Montag, 30. Mai 2011

So good, so healthy...



Wie kann man eine Melone zu einem köstlichen Frühstück „verzaubern“?
Viele werden jetzt denken, ja einfach essen oder einen Obstsalat zubereiten. Das war mir aber zu naheliegend. Da ich ja seit geraumer Zeit immer ein warmes Frühstück esse (Haferbrei, Mais-Kokos-Brei, Kokos-Hirsebrei etc.), kam ich auf die Idee die Melone mit einer Banane zu pürieren und das Fruchtpüree mit Grieß aufzukochen.
Ich wusste nicht, ob es schmecken würde. Aber als ich den ersten Löffel aß, war ich echt von diesem fruchtigen Brei begeistert. Dazu habe ich dann ein Naturjoghurt gegessen und dieses Frühstück war perfekt.


Kleine Warenkunde
Die ersten domestizierten Wassermelonen sind aus der Zeit um 2000 v. Chr. aus dem Alten Ägypten und aus Westasien bekannt. Rasch verbreitete sie sich über Zentralasien und Indien, 1000 v. Chr. wurde sie auch in China und Südrussland angebaut. Lange wurde sie vorwiegend in heißen und trockenen Gebieten angebaut, also in den Tropen und im Mittelmeergebiet. Die Weltproduktion an Wassermelonen betrug 2006 100 Mio. Tonnen. Die wichtigsten Anbauländer sind in absteigender Reihenfolge China, Türkei, USA, Iran, Brasilien und Spanien.[4] Die Früchte werden als erfrischendes und durstlöschendes Obst gegessen. In der Kalahari und anderen Trockengebieten Afrikas war sie jahrhundertelang eine wichtige Wasserquelle für die Menschen. Meist werden die Früchte roh verspeist, in Afrika manchmal auch gekocht. In den südlichen Gebieten der früheren Sowjetunion wird der Saft der Früchte zu einem alkoholischen Getränk vergoren oder zu einem süßen Sirup eingekocht.
Die Samen werden in Indien gemahlen und zu Brot gebacken. Im Nahen und Mittleren Osten werden die Samen geröstet gegessen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wassermelone)




Zutaten für eine Person
100 g Wassermelone
1 halbe reife Banane
Zitronensaft
2 EL Dinkelgrieß
Süßen nach Bedarf
100 g Naturjoghurt


Zubereitung
Kerne aus der Wassermelone entfernen und mit der Banane pürieren. Mit Zitronensaft aufkochen lassen und den Dinkelgrieß unterrühren. Hitze zurückschalten und ausquellen lassen. Je nach Vorliebe süßen und noch warm mit Naturjoghurt servieren.

Samstag, 28. Mai 2011

süßer Gastbeitrag



Meine liebe Schwester hat mal wieder dafür gesorgt, dass alle süßen Naschkatzen, die Lisa´s Kochfieber besuchen, auf ihre Kosten kommen. Da ich ja dem Zucker adé sagen musste, bin ich sehr froh darüber, dass Astrid mir ab und zu mal ein süßes Rezept sendet und ich es dann veröffentlichen darf.
Den Namen dieser "pie" fand ich so spannend, dass ich im Internet noch etwas recherchiert habe, um Genaueres zu erfahren und fand Interessantes...
Laut Wikipedia hat die Mississippi mud-pie den Ursprung nach dem 2.Weltkrieg. Nach dem Krieg gab es in den Läden wenig Zutaten zu kaufen. Hobbyköche im US-Bundesstaat Mississippi  "erfanden" diesen sehr schokoladigen Kuchen, um auf süße Leckerein nicht verzichten zu müssen. Charakteristisch für die mud-pie ist die zähe Schokoladenfüllung und die wunderbar knusprige Kruste. In der Regel wird sie in der USA mit Eis serviert.

"Dieses Rezept hab ich beim Stöbern in meinem Dessertbuch von Parragon entdeckt. Es ist eine wahre Köstlichkeit und gleicht einer Schokoexplosion im Mund. Also ideal für alle Schokaholics!!! Viel Spaß beim Backen und Schlemmen wünscht euch Astrid."

