Freitag, 29. April 2011

Ein italienischer Klassiker




Es wird immer wärmer und der Frühling hat uns bis jetzt schon viele schöne und warme Tage beschert. Zu dieser Zeit bekomme ich wieder große Lust auf Tomaten, denn endlich schmecken sie wieder fruchtig und aromatisch. Außerdem gehört die Tomate zum Power Food. Denn die rote Frucht ist leicht verdaulich und füllt unseren Speicher nach den langen Wintermonaten wieder mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen auf. Der Farbstoff Lycopin ist wichtig für unsere Immunabwehr. Als ich im Brigitte Kochbuch „Vegetarisch“ das Tomatenrisotto entdeckte, kam es gleich auf meine Nachkoch-Liste. Ich bin noch ein Risotto-Neuling beim Zubereiten und ebenso beim Essen. Das hängt mit der Tatsache zusammen, dass ich eigentlich Reis (außer in Form von Milchreis oder Mama´s Milchreisauflauf) nicht besonders mag. Warum ich Reis ablehne, kann ich eigentlich gar nicht eindeutig beantworten. Ich mochte ihn noch nie besonders, ist halt so! Punkt. Daher habe ich erst mein erstes Risotto vor circa 3 Monaten bei meiner Schwester gegessen. Sie hatte damals ein herrliches Steinpilzrisotto gezaubert und es hat wirklich wunderbar geschmeckt. Nun fand ich dieses einfache, leichte Risottorezept und hatte große Lust es selbst einmal zu kochen. Habe meiner Schwester genau zugeschaut und mir alle wichtigen Schritte aufgeschrieben…nun bin ich dran. Lisa, der Risotto-Lehrling…
Ich sag nur genial lecker war´s. Cremig, wie in Risotto sein soll und fruchtig dank der herrlich aromatischen Tomaten. Ich bin super happy, dass mein erstes Risotto so gut gelungen ist. Mein Mitesser, der überhaupt zum ersten Mal eines gegessen hat, war genauso begeistert. Da ich nun meine Risotto-Scheu überwunden habe, werde ich es nun bestimmt öfters machen. Ich habe da schon eine Idee für mein nächstes Risottogericht, lasst euch überraschen.


Kleine Warenkunde
Risotto ist ein norditalienisches Reisgericht, das in vielen Variationen zubereitet wird. Kennzeichnend für fast alle Zubereitungsarten ist, dass Rundkornreis mit Zwiebeln und Fett angedünstet wird und in Brühe gart, bis das Gericht sämig, die Reiskörner aber noch bissfest sind. Je nach Rezept kommen noch Wein, Pilze, Meeresfrüchte, Fleisch, Gemüse, Gewürze und Käse (meist Parmesan) hinzu. Risotto wird wie Pasta als erster Hauptgang serviert oder als Beilage zu einem Schmorgericht. (Quelle: Wikipedia)
In Italien gibt es über 50 verschiedene traditionelle Risottogerichte, je nach dem, in welcher Region man sich gerade aufhält, werden die lokalen Gerichte angeboten. Die Gerichte sind meist Familiengeheimnisse, die von Generation zu Generation weitergereicht wurden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Rezeptur von Ort zu Nachbarort variiert. Im Veneto ist es Tradition, dass der Risotto mit Meeresfrüchten, Fisch, Wurst oder Hartkäse wie Parmesankäse gereicht wird. In der Lombardei dagegen wird der Risotto mit Möhren, Spargel, Pilzen, Wild, Kräutern oder was sonst noch saisonbedingt geerntet wird, angerichtet. Als Delikatesse ist der Zitronenrisotto oder der Risotto mit weißen Trüffeln aus der Lombardei noch zu erwähnen, wobei der wohl bekannteste Risotto der Welt „Risotto alla Milanese“ oder auch genannt „Risotto Giallo“ ist. (Quelle: i-fewo)


Zutaten für 2 Personen
700 ml Gemüsebrühe
1 kleine Schalotte
Der beste Risotto-Reis!!!
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
180 g Gallo Risotto-Reis
250 g Tomatenwürfel (ohne Haut)
Salz
Pfeffer
Chili aus der Mühle
1 TL Ahornsirup
1 TL Butter
1EL Ricotta
½ Bund Basilikum
Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung
Brühe aufkochen und warm halten. Die Schalotte und den Knoblauch fein schneiden und in Öl anschwitzen. Den ungekochten Reis dazugeben und ebenso anschwitzen. Suppe kellenweise hinzufügen und ständig weiterrühren. Immer wieder Suppe hinzufügen, bis sie aufgebraucht ist. Sobald der Reis gar ist (dauert ca. 35-40 min), die gewürfelten Tomatenwürfel hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken. Vor dem Servieren Ricotta und Butter unterheben. Das grob geschnittene Basilikum ebenso beifügen und mit Parmesan bestreuen.

