass: "Die Probleme wie Hungersnot, Unterernährung und Armut sich bewusst machen." Mit diesem einfachen Brotrezept kann man kostengünstig eine Familie satt machen. 
Dieses finnische Fladenbrot braucht keine Ruhezeit und ist daher ein wahres „Fast food-Brot“ und daher bestens geeignet, wenn man einmal als Mama einer Familie weniger Zeit zum Backen und Kochen hat. Die Kinder werden die Fladenbrote mit einem einfachen Topfenaufstrich oder einem Eiersalat lieben.
 Entdeckt habe ich es schon vor einem Jahr bei Maria .Traditionell wird das Brot zu Weihnachten in Finnland gebacken und ist dort als „rieska“ bekannt. Ich habe etwas recherchiert und es gibt unzählige verschiedene Rezepte. Manche werden mit Gersten- oder Roggenmehl gebacken. Maria hat uns liebenswerterweise das „Rieska“-Rezept ihrer Oma verraten.


Für das Brot ihrer Großmutter braucht man nur 4 Zutaten: Kartoffel, Dinkelmehl, Ei, Salz. Ich hatte kein Dinkelmehl zu Hause und habe stattdessen Roggenmehl verwendet. Ich hoffe Maria´s Oma würde mir diese Änderung wohlwollend nachsehen. Ihre Oma bäckt das Fladenbrot in ihrem großen Holzofen und serviert Räucherlachs dazu. Ich genoss es mit etwas Butter und einem feinen Prosciutto. Es schmeckte einfach großartig!!!! Dieses einfach Brotrezept wird zu meinen Lieblingsbroten hinzugefügt.


Zutaten für 8 kleine Stücke
300 g Kartoffeln vom Vortag
100 g Roggenmehl
1Ei
1 TL Salz

Zubereitung
Am Vortag die Kartoffel weich kochen. Den Ofen auf 230 °C vorheizen. Die Kartoffel schälen und mit der Kartoffelpresse zerdrücken. Die Kartoffelmasse mit Mehl, Salz und dem verquirlten Ei vermischen. Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Die Portionen zu Kugeln formen und auf einem Backpapier legen, mit etwas Mehl bestäuben und zu runden Fladen formen. Die kleinen Fladenbrote mit der Gabel mehrmals einstechen und 15 min backen. Die Brote warm servieren.
Serviertipp!Wer es nordisch liebt kann dazu etwas Butter, Räucherlachs und frisch geschnittener Dill genießen. Wer es lieber italienisch mag, reicht hauchdünnen Prosciutto zu den Fladenbroten.

Dienstag, 11. Oktober 2011

schmackhaft vegetarisch


Frisches Gemüse, knackige Salate und aromatische Früchte machen mich täglich glücklich und satt. Ich esse kaum Fleisch, denn die grüne Küche hat wirklich viel Abwechslung zu bieten. Ich finde die vegetarische Küche hat nichts mit vegetieren zu tun. Obwohl ich mich selbst nicht als Vegetarierin sehe, denn ein gut gebratenes Stück Rinderfilet, ein geschmortes Huhn oder ein hauchdünn geschnittener italienischer Prosciutto finde ich ab und zu sehr schmackhaft. Aber grundsätzlich geht mir das Fleisch in meiner Alltagsküche überhaupt nicht ab. Es schmeckt mir einfach nicht so besonders.
Echte Vegetarier ernähren sich nur von pflanzlichen Lebensmitteln, dabei werden vier Formen unterschieden (Quelle: Maxima- vegetarisch kochen Mai 2011).

Ovo-lacto-Vegetarier essen zusätzlich Eier und Milchprodukte.
Lacto-Vegetarier ergänzen ihre pflanzliche Ernährung mit Milchprodukten.
Ovo-Vegetarier essen auch Eier.
Veganer vermeiden überhaupt sämtliche Lebensmittel tierischen Ursprungs.
Nun zu meinem Röstgemüse-Rezept, das aus einer Reste-Gemüseverwertung entstanden ist. Mir hat es einfach so gut geschmeckt hat, dass ich dieses einfache und schnelle Rezept meinen Lesern nicht vorenthalten wollte. Wer sich zu einen der oben genannten Vegetarier-Typen zählt, lässt den Prosciutto bzw. den Schafskäse weg und wird trotzdem satt.


Zutaten für 2 Personen
4 Tomaten
1 Paprika
1 rote Zwiebel
200 g Butternusskürbis
2 Kartoffeln
80 g Rucola
80 g Schafskäse
4 Scheiben Prosciutto
Salz
Pfeffer
Rosmarin
1 TL Ghee
Kürbiskernöl

Zubereitung
Kartoffeln schälen, vierteln und etwa 10 min in reichlich Salzwasser kochen. Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Ghee in eine Auflaufform geben und das Gemüse bei 220 °C ca.20 min rösten.
Das warme Röstgemüse mit dem Rucola vermischen und mit Kürbiskernöl marinieren. Mit Schafskäsewürfel und Prosciutto belegen und sofort servieren.