Zutaten für einen Kuchen
Teig:
250 g Mehl
2 EL Kakaopulver
140 g Butter
2 EL Staubzucker
1 – 2 EL kaltes Wasser
Füllung:
150 g Butter
200 g brauner Zucker
4 Eier, verquirlt
150 g Zartbitterschokolade
250 g Sahne

Zubereitung
Für den Teig Mehl und Kakao in eine Schüssel sieben und die Butter zufügen. Die Zutaten mit den Fingerspitzen feinkrümelig reiben. Den Zucker und so viel Wasser einarbeiten, dass sich ein weicher Teig kneten lässt. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen, 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Obstkuchenform (ca. 24 cm Durchmesser) oder eine keramische Pie-Form damit auskleiden. Mit einer Gabel in den Teig Löcher stechen. Den Teigboden 20 Minuten backen.
Für die Füllung Butter und Zucker in einer Schüssel verrühren und nach und nach Eier und Kakao einarbeiten. Die Schokolade über Wasserbad schmelzen. Schokolade und Sahne in die Eimasse unterrühren.
Die Temperatur auf 160°C reduzieren. Die Füllung in die Teigform gießen und 40 Minuten backen, bis sie fest ist und dann gut abkühlen lassen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Guten Morgen! Für Süße...



Mit dem letzen Thema vom bread baking day # 39 war ich wirklich überfordert, denn man sollte ein „salt rising bread“ backen. Darum war ich sehr froh, dass Zorra für den nächsten bread baking day # 40 ein leichteres Thema ausgesucht hat: „bread with curd“. Passend zu diesem Brotback-Thema habe ich mir ein besonderes Brot ausgesucht.
Gefunden habe ich dieses fruchtige Brotrezept im Buch „Brot & Aufstrich selbst gemacht“ (Verlag GU). In diesem Buch findet man 100 Rezepte für Frühstück und Brotzeit. Das Orangenbrot hat mich gleich angesprochen. Ich wollte mal wieder ein Brot ohne Vorteig backen. Ganz einfach, ohne große Vorbereitungsarbeit! Für den bread baking day habe ich das Rezept aber etwas verändern müssen, da wir ja alle ein Brot mit „curd“ backen sollten. Anstatt dem Joghurt, habe ich also Topfen verwendet. Und da ich noch einiges an Dinkelmehl lagernd hatte, habe ich gleich die Hälfte der Mehlmenge mit Dinkelmehl ersetzt.An der Teigführung habe ich auch etwas herumgebastelt.
Die Teigruhe habe ich wesentlich verlängert. Im Originalrezept betrug die gesamte Teigruhe nur eine Stunde. Ich habe den Teig insgesamt 4 Stunden ruhen lassen.Diese lange Teigruhe hat dem Teig sehr gut getan, denn er ist wunderbar aufgegangen. Nach 30 min im heißen Ofen, war ich optisch mit dem Ergebnis schon sehr zufrieden. Aber würde es auch so gut schmecken, wie es aussieht.
Ich konnte es kaum erwarten, bis das Brot dann abgekühlt war und ich endlich ein Stück probieren konnte. Ich war begeistert.
Die Kruste ist besonders knusprig geworden. Die Krume ist feinporig und der feine Orangengeschmack macht dieses Brot zu meinen absoluten Favoriten. Am besten schmeckt es mit etwas Joghurtbutter, mehr braucht dieses Brot nicht. Ich kann dieses Brot allen Brotbackfreunden sehr empfehlen. Wenn es ein paar Tage älter ist, schmeckt es getoastet genauso gut.



