Dienstag, 28. Juni 2011

vegetarischer Pastagenuss



Als ich vor ein paar Wochen Steinpilz-Tagliatelle gekauft habe, hatte ich damals noch keine Ahnung welche Pastasauce ich dazu machen sollte. Gut Ding braucht Weile! Als ich nun meine TO-COOK-Liste durchstöberte, fand ich das vergessene "Möhrlinese"-Rezept. Nyla von Cookmania hat sich die vegetarische Pastasauce bei Franzi abgeschaut und nachgekocht. Nyla´s Empfehlung für diese Sauce lautet: „Ein wirklich ganz tolles Rezept, sollte man mal ausprobieren.“
Franzi hat diese Pastasauce dann "Möhrlinese" getauft, da ihr der Name einfach gefiel, obwohl die Sauce nicht viel mit einer Bolognese zu tun hat.
Ich habe an dem Rezept kaum etwas verändert und nur die Sahne mit ein paar Löffel Ricotta ersetzt. Diese vegetarische Pastasauce werde ich ganz bestimmt wieder machen, denn sie hat meinem Mitesser und mir hervorragend geschmeckt. Die Süße der Karotten und der Balsamico-Essig haben geschmacklich wunderbar harmoniert.


Zutaten für 2 Personen
200 g Steinpilz-Tagliatelle
4 Karotten
2 Knoblauchzehe
1 Dose Pelatti-Tomaten
100 ml Wasser
4 EL Ricotta
1 TL Traubenkernöl
1 TL Zucker/ Diabetikerzucker
2 EL Balsamicoessig
frischer Basilikum
Salz
Pfeffer
Zimt


Zubereitung
Traubenkernöl erhitzen und die klein geschnittenen Karotten anbraten und den Knoblauch hinzufügen. Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen. Mit den Pelatti-Tomaten und etwas Wasser aufgießen. Mit den restlichen Zutaten würzen und die Sauce 15 min leicht köcheln lassen. Die Hälfte der Pastasauce mit den Ricotta und dem Basilikum pürieren und wieder zur restlichen Sauce hinzufügen. Nochmals 15 min köcheln lassen und die Sauce abschmecken. Die Steinpilzpasta al dente kochen. Die Tagliatelle mit der vegetarischen Sauce und frisch geriebenen Parmesan servieren.


Samstag, 25. Juni 2011

es knobelt...


Steph vom Kleinen Kuriositätenladen und Simone von Pi mal Butter haben mich, wirklich neugierig gemacht. Denn beide haben sich die Arbeit gemacht confierten Knoblauch selbst herzustellen. Die Neugier hat bis deshalb gepackt, denn ich bin nun mal ein Knoblauchfan. Besonders gern mag in den Knoblauch, wenn er mit einem Hühnchen in reichlich Saft geschmort wird. Denn dann ist der Knoblauch süßlich und ich könnte einen ganzen Topf davon essen. Simone meint, dass es nichts Besseres als einen confierten Knoblauch gibt. Steph behauptet sogar er schmeckt genial. Das sind ja lauter Lobeshymnen an diesen confierten Knoblauch. Laut Steph verliert der Knoblauch beim Confieren die unangenehme Schärfe und wird süßlich im Geschmack.
Simone verwendet den confierten Knoblauch, wenn es mal schnell gehen muss und findet meist Verwendung bei Rezepten, die nicht erhitzt werden müssen. Gern verwendet sie die confierten Knoblauchzehen in Avocadocremes, Pesto und Dips.
Nun mein persönliches Geschmackserlebnis:
Ich bin genauso angetan wie Simone und Steph. Letztens habe ich die Polenta mit den süßlich schmeckenden Knoblauch verfeinert und es hat wunderbar geschmeckt. Der Knoblauch hat im Geschmack nicht dominiert, sondern der Polenta eine feine Note verliehen. Beim nächsten Risotto-Kochen werde ich bestimmt den confierten Knoblauch verwenden. 


Kleine Kochkunde
Für alle, die sich fragen, was man eigentlich unter „confieren“ versteht, sollte die nächsten Zeilen aufmerksam lesen.
Konfieren (von französisch confire, „einlegen, einkochen“) bezeichnet eine Methode des Garens von Fleisch im eigenen Fett, siehe Confit. Das zugrunde liegende Verfahren (das Konfieren) wird auch zur Zubereitung anderer Fleischarten nicht nur zur Konservierung, sondern auch als sanfte Schmormethode verwendet – dann kann das Schmalz durch Pflanzenöl ersetzt werden, falls das Gericht nicht länger gelagert werden soll. Heute werden auch würzige Beilagen wie Zwiebeln oder Tomaten, die langsam mit Essig und anderen Zutaten geschmort wurden, gelegentlich Confit genannt.