Freitag, 7. Oktober 2011

griechisch backen


„Psomi“ (griechisches Wort für Brot) klingt so wohltuend in meinen Ohren und als ich dann die Fotos von Lutz neuer Brotkreation sah, war mein Bäckerherz Feuer und Flamme. Lutz hat es aus dem Buch von George Greenstein „Secrets of a Jewish Baker“. Und beschreibt das Sesambrot wie folgt: „Das Brot sieht fantastisch aus, hat eine zart gefensterte Kruste, die intensiven Sesamduft verströmt, und eine weiche, kleinporige, milde, elastische Krume. Es landet bei meinen Favoriten.“  Die Besonderheit an diesem Brot ist, dass die gesamte Hefemenge bereits im Vorteig verarbeitet wird und im Gegensatz zu den herkömmlichen Vorteige nur eine Stunde Ruhezeit bekommt. Die Mengenangabe habe ich so angepasst, dass ich zwei kleine Laibe erhalte. Die Gärzeit habe ich wesentlich erhöht, denn ich habe bei Roswitha Huber´s Brotbackkurs gelernt, dass Brot mit Weizenmehl bis zu drei Stunden gehen soll.
Das griechische Sesambrot schmeckt wunderbar. Besonders wenn es leicht getoastet wird, dann schmeckt man den Sesam noch besser heraus. Ich kann Lutz nur zustimmen : "Es landet bei meinen Favoriten".


Zutaten für 2 kleine Brote
Vorteig
160 ml lauwarmes Wasser
7 g Trockenhefe
350 g Weizenvollkornmehl
180 g zimmerwarme Buttermilch
Hauptteig
Vorteig
3 TL Honig
2 TL weiche Butter
250 g Weizen-Brotmehl
12 g Salz
50 g gerösteter Sesam
180 ml zimmerwarme Buttermilch
Sesam zum Bestreuen

Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig vermengen und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (Die Teigkonsistenz sollte klebrig sein). In der Zwischenzeit Sesam in einer Pfanne hell anrösten. Für den Hauptteig alle Zutaten verkneten. Der Teig ist nach wie vor etwas klebrig, sollte aber solange geknetet werden bis er elastischer wird. Den Teig zugedeckt 3-4 Stunden ruhen lassen. Anschließend den Teig zu zwei Laiben formen und nochmals 15 min gehen lassen. Die Laibe vor dem Einschießen mit Wasser bestreichen und Sesam bestreuen. Die Brotlaibe mit drei tiefen Schnitten einschneiden. Bei 200°C 40 min backen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

...und es macht PUFF


Kartoffelpuffer mag ich seit einem gewissen Kindheitserlebnis (dass ich hier nicht näher erläutern möchte) überhaupt nicht mehr. Den Geruch von diesen Puffern macht mich auf einen Schlag appetitlos und es schlägt mir auf den Magen. Aber, als ich das längst vergessene Rezept wieder in meiner Kochmappe entdeckte, dachte ich mir, jetzt wird es Zeit das es in meiner Küche auch mal „PUFF“ macht.
Ohne großen Aufwand sind die Puffer schnell gemacht und schmecken wunderbar. Ja, ohne Kartoffeln mag ich Puffer wirklich gerne J


Zutaten für 2 Personen
100g rote Linsen
200 g würzige Gemüsebrühe
200 g Zucchini
80 g Schafskäse
1 handvoll Vollkornbrösel
2 EL Petersilie
1 Ei
Salz
Pfeffer
Rapsöl

Zubereitung
Linsen in einer gut gewürzten Gemüsebrühe weich kochen (so braucht man dann kaum mehr Salz hinzufügen) und auskühlen lassen. Zucchini fein raspeln und salzen. Das austretende Wasser aus den Zucchini pressen. Schafskäse zerdrücken und mit allen Zutaten vermischen. Die Masse mit Pfeffer würzen, kleine Laibchen formen und in der Pfanne beidseitig knusprig anbraten und im Ofen bei 180°C ca. 10 min fertig backen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

SOMMER-AROMA-HIT


Im Spätsommer bekommt man wohl die beste Qualität an Tomaten. Sie sind herrlich aromatisch und schmecken nach Sommer. Ich wollte diesmal zu meinen geliebten griechischen Hackbällchen nicht wieder das Zwiebel-Honig-Chili-Sugo machen und da kam mir die Idee für diese gerösteten Cocktailtomaten auf petitekitchenesse gerade recht. Ebenso ist das sehr einfache Ofenrezept perfekt, wenn alle Hobbygärtner große Mengen an Tomaten genussvoll verwerten möchten. Ich finde die gerösteten Tomaten sind eine perfekte Beilage oder wundervoll schmackhaft auf einer Pizza mit Rucola und Parmesan. Wer kein Knoblauch-Fan ist, muss um dieses Tomatengericht einen großen Bogen machen, denn an Knoblauch wird hier nicht gespart. Obwohl die Knolle besonders gesund ist, denn das enthaltene Allicin hält das Blut schön flüssig und die Adern jung. Also könnte man sagen dieses Gericht macht schön und jung!? Na, überzeugt?

Zutaten
500 g Cocktailtomaten
6 Knoblauchzehen fein gehackt
frische Kräuter nach Wahl (Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin…)
Rosmarinsalz
Pfeffer
Rapsöl

Zubereitung
Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Tomaten halbieren und in eine Schüssel geben. Anschließend die Tomaten mit Rapsöl und Rosmarinsalz marnieren und mit der Hautseite auf ein Blech legen. Den Knoblauch und die frisch gehackten Kräuter gleichmäßig auf den Tomaten verteilen. Die Tomaten ½ Stunden im Ofen garen und lauwarm servieren.

 
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