Zutaten für eine Kastenform
250 g Kuchenmehl
250 g Dinkelmehl
1 Packung Trockenhefe
1 EL Ahornsirup
100 ml lauwarme Milch
100 ml frisch gepresster Orangensaft
100 g Topfen
1 Ei
50 g weiche Butter
1 TL Salz

Zubereitung
Die lauwarme Milch mit dem Ahornsirup und der Hefe verrühren und an einem warmen Ort 10 min gehen lassen.
Orangensaft, Topfen, Ei, Salz und Butter miteinander glatt rühren. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Das Hefewasser in die Mulde gießen und weitere 10 min an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen. Die Topfen-Orangenmasse mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort drei Stunde gehen lassen. Die Kastenform mit Öl auspinseln. Den Teig auf wenig Mehl noch einmal durchkneten, bis der Teig seidig glänzt. Anschließend zu einer Rolle formen. Die Rolle in die Kastenform legen und nochmals zugedeckt eine Stunde ruhen lassen. Inzwischen den Ofen auf 200°C vorheizen. Das Brot 30 min backen. Kurz in der Form, dann auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Dienstag, 24. Mai 2011

bestellter Morgengruß


Ich hab´s getan! Auf der Suche nach Müslisorten ohne Zuckerzusatz, bin ich auf die Seite http://www.cereal-club.de/ gestoßen. Mich hat die Seite gleich angesprochen, da sie sehr übersichtlich ist. Hier kann sich jeder ein Müsli nach seinen eigenen Vorlieben mixen. Man bestimmt den Basismix (Hafer, Bircher Oaties, Feldfrucht, Ur-Müsli, Dinkel-Crunchy, Elmix etc.) und kann aus weiteren 120 Zutaten aussuchen. Da hat man die Qual der Wahl, denn man muss sich dann noch entscheiden welche „cereals, fruits, nuts & co, choco, specials“ man in seinen Müslimix haben möchte. Ich konnte mich kaum entscheiden, bei all den herrlichen Cerealien und Trockenfrüchten. Das Tolle ist auch, dass die Nährwerte des Müslis angezeigt werden. Wer sich aber schwer entscheiden kann, kann auch aus bereits gemixten Müslikreationen aussuchen.


Also ich habe mein Müsli (700 g) folgendermaßen zusammengestellt:
Bircher-Oaties, Haferkleie, Weizenflakes, Maulbeeren, Berberitzen, Sauerkirschen, Blütenpollen, Weißmohn, Johannisbeere



Es schmeckt super lecker und so starte ich gleich fit(ter) in den Tag.

Nährwerte pro 100 g:
354 kcal, 6.9 g Fett, 11.7 Eiweiß, 59.5 g Kohlenhydrate
Preis plus Versand nach Österreich: 12 €


Wer es lieber exotisch zum Frühstück mag, der ist von diesem Müslimix vielleicht genauso begeistert wie ich.


Exotik-Müsli (650 g):
Low-Gluten Müsli (Buchweizen, Reisflocken, Amaranth), Vollkorn-Cornflakes. getrocknete Ananas, Pflaume, Papaya, Physalis und Maracuja

Nährwerte pro 100 g:
340 kcal, 2.4 g Fett, 8.3.g Eiweiß, 70,7 g Kohlenhydrate
Preis plus Versand nach Österreich: 12,83


Power Müsli (700 g):
Bircher Oaties, Erdbeeren, Apfel, Maulbeeren, Weißmohn, Berberitzen, Weizenkleie, Sauerkirsche

Nährwerte pro 100 g:
362 kcal, 6.9 Fett, 11.4 Eiweiß, 57.7 Kohlenhydrate
Preis plus Versankosten: 13 €




Elisabeth Mix(700 g):
Dinkel pur (Dinkelflocken), Bananenchips, Korinthen,  Johannisbeere, Zirtrone, Erdbeeren,Berberitzen, Sauerkirschen

Nährwerte pro 100 g:
319 kcal, 4.5 Fett, 9.5 Eiweiß, 58.6 Kohlenhydrate
Preis plus Versankosten: ca.15 €


Urkorn-Müsli (600 g):
Urmüsli (Weizenflocken, Dinkelflocken, Emmer, Einkornflocken) Bananenchips, Pflaume, Feigen, Aroniabeeren, Apfel, Bourbon-Vanille
Nährwerte pro 100 g:
325 kcal, 3.8 Fett, 7.5 Eiweiß, 55.4 Kohlenhydrate
Preis plus Versankosten: ca.12 €