Zutaten
3 Knoblauchknollen
Rapsöl


Zubereitung
Die Knoblauchzehen auslösen und in kochendem Wasser ca. 20 Sekunden blanchieren. Die Knoblauchzehen herausnehmen und in sehr kaltem Wasser abschrecken. So lässt sich die Schale ganz leicht entfernen. Mit einem Küchentuch trocken tupfen. Den Knoblauch in einen Topf geben. und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Den Knoblauch in einen Topf geben. Soviel Öl dazugeben, dass die Knoblauchzehen bedeckt sind. Bei minimaler Temperatur (die Temperatur des Öls sollte 80°C nicht übersteigen) ca. 45 Minuten confieren. Überschüssiges Öl filtern und in eine Flaschen füllen, denn so erhält man zusätzlich ein feines Knoblauchöl. Wenn die Knoblauchzehen durchgehend weich und leicht bräunlich sind, in sterilisierte Marmeladengläser abfüllen und vollständig mit Öl bedecken. Die Knoblauchzehen gut verschlossen im Kühlschrank lagern. Kühl aufbewahrt halten se sich einige Monate. Die confierten Knoblauchzehen lassen sich aber auch gut einfrieren. Die Knoblauchzehen in Eiswürfelbehälter geben und einfrieren. Später herausdrücken und in Gefrierbeutel geben, denn so kleben sie nicht zusammen und man kann sie einzeln aus dem Gefrierbeutel nehmen.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Der Sommer lacht mir kulinarisch ins Herz...


Ich habe von meinen Freundinnen zu meinem Geburtstag ein Abo für das „Genuss-Magazin“ geschenkt bekommen. Seitdem freue mich jeden Monat auf die neuen Ausgaben. Im Sonderheft „Genuss-Rezepte- die besten Rezepte aus dem Genuss Magazin“ habe ich einige wunderbare Gerichte entdeckt. In diesem kleinen Heftchen findet man interessante Kombinationen und raffinierte Speisenkreationen, die uns österreichische Spitzenköche verraten. Die 43 schönsten Gerichte wurden ausgesucht und in dem Sonderheft präsentiert. Ich fand die Rote-Bete Gnocchi mit Petersiliencreme von Alexander Fankhauser (ORF Frisch gekocht) nachkochenswert. Mit Rote-Bete habe ich schon einmal meine Ravioli eingefärbt und diesmal wurde es Zeit den Gnocchi Farbe zu geben. Das Originalrezept wurde von mir leicht abgeändert. Die Gnocchi hatten nicht nur eine tolle rosa Farbe, sie haben auch "spitzenmäßig" geschmeckt. Die Rote Bete haben den Gnocchi eine leicht erdige Note gegeben und haben zusammen mit der Petersiliencreme und den Parmesan wunderbar harmoniert. Diese besonderen Gnocchi sind nun meine absoluten Favoriten unter den italienischen Kartoffelklößchen.


Zutaten für 2 Personen
Gnocchi:
500 g mehlige Kartoffeln
1 kleine rote Rübe (gekocht und püriert)
1 Eidotter
6 EL Dinkelgrieß
6 EL griffiges Mehl
2 EL Stärkemehl
Muskat
Pfeffer
Salz
Creme:
1 Bund Petersilie
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 TL Traubenkernöl
¼ l Gemüsebrühe
2 EL Brunch legere
1/2 TL Honig
Spritzer Limettensaft
Salz
Pfeffer
Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Für die Gnocchi Kartoffeln und die Rote Rüben weich garen. Die Kartoffeln und die Rote Rüben pürieren und mit etwas Ausdampfen lassen. Anschließend Grieß, Mehl, Stärkemehl, Eidotter hinzufügen und alles miteinander vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zu einem glatten Teig weiterverarbeiten. In reichlich Salzwasser kochen und abgießen. Die Gnocchi in etwas Butter in der Pfanne warm halten.
Für die Creme die fein geschnittene Schalotte und den Knoblauch in etwas Traubenkernöl anbraten und die Petersilie hinzufügen. Mit Brühe aufgießen und etwas einreduzieren lassen. Anschließend die Petersiliencreme in ein hohes Gefäß umfüllen, Brunch hinzufügen und mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Creme nochmals kurz erwärmen und mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Honig abschmecken. Die Creme mit den Gnocchi und Parmesan servieren.