Dienstag, 26. April 2011

Genießerbrot


Ostersonntag! Ein Tag, an dem man mit der Familie zusammen kommt und gemeinsam schöne Stunden verbringt. Das Essen am Ostersonntag ist bei vielen Familien ein wahrer Gaumenschmaus. Es wird groß aufgetischt! Zum Frühstück vielleicht eine selbstgemachte Osterpinze, mittags ein zartes Osterlamm und zum Kaffee am Nachmittag eine feine Torte. Am Abend kann man sich dann eh noch kaum bewegen. Manche von uns, wollen es aber etwas stressfreier angehen und machen es sich bei schönem Wetter im Garten gemütlich und grillen etwas Feines. Zum Grillen darf aber nie ein gutes Brot fehlen. Da ich zum „Ostersonntag´s Grillen“ eingeladen wurde, habe ich mich entschieden das Kasten-Kräuterbrot aus dem Buch „Suppen und knusprige Brote“ (Verlag Umschau) nachzubacken. Das Tolle an diesem Brot ist, dass man kein Messer zum Anschneiden braucht. Man reißt es einfach auseinander. Bei der Internetrecherche habe ich dann auf den englischen und amerikanischen Webseiten dieses Brot öfters entdeckt, dort nennt man es ganz einfach „pull-apart-bread“.


Das Brot hat großen Anklang bei meinen Mitessern gefunden. Mir hat es persönlich auch sehr gut geschmeckt, denn die feine Kräutermischung passte perfekt zum gegrillten Gemüse und Fleisch. Dieses Brot wird nun bestimmt öfters gebacken. Auch für alle Brotbackanfänger ein geeignetes Rezept um mit dem Brot backen zu beginnen.



Zutaten für eine Kastenform
500 g feines Kuchenmehl
130 ml Wasser
1 ½ TL Salz
Zum Bestreuen:
1 EL Thymian
1 EL Rosmarin
1 EL Oregano
Hefewasser:
2 TL Trockenhefe
1 TL Honig
150 ml lauwarmes Wasser
etwas Öl und Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Hefewasser: Trockenhefe, Honig und 150 ml lauwarmes Wasser verrühren und 10 min an einem warmen Ort quellen lassen.
Mehl, Salz, Wasser und Hefewasser miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verknete. Den Teig an einem warmen Ort eine Stunde rasten lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln. Anschließend nochmals kneten und ihn in 10 gleich große Stücke teilen. Kugeln formen und zu Scheiben ausrollen. Die Scheiben mit etwas Öl bestreichen und mit der Kräutermischung bestreuen. Scheiben über einander legen und etwas zusammenpressen. Vorsichtig in eine eingeölte Kastenform geben und nochmals 30 min zugedeckt rasten lassen. Den Ofen auf 210 °C vorheizen und das Kräuterbrot mit Milch bestreichen. Das Brot 25 min backen.

Eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Samstag, 23. April 2011

österliche Versuchungen


Meine Schwester hat mir zu Ostern eine große Freude mit ihrem süßen Geschenk gemacht. Obwohl ich keine Schokolade (außer Diabetiker Schoki) essen darf, habe ich diesmal eine Ausnahme gemacht. Wer kann bei diesen sündigen Versuchungen schon widerstehen, sie schmecken himmlisch... Die kleinen Pralinen wurden von meiner Schwester mit so viel Liebe gemacht, dass ich sie gleich fragte, ob sie das Rezept nicht veröffentlichen möchte. Sie war so nett und hat mir die Erlaubnis gegeben, sie auf Lisa´s Kochfieber zu präsentieren. Vielen herzlichen Dank für das Rezept und die wunderschönen Fotos!
Ich wünsche euch alle wundervolle Ostertage im Kreise eurer Lieben!


Diese Trüffel sind wirklich eine Versuchung ... und ein absoluter Liebesbeweis, wenn man sie für seine Lieben zubereitet. Ich wünsche ein sinnliches Gaumenerlebnis!