Samstag, 21. Mai 2011

black pasta


Wenn ich in Italien auf Urlaub bin, muss ich mindestens einmal „schwarze Pasta“ essen. Überall bekommt man sie nicht, aber hin und wieder habe ich Glück bei der Restaurant-Wahl und bekomme „Linguine al Nero di Seppia“. Die Besten habe ich immer in Venedig gegessen, himmlisch! Aber die Pasta „Nero di Seppia“ ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, probieren sollte sie man trotzdem mal. Vor ein paar Tagen habe ich im Feinkostladen Buongustaio die heißbegehrten „ MORELLI Linguine Nero di Seppia“  erspäht und gleich gekauft.
Im Internet habe ich dann nach einem passenden Rezept gesucht und wurde auf pastaweb fündig. Diese Seite kann ich wirklich empfehlen, denn hier findet man wirklich für jeden Geschmack, das richtige Pastarezept.

Kleine Warenkunde
Sepia ist ein braun- bis grauschwarzer Farbstoff, der aus dem Tintenbeutel von Tintenfischen (Sepien) gewonnen wird. Er wurde zum Färben von Stoffen und als Tusche zum Zeichnen verwendet. Heute nutzt man Sepia vor allem zum Färben von Lebensmitteln, besonders von Pasta (Schwarze Pasta, Sepia). (Quelle: Wikipedia)


Zutaten für 2 Personen
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 EL gehackte Petersilie
250 g gewürfelte Tomaten (ohne Haut)
1 handvoll Cocktailtomaten (ohne Haut)
200 g Meeresfrüchte nach Wahl
200 g Linguine Nero di Seppia
Pfeffer
Salz
1 TL Honig
Parmesan zum Bestreuen


Zubereitung
Schalotte und Knoblauch fein hacken und in Öl andünsten. Anschließend Petersilie und Tomatenwürfel hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 15 min leicht köcheln lassen. Währenddessen die Nudeln al dente kochen.
Die Meeresfrüchte zur Soße gegeben und einige Minuten ziehen lassen. Die heißen Linguine unter die Tomatensauce mischen und mit frisch geriebenen Parmesan servieren.


Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
 Eingereicht für den Monat Mai bei Cucina rapida, denn dieses Gericht ist wirklich schnell gekocht.

Dienstag, 17. Mai 2011

Süße Früchtchen, ab ins Glas!



Ich liebe Fruchtjoghurt sehr, aber da ich ja keinen Zucker mehr essen darf/soll, habe ich da ein kleines kulinarisches Problem. Die einzige halbwegs annehmbare Alternative ist Fruchtjoghurt mit Zuckerersatz Fructose. Gesünder ist es, aber alle mal, wenn man Fruchtjoghurt selber macht. Ganz ohne Zusätze! Darum mache ich mir meine Fruchtjoghurts von nun an selbst.

Eine Kochleistung ist es nicht, denn man muss nur alle Zutaten in den Mixer schmeißen und pürieren. Fertig!
Derzeit mag ich am liebsten, wegen der Erdbeerzeit, mein Beerenjoghurt, welches ich mit Himbeeren zu einem beerigen Genuss zaubere.


Zutaten für eine Person
200ml Naturjoghurt
8 Erdbeeren
100 g Himbeeren
1 EL Ahornsirup
Spritzer Limettensaft
1 Msp. Kardamom

Zubereitung
Alle Zutaten in den Mixer füllen und pürieren.



Samstag, 14. Mai 2011

Aus dem Archiv nachgekocht



Kaum zu glauben Zorra´s Blog feiert im Mai schon ihren 6. Geburtstag. In diesen 6 Blogger-Jahren wurden unzählige Gerichte zu 66 Themen gekocht, gebacken, geschmort, gegrillt und natürlich genussvoll verspeist. Ich durfte auch schon ein paar Mal mitmachen und meine Rezepte veröffentlichen.

 Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Zum 66 Blogevent, welches unter dem Motto „Kochen aus dem Archiv“, musste ich zuerst das umfangreiche Archiv durchstöbern und nach langem Suchen habe mich für die „Auberginenröllchen mediterran“ von Küchenlatein entschieden. Warum? Ja ganz einfach, denn nun bekommt man überall Auberginen von guter Qualität und so ein südländisches Gericht erhöht die Vorfreude auf die warmen Sommermonate. Auberginen im Sommer mindestens einmal pro Woche auf den Teller. Am liebsten mag ich die Kombination Tomate und Aubergine. Somit hat mich dieses Gericht gleich angesprochen. Ich konnte es nicht ganz lassen und habe das Rezept nach meinen Vorlieben angepasst.


Zutaten für 2 Personen
2 kleine Auberginen
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zucchini
1 EL Kapern
250 g Tomatenwürfel
frischer Basilikum
8 Scheiben Prosciutto
Salz
Pfeffer
1/2 TL Honig
2 EL Traubenkernöl
2 EL Semmelbrösel
2 EL Parmesan


Zubereitung
Auberginen in dünne Scheiben schneiden und diese salzen,pfeffern und mit Traubenkernöl bestreichen. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und bei 180°C 15 min vorgaren.
Währenddessen die Schalotten, Knoblauchzehen und Zucchini fein würfelig schneiden und in Traubenkernöl anschwitzen. Die Tomatenwürfel beifügen. Die Zucchini-Tomatensauce 10 min auf geringer Stufe köcheln lassen. Zum Schluss die Kapern und den Basilikum hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Die Auberginenscheiben mit Prosciutto belegen und mit der Gemüsemasse füllen, aufrollen und in eine gefettete Auflaufform legen. Semmelbrösel und Parmesan mischen und über die Auberginenröllchen streuen und bei 180°C 20 min überbacken.

Aus zwei mach eins...



Ich hatte Lust wieder einmal ein Maisbrot zu backen. Zuerst wollte ich das Tex-Mex Brot machen. Da fiel mir aber ein, dass ich ja noch eine Menge getrockneten Natursauerteig auf Vorrat habe. Also musste ein neues Rezept gefunden werden. Plötzlich hatte ich die Idee, die Zutaten vom Polentabrot mit dem Tex-Mex Brot miteinander zu kombinieren. So ist ein neues Brotrezept entstanden. Mit meinem ersten selbstenwickelten Brot bin ich recht zufrieden, aber es hat auch Mängel. Ein Mangel ist, das Brot hat keinen guten Ofentrieb bekommen und blieb flach wie eine Flunder. Die Krume ist jedoch mittelporig und locker. Die Kruste ist sehr kross geworden. Das Brot schmeckt mit Butter am Besten. Ich werde dieses Brot bestimmt nochmals backen und versuchen es zu optimieren. Aber Brotbacken ist halt auch ein bisschen eine Tüfftelei, darum macht es mir auch so großen Spaß.



Zutaten für ein Brot
125 g Natursauerteig
50 g Polenta
100 ml Wasser
150 g Maismehl
250 g Dinkelmehl
100 g Brotmehl
50 g Hafermehl
100 ml lauwarmer Alnatura Dinkel Drink Natur
150 ml lauwarmes Wasser
10 g Trockenhefe
1 EL Salz
1 EL Leinöl


Zubereitung
Natursauerteig zubereiten. 100 ml Wasser aufkochen lassen und den Polenta langsam einrühren, auf niedriger Stufe quellen lassen und auskühlen lassen.
Mehlsorten miteinander vermischen und die Trockenhefe mit Salz und Öl hinzufügen. Alle weiteren Zutaten beifügen und zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig eine Stunde an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Den Teig nochmals kneten und im Gärkorb nochmals 2 h ruhen lassen. Den Laib auf ein Backblech stürzen und einschneiden (diesmal habe ich zum Einnschneiden eine Küchenschere verwendet).
Den Ofen auf 250 °C vorheizen und das Brot in den Ofen schieben. Nach 10 min auf 200°C zurückschalten und weitere 35 min backen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Ostereier-Verwandlung


Steph hat vor einiger Zeit auch einen Eiersalat-Rezept vorgestellt, denn schließlich habe nicht nur ich das „Problem“ des Ostereierüberschusses im Kühlschrank. Ich wollte für meinen lieben Mitesser etwas Schnelles zu Mittag machen. Da kamen mir die Ostereier gerade recht. Steph´s Rezept ist etwas exquisiter als meines, aber bestimmt nicht weniger schmackhaft. Meinem Mitesser hat es jedenfalls geschmeckt, denn die Schüssel wurde bis auf den letzten Rest ausgelöffelt. Das ist doch Beweis genug, dass es gemundet hat.