Montag, 20. Juni 2011

What´s all the BUZZ about?


Sarah Britton hat auf ihren wunderbaren Blog „My new roots“ vom Genuss von Blütenpollen geschwärmt und ausführlich über die positive Wirkung auf den menschlichen Organismus berichtet. So kam ich dank Sarah überhaupt auf die Idee im Supermarkt nach Blütenpollen Ausschau zu halten. Leider hatte ich lange keinen Erfolg bei meiner Suche, bis ich eines Tages zufällig das Glas Blütenpollen von Bergland-Honig im neuen Interspar entdeckte. Natürlich zögerte ich keine Sekunde, da er aus österreichischer Produktion stammt.

Wie schmecken nun Blütenpollen, werden sich manch von euch fragen? Nun ja, es ist ein ganz einzigartiger Geschmack. Sarah beschreibt den Geschmack folgendermaßen und sehr treffend wie ich finde: „The flavour of bee pollen is quite special – I guess I would refer to the taste as floral. If you eat bee pollen on its own it dissolve on your tongue to absorb and revel in its amazing complexities of flavour and texture. Mind blowing!“
Ich mische die Blütenpollen unter mein Naturjoghurt oder unter meinen Getreidebrei. Und ist wirklich lecker und dabei verwöhne ich meinen Körper mit vielen wertvollen Substanzen. Wer mehr wissen möchte, wie gesund Blütenpollen sind, sollte den Artikel unbedingt weiterlesen.




Kleine Warenkunde
Der von den Bienen gesammelte Blütenstaub ist wegen seiner vielen positiven Beiträge zur menschlichen Gesundheit allgemein bekannt. Während ihres Sammel-Flugs von Blume zu Blume sammeln die Bienen die Blütenstaubkörner vieler verschiedener wild wachsender Pflanzen auf. Blütenpollen ist die reichste Quelle an natürlichen Vitaminen, Mineralien, Proteinen und Aminosäuren, Enzymen und Co-enzymen. Er enthält natürliches Antibiotikum, Antihistamin und wichtige Antioxidationseigenschaften. Diese Nahrungsbestandteile werden vom menschlichen Körper zur Aufrechterhaltung des Immunsystems und der allgemeinen Gesundheit benötigt. Nirgendwo sonst ist die Konzentration und die Vielfalt so groß wie in den Bienenblütenpollen. Durch das tägliche Einnehmen von Bienennahrung wird der menschliche Körper gut mit allen wesentlichen Nahrungsanteilen ernährt und versorgt.
Viele Menschen bemerken bereits nach kurzer Zeit die positiven Effekte der Ernährung mit Bienenpollen. Dies fällt besonders dadurch auf, dass Aufgaben, die sonst tägliche Anstrengungen bereiteten leichter von der Hand gehen. Bei der Ernährung mit Pollen kann eine allgemeine Energiezunahme im menschlichen Körper erfahren werden. Viele Sportler schätzen gerade diese leistungsunterstützende Wirkung bei der Anhebung ihres Trainingsniveaus. Das Protein und die vielen verschiedenen Aminosäuren helfen bei der Muskelbildung. Der von den Bienen gesammelte Blütenstaub hilft auch bei der Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit.


Die Wirkung von Bienen-Blütenpollen :
• Zunehmen von Energie, Vitalität und Widerstandskraft
• Muskeln versorgen und aufbauen
• Abnehmen und Gewicht senken
• Körperabwehrkräfte stärken
• Asthma und Allergie-Symptome bekämpfen
• Verbessern der sexuellen Leistungsfähigkeit
• Verdauungsprobleme korrigieren
• Alterungsprozeß verlangsamen
• Helfen verschiedenen Krankheiten vorzubeugen