Zutaten für ca. 35 Stück
110 g dunkle Schokolade
210 g weiße Schokolade
15 g Butter
40 g Obers
1 TL Rum nach Wahl
Mokkabohnen zum Dekorieren
Papierkapseln


Zubereitung
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die dunkle Schokolade über Wasserbad vorsichtig schmelzen. Die Papierkapseln mit je 1 TL Schokolade füllen. Dabei die Schokolade mit dem Löffel verstreichen, um die Seite gut auszukleiden. Kopfüber auf das Backblech stellen und fest werden lassen.
Butter und Obers in einem Topf unter ständigem Rühren vorsichtig aufkochen lassen. Ca. 1 Minute kochen, dann vom Herd nehmen. 110 g der weißen Schokolade in Stücke brechen und zugeben. Unter Rühren schmelzen und zum Schluss den Rum zugeben. Die Masse für ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen und jeweils 1 TL von der Trüffelmasse in die Schokoladekapseln füllen. Wiederrum für 2 Stunden kalt stellen, bis die Trüffelmasse anzieht.
ACHTUNG: Damit die Trüffelmasse auch wirklich anziehen kann, muss das Verhältnis zwischen Obers, Butter und Schokolade genau stimmen. Heißt beim Abwiegen gut aufpassen.
Für die Garnierung der Trüffel die restliche weiße Schokolade über Wasserbad schmelzen und über die Trüffelmasse löffeln, bis diese ganz bedeckt ist. Eine Mokkabohne (oder andere Schokodekoration) darauf setzen. Fest werden lassen und die Papierkapseln vorsichtig abziehen. Fertig!
Am besten schmecken die sündigen Trüffel wenn man sie ca. 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lässt.

Mittwoch, 20. April 2011

fruchtig sauer


Steph hat im Februar diesen besonderen Granatapfelessig vorgestellt und mich gleich begeistert. Angesetzt habe ich den Essig mit dem letzten Granatapfel, den ich noch auftreiben konnte. Denn jetzt ist die Granatapfel wirklich vorbei.
Die Möglichkeiten Essig oder Öl zu aromatisieren ist schier endlos und ist immer ein perfektes Mitbringsel für alle Hobbyköche.
Angesetzt wird der Essig mit Zucker und Granatäpfelkerne. Mehr Zutaten braucht es nicht dazu, nur mindestens zwei Wochen zum Durchziehen. Die Zuckermenge habe ich etwas reduziert (20 g weniger als im Originalrezept). Frischer Feldsalat schmeckt mit diesem Essig herrlich fruchtig.
Der Granatapfelessig wird ein Ostergeschenk für meine Familie sein.

Zutaten
1 großer Granatapfel
40 g Zucker
400 ml Weißweinessig

Zubereitung
Eine große Schüssel mit Wasser füllen. Den Granatapfel vierteln. Die Spalten ins Wasser legen und die Kerne im Wasserbad herauslösen. So hat man dann keine Spritzer auf der Kleidung und in der Küche. Zucker und Essig in einen Topf geben und erhitzen. Der Zucker muss sich vollständig aufgelöst haben. Danach die Granatapfelkerne hinzufügen- es darf nicht kochen. Den Essig in ein verschließbares Glas füllen und für ca. 2 Wochen ziehen lassen. Den Essig anschließend durch ein feines Sieb in saubere Flaschen umfüllen.

Sonntag, 17. April 2011

Widerstand sinnlos



Dieses Rezept befindet sich nun schon seit einigen Wochen in der Warteschleife. In dieser Zeit bekam ich endlich die Diagnose für meine langwierigen Magenprobleme und muss ja nun meine Ernährung auf zuckerfreie Kost umstellen. Aber ich wollte euch diese herrlichen Muffins nicht vorenthalten und in Zukunft werde ich sie mit Fruchtzucker backen. Obwohl der neue Trend seit einiger Zeit die hübsch-verzierten „Cupcakes“ sind, hatte ich trotzdem Lust Muffins zu backen.

Was ist der Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes?
Ich habe mich im worldwideweb schlau gemacht und bin auf interessante Informationen gestoßen:
Cupcakes sind die adligen Verwandten der robusten Muffins, die - allenfalls mit etwas Puderzucker bestäubt - als Snack oder zum Frühstück gegessen werden. Sehen Sie dagegen cremegekrönte und liebevoll dekorierte Mini-Kuchen, handelt es sich um Cupcakes. Sie sind leicht, fluffig und ihr Teig wird nach der traditionellen Rührkuchen-Methode (Butter und Zucker sehr schaumig schlagen und Eier gründlich unterrühren) hergestellt. Dafür müssen Sie den Mixer oder die Küchenmaschine bemühen, während bei Muffins feuchte und trockene Zutaten nur kurz mit dem Rührlöffel vermengt werden.Ihr appetitanregendes Äußeres bekommen Cupcakes durch die Frostinghaube aus aromatisierter Butter- oder Frischkäsecreme. Nach typisch amerikanischer Art ist sie (zu) reichlich bemessen, (zu) gehaltvoll und (viel zu) süß. Eine schöne Frucht, Schoko- oder Zuckerstreusel oder anderer Gebäckschmuck bilden den krönenden Abschluss.
( Quelle: usa-kulinarisch)