Zutaten für eine Person
3 hartgekochte Eier
3 EL Sauerrahm
1 TL getrockneter Dill
1 TL Birnenessig
1 EL scharfer Senf
3 EL Brokkoli-Keimlinge
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Eier schälen und fein hacken. Sauerrahm glatt rühren und unter die gehackten Eier mischen. Alle weiteren Zutaten hinzufügen und abschmecken. Am besten schmeckt der Salat, wenn man ihn eine halbe Stunde durchziehen lässt. Dazu passt ein Maisdinkelbrot sehr gut.

Freitag, 6. Mai 2011

Unglaublich...

Ich kann´s kaum glauben, mehr als 50.000 Gäste aus aller Welt haben Lisa´s Kochfieber bereits besucht.
Das motiviert weiterhin euch viele neue Rezepte zu präsentieren. Es ist auch ein großer Ansporn mich fotografisch noch zu verbessern, um euch die Rezepte noch schmackhafter zu machen.
Hier ein paar statistische Fakten:
Die treuste Leserschaft stammt aus Deutschland, gefolgt von meinem Heimatland und den Vereinigten Staaten.
Der Renner unter all den veröffentlichten Beiträgen waren die feinen leckeren Heidesand Plätzchen, gefolgt vom Eutiner Bierbrot und den herrlichen Rote-Bete Ravioli mit Ziegenkäsefülle.
Die Brotlaube hat das größte Interesse bei den Besuchern geweckt, was mich als begeisterte Brotbäckerin besonders freut, gefolgt von der Seite Seelentröster und Pasta.


Vielen lieben Dank!

Eure Lisa

Donnerstag, 5. Mai 2011

Ich weiß, was ich heute essen will...



Ab April, wenn die Spargelsaison beginnt, werden überall in den Restaurants und Gaststätten unzählige Spargelgerichte angepriesen. Klassisch mit Sauce Hollandaise oder doch raffinierter, wie zum Beispiel ein cremiges Spargel-Risotto. Doch auf Sauce Hollandaise oder Risotto hatte ich keine Lust.
Weißen Spargel mag ich nicht so besonders, ich bin ein Fan des grünen Spargels. Er ist aromatischer im Eigengeschmack und knackiger.
Da ich in den letzten zwei Tagen (leider) wenig Gemüse zum Essen bekommen habe, hatte ich einen großen Appetit auf etwas Gesundes. Der Spargel im Supermarkt lachte mich förmlich an und schwups war er auch schon im Einkaufskorb gelandet. Mit diesem herrlichen Gemüse wollte ich für meine Eltern ein feines, leichtes Mittagessen zaubern. So entschied ich mich mal wieder für eine leckere Tarte mit selbstgemachten Topfen-Öl-Teig. Vom Teig war ich wirklich angetan, denn der Teig braucht keine Ruhezeit und lässt sich prima kneten und ausrollen. Ich werde diesen Teig nun öfters verwenden und ist auch für Süßspeisen prima geeignet.



Kleine Warenkunde
Dieses königliche Gemüse ist jedoch nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund und dies wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Neben der harntreibenden und entschlackenden Wirkung des Spargels leistet er noch weitere gute Arbeit für unseren Körper. Spargel ist, vorausgesetzt er wird richtig zubereitet, sehr gesund. Mit nur 13 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er auch für kalorienbewusste Genießer geeignet. Durch die im Spargel enthaltene Asparaginsäure wird die Nierentätigkeit angeregt und Schadstoffe können den Körper so schneller verlassen. Auch der Tagesbedarf an den lebenswichtigen Vitaminen A, E und C sowie an Folsäure wird für Erwachsene mit 500 g Spargel abgedeckt.
Wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kupfer werden mit diesem Gemüse ebenfalls aufgenommen. (Quelle:rezepte-und-tipps)