Klinische Studien zur Wirkung der Bienenblütenpollen wurden eingeleitet um herauszufinden, ob die Heilwirkungen der Blütenpollen, wie von vergangenen Kulturen beschrieben wirklich zutreffend sind. Die alten Griechen, die Römer, Chinesen und Ägypter haben bereits vor vielen hundert Jahren in ihren Schriftrollen und Pergamentpapieren die Wirkungsweise der Bienenprodukte und der Bienenblütenpollen für die Gesundheit beschrieben. In der Bibel, im Koran, der Torah, dem Talmund, dem Buch der Mormonen und in anderen frommen Büchern gibt es bekanntlich entsprechende Beschreibungen.
Bestandteile wie Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Proteine, Enzyme und Coenzyme wurden  daherseparat analysiert und sorgfältig untersucht. Dabei fand man heraus, dass jeder Stoff für sich alleine genommen eine besondere Wirkung hat. Die einzigartige Heil-Bedeutung beruht jedoch aus dem einzigartigen Zusammenspiel der vielen verschiedenen natürlichen Nährstoffe. Antibiotische- , Antioxidations- Eigenschaften und Antihistamin Eigenschaften wurden nachgewiesen.
Klinische Studien mit Labormäusen zeigten außerdem, dass die Einnahme von Blütenpollen helfen kann die Entwicklung von Krebs- und Tumorzellen zu behindern. Das negative Cholesterinniveau im Blutkreislauf konnte erheblich verringert werden. Die Oxydationswirkung der Pollen übertrifft wohl alle anderen Nahrungsmittelgruppen, die antioxydantische Eigenschaften besitzen. Die Erforschung der Blütenpollen-Wirkung ist jedoch keinesfalls abgeschlossen oder beendet. Es gibt immer noch Aspekte und Details der Bienennahrung, die in Zukunft geprüft und studiert werden.(Quelle: bio-bluetenpollen)

Samstag, 18. Juni 2011

knuspriges Handwerk




Da ich morgens kein Brot mehr esse, ist mein Brotverbrauch deutlich gesunken. Das heißt nicht, dass ich keines mehr esse, aber halt nicht mehr mein zuvor heißgeliebtes Marmeladenbrot zum Frühstück. Darum habe ich mich gefreut, als das Orangen-Topfenbrot nun zur Neige ging und ich mich wieder als Hobbybäckerin betätigen konnte. Diesmal wollte ich kein „süßes“ Brot mehr backen, sondern ein Knuspriges. Da kam mir der Knuspertoast aus dem Brotbackbuch „Brot & Aufstrich selbst gemacht“ vom GU Verlag in den Sinn. Das Rezept hat mich beim Durchblättern des Buchs gleich angesprochen, besonders wegen den gesunden Zutaten von Hirse und Mohn. Ein schmackhaftes Brot mit Hirse habe ich schon mal gebacken, aber kein Toastbrot.


Bevor ich das Brot nun backen wollte, kam mir das Thema des 41. bread baking days in die Quere. Warum in die Quere? Weil diesmal eine besondere Aufgabe von Connie an die Hobbybäcker gestellt wurde. Wir sollten ein Brot mit einem bestimmten Kraut backen, welches typisch für unser Heimatland ist. Da ich unbedingt mitmachen wollte, machte ich mich schlau und fand auf der Seite der Uni Graz die wichtigen Informationen. Ich entschied mich für den Schabziger Klee oder auch Brotklee genannt, denn dieser wächst in den Alpen. Mit dem Klee hatte ich schon die besten Erfahrungen beim Brotbacken gemacht und damals wunderbar schmeckende und duftende Joghurtbrötchen gebacken. Habe das Originalrezept nur als Grundlage verwendet und  dann doch einige Veränderungen vorgenommen. Das Resultat: Die Krume ist schön locker geworden. Die Hirse und der Graumohn knuspern wirklich zwischen den Zähnen. Die Kruste ist ebenso schön knusprig geworden. Besonders lecker schmeckt das Brot natürlich getaostet, denn dann knuspert es erst so richtig. Knusper,knusper...


Zutaten für eine Kastenform
100 g Hirse
2 EL Graumohn
1 TL Traubenkernöl
1 l Wasser
Hefewasser:
1 Packung Trockenhefe
100 ml lauwarme Wasser
1 TL Honig
Hauptteig:
Hirse-Mohnmasse
200 g Dinkelmehl
100 g Universalmehl
100 g Qimiq
2 TL Salz
1/2 TL Schabziger Klee


Zubereitung
Hirse in ein Sieb geben und mit einem Liter kochendem Wasser langsam übergießen und abtropfen lassen. Traubenkernöl erwärmen und den Mohn und die Hirse 3 Minuten anbraten und auskühlen lassen.
Für das Hefewasser: Das lauwarme Wasser mit der Hefe und dem Honig verrühren und an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.
Qimiq mit Salz und dem Klee verrühren. Alles mit der Hirsemohnmasse vermischen und verkneten. Den Teig eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen und nochmals durchkneten. Kastenform mit Öl bestreichen und den Teig in die Kastenform legen und nochmals 1 h 30 min ruhen lassen.
In den kalten Backofen geben und bei 190°C 40 min backen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Backe, backe Kuchen, die Zucchini hat gerufen!


Die schwesterliche Backfee war wieder fleißig und ich bin ganz begeistert vom süßen Gugelhupftraum und den tollen Fotos. Danke für den süßen Gastbeitrag!
Die Zucchini hat mich heute wahrlich gerufen, nachdem der Nachmittag total verregnet war. Und gerade wenn das Wetter einlädt es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen und zu entspannen, ist es doch auch an der Zeit dem eigenen Gaumen etwas Gutes zu tun. Dieses Rezept habe ich ursprünglich von unserer Mama, aber ich habe es heute aus einer Laune heraus etwas abgewandelt. Der Zucchinigugelhupf schmeckt nicht nur warm besonders gut, sondern vor allem wenn er ein oder zwei Tage steht, nimmt er an Aroma an.
Ein kleiner Tipp für ein besonderes Gaumenerlebnis: ein Glas Riesling zum Zucchinigugelhupf! Es muss ja nicht immer Kaffee und Kuchen sein ;)


Zutaten für eine Gugelhupfform
500 g glattes Mehl
350 g Staubzucker
50 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
200 g geriebene Mandeln
500 g Zucchini
3 Eier
¼ l Öl
½ TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
Butter
Brösel
100 g Milchschokolade zum Verzieren


Zubereitung
Zucchini reiben und abtropfen lassen. Staubzucker und Eier schaumig rühren, Öl langsam einrühren. Alle weiteren Zutaten und die gerieben Zucchini nach und nach einarbeiten (die Reihenfolge ist hier nicht maßgeblich!).
Gugelhupfform mit Butter ausfetten und anschließend mit den Brösel auskleiden. Teig in die Form gießen und den Zucchinigugelhupf bei vorgeheiztem Backrohr, bei 170 °C, 1 Stunde backen. Nach dem Auskühlen stürzen und mit der geschmolzenen Schokolade nach Belieben verzieren.

Dienstag, 14. Juni 2011

Ein Geschenk aus Lisa´s Küche



Aufgrund meiner Zuckerunverträglichkeit muss ich nun auf mein heiß geliebtes Crunchy-Hafer Müsli von Alnatura verzichten. Leider befinden sich in allen Crunchymüslis, die man im Handel kaufen kann, Zucker. Wenn man so darünber nachdenkt, ist es echt ein Wahnsinn in wie vielen Produkten Zucker enthalten ist. Zuviel wie ich finde! Verwundert hat mich die Tatsache nicht, dass durchschnittlich die ÖsterreicherInnen pro Monat 25 € für Süßwaren ausgeben. Der jährliche Zuckerverbrauch liegt bei rund 39 kg pro Kopf. Das ist ja nicht gerade wenig. Da Zucker unsere Ernährung sehr bestimmt, entstand bei mir nun mein Crunchy-Müsli-Notstand. Es bleibt mir jetzt nur eines übrig: Ein Crunchy-Müsli selbst zumachen. Bei naturally ella fand ich Erin´s Rezept für ein Kokos-Zimt-Müsli mit Agavensirup gesüßt. Die Menge des Sirups habe ich dennoch reduziert, da ich seit meiner Kur gelernt habe mit deutlich weniger Süße auszukommen. Wer es dennoch süßer mag, verdoppelt die Menge Agavensirup. Erin hat noch Weizenkeime zu ihrem Müsli hinzugefügt, da ich keine zuhause hatte, habe ich als Alternative Amaranthpops verwendet.