Zutaten für eine Tarte
Teig:
125 g Magertopfen
2 EL Milch
4 EL Rapsöl
1 Ei
250 g Universalmehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
Guss:
2 Eigelb
4 Eiweiß
125 g Magertopfen
Salz
1 Bund grüner Spargel


Zubereitung
Teig: Magertopfen, Milch, Öl, Ei und Salz verrühren. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und alles miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und damit eine gefettete Auflaufform auskleiden. Den Teig bei 200 °C 10 min blind backen.
Spargelenden abschneiden und im Salzwasser 5 min kochen. Anschließend den Spargel mit kaltem Wasser abschrecken.
Für den Guss die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Die zwei Eigelbe mit Topfen und Salz verrühren. Das Eiweiß vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Die Topfenmasse in die Tarteform fühlen und den Spargel gleichmäßig hineinschichten. Die Tarte bei 200 °C 40-45 min backen.

Montag, 2. Mai 2011

Maori´s Brotgeheimnis...


Die BREAD BAKING BABES haben im März ein ganz besonderes Brot gebacken und zwar ein neuseeländisches Brot der Maori. Die besondere Brotzutat ist ein fermentierter Kartoffelvorteig, der Rewena genannt wird. Bei den Maori wird das Brot zu großen Versammlungen gereicht und einfach in der Mitte auseinandergerissen und an Freunde und Familienmitglieder verteilt. Davor hatte ich noch nie etwas von einem Kartoffelvorteig gehört oder gelesen und so wurde meine Brotbäcker-Neugier geweckt. Schön fand ich auch die verschiedenen Ornamente (moko design) auf den Broten, besonders von Susan und Paulchen. Mit Muster auf meinen Broten hatte ich bis jetzt noch nie experimentiert und so war es entschieden, dass mein nächstes Brot aus dem fernen Neuseeland stammen soll.
Das Brot hat eine mild säuerliche Krume, die auch ganz leicht süßlich schmeckt. Die Kruste ist schön knusprig geworden. Ein wirklich sehr gutes Brot, dass trotz der geringen Hefemenge sehr schön aufgegangen ist. Der Kartoffelvorteig Rewena ist wirklich eine Alternative zu all den anderen Hefe-Vorteigen. Wenn man die kleine Menge Hefe weg lässt, wäre das Brot auch für all diejenigen geeignet, die keine Hefe vertragen.


Zutaten für ein Brot
Kartoffelvorteig/Rewena:
100 g gekochte pürierte Karoffeln
250 ml lauwarmes Wasser
160 g Brotmehl
1 TL Honig
Hauptteig:
330 g Kartoffelvorteig
400 g Brotmehl
2 EL Honig
1 EL Salz
¼ TL Trockenhefe

Zubereitung
Für den Vorteig die Kartoffeln weich kochen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffeln abkühlen lassen und mit den restlichen Zutaten zu einem weichen flüssigen Teig verrühren. Den Vorteig zugedeckt 2-3 Tage bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Am Backtag alle Zutaten miteinander vermischen und so lange kneten bis der Teig elastisch und glatt wird. Dieser Knetvorgang dauert etwa 10 min. Den Teig zudeckt an einem warmen Ort eine Stunde rasten lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Abschließend den Teig mit Mehl bestäuben und ein paar Mal falten. Nochmals den Teig 30 min gehen lassen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und zu einem Rechteck ausrollen. Erneut den Teig zudeckt 1-2 Stunden rasten lassen.
Den Teig dünn mit Öl bestreichen. Ein Motiv deiner Wahl aussuchen und auf das Brot legen und mit Mehl bestäuben. Mit einem scharfen Messer die Konturen einschneiden. Den Backofen auf 220°C vorheizen und eine Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Das Brot bei 220°C 10 min backen, Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 25-30 min backen. Das Brot muss hohl klingen, wenn man auf die Unterseite klopft.

Eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...