                        Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Da ich dieses Müsli mit ganz viel Liebe gemacht habe, dachte ich, es wäre doch etwas für den Blogevent " Geschenke aus meiner Küche". Klärchen Kompott von Gourmet Büdchen ist die Gastgeberin dieses besonderen Events und hat sich viele Gedanken um das Thema Geschenke gemacht. Ich finde es immer wunderbar, wenn ich SELBSTgemachtes,-gekochtes, eingemachtes, -gebackenes geschenkt bekomme. Denn ich denke mir dann, da hat sich jemand Zeit für mich genommen. Und sich bewusst Zeit zu nehmen, ist in unserem schnelllebigen Alltag ja schon fast ein Kunststück.
Und wenn mein(e) Beschenkte(r) mein Müsli zum Frühstück genießt, trage ich vielleicht ganz ein bisschen dazu bei, dass er oder sie an diesem Morgen etwas besser, fitter, gelassener oder einfach zufriedener in den Tag startet. Denn das Msüli schmeckt wirklich fabelhaft!!!




Zutaten
1 ½ Tassen Haferflocken
½ Tasse Amaranthpops
1 handvoll Mandeln grob zerstoßen
¼ Tasse Leinsamen
¼ Tasse Kokosraspeln
¼ Tasse Rapsöl
¼ Tasse Kokosmilch
2 EL Agavensirup
1 TL Zimt

Zubereitung
Kokosmilch, Rapsöl, Agavensirup und Zimt vorsichtig erwärmen. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und die Flüssigkeit hinzufügen. In einer Auflaufform gleichmäßig verteilen und bei 200 °C 15 min backen. Aus dem Ofen nehmen und das Müsli durchmischen. Nochmals 15 min im Ofen weiterbacken. Nach den 30 min die Müslimasse im ausgeschalteten Ofen 30 min trocknen lassen. Das Müsli auskühlen lassen und gut in einer verschlossenen Metallbox aufbewahren.
Serviertipp! Lecker schmeckt das Crunchymüsli auch, wenn man es über das Joghurt streut. Das knuspert so schön!

Sonntag, 12. Juni 2011

Breakfast interrupted


Grundsätzlich bin ich dagegen mit Essen bzw. Nahrungsmittel zu spielen oder zu verschwenden. Ich achte sehr darauf  nur so viele Nahrungsmittel zu kaufen, wie ich brauche und ich versuche so wenig wie möglich an Essen wegzuwerfen. Aber dieses Video von Bruton Stroube Studio finde ich wirklich sehr gelungen.
Interessant auch das Making Of...

Freitag, 10. Juni 2011

So schmeckt mein Wochenende...




Nudeln in allen Variationen finden bei mir immer großen Anklang. Pastarezepte sind vielfältig und so kann man immer wieder ein neues italienisches Gericht auf den Tisch zaubern. Alles ist erlaubt, darum werde ich auch nicht müde, neue Rezepte auszuprobieren. Und nicht nur ich habe Freude daran, sondern auch meine Mitesser freuen sich, wenn sie vor den dampfenden Pastatellern sitzen. Dieses Rezept habe ich in einer „woman“ entdeckt und das Rezept gleich in meine Kochmappe eingeklebt. Als ich dann neulich beim Einkaufen zufällig diese wunderbaren, großen Muschelnudeln gesehen habe, kam mir das Rezept wieder in den Sinn. Schwups! Und die Muschelnudeln wurden sogleich gekauft. Bis jetzt habe ich noch nie Muschelnudeln gegessen, darum hatte ich große Lust dieses Rezept nachzukochen.
Mein Geschmackserl(g)nis: Ein wunderbar italienisches Gericht, dass mit wenig Aufwand zubereitet ist und so richtig lecker schmeckt. Ich werde das nächste Mal die Muschelnudeln mit Hackfleisch und Wurzelgemüse füllen. Der Fantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt, denn im Grunde kann man auch jede Raviolifülle in die Muschelnudeln füllen.


Zutaten für 2 Personen
20 große Muschelnudeln (Conchiglione)
200 g TK-Spinat aufgetaut
100 g Ricotta
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Zitronensalz
Muskat
Sauce:
250 g passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Honig
4 EL Parmesan

Zubereitung
Muschelnudeln bissfest garen und kalt abschrecken. Backofen auf 180°C vorheizen. In einer Pfanne mit etwas Traubenkernöl erhitzen und die fein geschnittene Schalotte und den Knoblauch darin anschwitzen. Den Spinat hinzufügen und mit Zitronensalz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Zum Schluss den Ricotta kurz miterhitzen. Passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer und Honig würzen und auf den Boden der Auflaufform geben. Nudeln mit der Spinat-Ricotta-Füllung füllen und auf die Tomatensauce setzen. Den fein geriebenen Parmesan über die Muschelnudeln streuen und die Nudeln im Ofen 15 min überbacken.

Dienstag, 7. Juni 2011

Etwas Besonderes zum morgendlichen Start


Ich brauche wieder einmal eine Abwechslung am morgendlichen Frühstückstisch. Im Kochbuch „Brot & Aufstrich – selbst gemacht (GU)“ wurde ich fündig. Dort findet man die leckere Maronen-Zimtcreme als Brotaufstrich. Ich habe aber momentan lieber Joghurt oder Müsli zum Frühstück, so habe ich die Creme einfach unter mein Naturjoghurt gemischt. Will man die Creme aber lieber doch auf ein Briochebrötchen streichen, mischt man etwas weiche Butter unter die Masse. Eigentlich ist es die falsche Jahreszeit für diese Maronencreme, aber da man nun schon das ganze Jahr Maronen in der Tiefkühlabteilung oder im Bioladen in abgepackten Tüten bekommt, muss ich ja nicht zwingendermaßen auf den Winter warten. Die Creme ist mal eine feine Abwechslung und für alle Maroni-Liebhaber ein Muss.


Zutaten für 2 Personen
100 g vorgekochte, geschälte Maronen
100 ml Milch
1 EL Ahornsirup
Spritzer Limettensaft
Zimtpulver

Zubereitung
Maronen grob zerkleinern und mit der Milch bei schwacher Hitze ca.10 min weich kochen. Eventuell etwas Milch nachgießen, wenn nötig.
Die Maronenmilch-Masse unterziehen und pürieren. Mit Ahornsirup, Zimt und etwas Limettensaft abschmecken und mit Naturjoghurt servieren.


Montag, 6. Juni 2011

Juhuuu!!!!

Lisa freut sich, warum?
Ich habe von Josali (sogar) zwei AWARDS erhalten. Einen "Kreativ Blogger Award" und "One lovely blog Award". Für mich bedeuten diese blogs, dass auch andere blogger an Lisa´s Kochfieber gefallen finden und die Inhalte schätzen. Denn es braucht Zeit und Kreativität, einen blog am "Laufen" zu halten. Ich tüfftle an meinen Rezepten und besonders viel an meinen Fotos herum und mache mir oft viele Gedanken, wie ich was am besten ablichte und geschmackvoll in Szene setzen kann.
Aber es macht nach wie vor viel Spaß und darum sind solche Arwards wieder ein Motivationsschub.
Danke Josali!


Nun sollte ich aber noch 10 Dinge über mich schreiben, was ich genauso wie Josali, schwierig finde.

1.) Ich liebe es neue Rezepte nachzukochen.
2.) Besonders gerne backe ich BROT.
3.) Ich esse (fast) nur selbstgemachtes Brot und habe schon ewig keines mehr gekauft.
4.) Ich kann es nicht lassen, jedes Rezept immer etwas abzuändern und zu modifizieren.
5.) Ich probiere gerne neue Gewürze, Öle und Essigsorten aus.
6.) Ich liebes es Nahrungsmittel einkaufen zu gehen. Preise zu vergleichen, sich das 
     schönste Gemüse aussuchen zu können etc.
7.) Ich bin immer ganz happy, wenn ich ein feines Essen für meine Liebsten kochen darf
     und es allen schmeckt.
8.) Ich esse eigentlich alles gerne, außer bei Fleisch bin ich sehr heikel.
9.) Meine Lieblingsbeere ist die Maulbeere. Das erste Mal habe ich sie in Korsika vom Baum
     gepflückt und ich war entzückt.
10.) Ich liebe meinen Cappuccino mit einer Sahnehaube (Einspänner).

Hier meine drei Favoriten:
http://flowersonmyplate.de/
http://homemadedeliciousness.wordpress.com/
http://www.foodphotolove.de/

Hier noch die Awardregeln:
Erstelle eine Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.
Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zuposten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Samstag, 4. Juni 2011

Soulfood

Da mein erstes Risotto mit Tomaten so wunderbar geschmeckt hat, wird es nun Zeit für mein zweites Risotto. Seitdem ich das  Risotto für mich entdeckt habe, gehört es für mich eindeutig in die Kategorie Soulfood. Wann brauche ich Soulfood am Nötigsten? Genau, nach einer stressigen, viel zu langen Arbeits- und Ausbildungswoche. Da ich mich für die letzte Woche selbst belohnen wollte, gab es dieses wunderbar cremige Räucherlachs-Risotto mit Erbsen. Abschalten und genießen! Und so war ich mitten drin im Wochenende...Das folgende Rezept ist eine Eigenkreation, da ich mich zwischen den vielen köstlichen Risottorezepten nicht entscheiden konnte.
Wunderbar hat´s mir und meinen Mitesser geschmeckt, W-U-N-D-E-R-B-A-R!!!!!

Zutaten für 2 Personen
1 l Gemüsebrühe
1 kleine Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 TL Olivenöl
180 g Risotto-Reis
1 EL ÖL
Salz
Pfeffer
Dill
1 TL Butter
2EL Ricotta
100 g Räucherlachs
80 g TK-Erbsen
Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Brühe aufkochen, Erbsen kurz mitziehen lassen, herausnehmen und im Eiswasser abschrecken. Die Brühe warm halten. Die Schalotte und den Knoblauch fein schneiden und in Öl anschwitzen. Den ungekochten Reis dazugeben und ebenso anschwitzen. Suppe kellenweise hinzufügen und ständig weiterrühren. Immer wieder Suppe hinzufügen, bis sie aufgebraucht ist. Sobald der Reis gar ist (dauert ca. 35-40 min), mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken. Vor dem Servieren Ricotta, Butter, den fein geschnittenen Räucherlachs und die Erbsen unterheben. Mit Parmesan bestreuen und servieren.

Freitag, 3. Juni 2011

Maggi Buchstabensuppe



Man kann auch ohne reden, streiten und falsch verstanden werden.
Schönes Wochenende,
wünscht euch Lisa

Mittwoch, 1. Juni 2011

Spaghetteria vegetarisch


Die Zeitschrift Maxima feiert im Wonnemonat Mai ihren 15. Geburtstag und hat im Extraheft auf die GRÜNE Küche gesetzt. Was für eine Wonne!! Das Heftchen stellt darin wunderbare Rezepte vor. Die Rezepte sind überraschend und frisch und für alle Vegetarier ein Hochgenuss. Wer Gemüse dem Fleisch vorzieht, schließt sich einer langen Tradition an.Der Vegetarismus entstand als religiös-philosophische Bewegung in Indien. In den 1870er Jahren eroberte die vegetarische Bewegung auch Europa. Die vegetarische Küche wurde immer beliebter und so entstanden mit der Zeit auch vegetarische Restaurants. Besonders die Küchen Italiens, Indiens und Chinas bieten jede Menge fleischlosen Genuss. Daher ist die vegetarische Küche nicht nur gesund, sondern auch sehr abwechslungsreich. Ich esse liebend gern vegetarische Gerichte und das ist gar nicht langweilig. Ich finde immer wieder neue und sehr schmackhafte fleischlose Rezepte, wie dieses leichte sommerliche Pastagericht.
Ich konnte mir beim Durchlesen der Rezeptzutaten zuerst nicht vorstellen, dass dies gut schmecken kann. Das kommt vielleicht daher, dass ich noch nie mit Karottensaft gekocht habe. Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn dieses karottige Pastagericht schmeckt wirklich wunderbar und sollte unbedingt nachgekocht werden. Ganz konnte ich mich mal wieder nicht an das Originalrezept halten und habe es nach meinem Geschmack abgeändert.



Zutaten für 2 Personen
200 g Spaghetti
150 ml Karottensaft
50 ml Apfelsaft naturtrüb
2 Karotten

1 EL Brunch légere
2 EL Chavroux Ziegenfrischkäse
Spritzer Zitronensaft
1 TL Ahornsirup
frischer Ingwer
1 EL Leinöl
Salz
Pfeffer


Zubereitung

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest kochen und abseihen. Karotten- und Apfelsaft aufkochen. Karotten in feine Streifen schneiden und im Karotten-Apfelsud weich dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Ahornsirup abschmecken und etwas einreduzieren lassen. Zum Schluss Chavroux und Brunch mit den Spaghetti hinzufügen. Frischen Ingwer über die Karotten-Spaghetti reiben. Die Spaghetti auf dem Teller anrichten und mit Leinöl beträufeln.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...