 
Auch wenn viele verführerische Cupcakes-Rezepte im Internet herumschwirren, bleibe ich standhaft und gebe meinen feinen Müsli-Muffins den Vorrang. Denn ich esse einfach lieber (nicht zu süße) Muffins, als die süßen Cupcakes. Aber ich werde mich bestimmt mal an die süßen adeligen Verwandten der Muffins wagen und welche backen.


Zutaten für 10 Stück
100 g Kuchenmehl
50 g Buchweizenmehl
3 TL Backpulver
70 g Rohrohrzucker (Fruchtzucker)
3 EL Kokosflocken
50 g Amaranthmüsli
2 große säuerliche Äpfel
2 Eier
80 ml Rapsöl
1/2 TL Vanillezucker
½ TL Zimt
1/4 TL Kardamom
Zitronenschale
Prise Salz
4 EL Cashew-Krokant


Zubereitung
Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt, Zitronenschale, Prise Salz, Kokosraspeln und Müsli miteinander vermischen. Äpfel schälen, fein raspeln und mit Eier und Öl glatt rühren. Die feuchten Zutaten nach und nach mit den trockenen Zutaten vermischen und in Muffinformen füllen. Vor dem Backen Cashew-Krokant über die Teigmasse streuen und bei 180 °C 20 min backen.


Donnerstag, 14. April 2011

Der langsamste Bäcker Österreichs

Österreichischer "Slow Baker": Erich Kasses mit viel Begeisterung für das Ur-Lebensmittel: BROT!

Montag, 11. April 2011

Meine Belohnung


Jamie Oliver brachte mich auf die Idee meine nächsten Ravioli mit Rote Bete einzufärben. Seine Pasta-Leidenschaft entstand in der Zeit seiner Ausbildung auf dem Westminster College. Denn sein Freund Marco hatte eine Riesenleidenschaft für Italien, die Kultur und das Essen. So wurde er von seinem Freund mit dem „Pasta-Virus“ infiziert und begann alles darüber zu lesen. Da man laut Jamie Oliver nie alles über Pasta wissen kann, probiert er immer wieder Neues aus.
Ich hatte keinen Freund oder Freundin, die bei mir die Liebe zur selbstgemachten Pasta entfachte. Aber Jamie ist ein bisschen „Schuld“, denn er hat in seinen Sendungen immer wieder so von seiner selbstgemachten Pasta geschwärmt. Der Startschuss war dann das Geburtstagsgeschenk von meiner Schwester, die mir meine erste Nudelmaschine schenkte. Vielen Dank noch mal, auch wenn es schon länger her ist. Seitdem habe ich schon öfters Pasta gemacht, auch schon mal für 10 Personen.


Dass ich diese Ravioli mache, hat einen besonderen Grund. Ich habe nun drei Wochen meine Darmentlastungskur absolviert und bin nicht EINMAL schwach geworden. Ich habe jeder Schokolade und Nascherei widerstehen können. Darauf bin ich sehr stolz. Ich vermisste den Zucker überhaupt nicht. Früher wäre das undenkbar gewesen auf meine geliebte Schokolade oder Kekse zu verzichten.
Was hat es gebracht? Keine Magenschmerzen mehr, die mir zuvor das Leben ziemlich schwer gemacht haben. Ich muss nun meine Ernährung langfristig ändern. Das heißt: ein wärmendes Frühstück mit Obst (am besten Getreidebreie), viel gedünstetes Gemüse, Verzicht auf industriellen Zucker- Ersatz Fruchtzucker, Diabetikerzucker (aufgrund meiner diagnostizierten Zuckerunverträglichkeit) und ganz wichtig: Alles gut kauen!!
Nun zurück zu den Ravioli-Rezept!
Das Teigrezept habe ich aus dem Buch „Kochen mit Jamie Oliver“. Die Fülle habe ich nach meiner Vorliebe für Ziegenfrischkäse gewählt (ohne Rezeptvorlage) und mit weiteren feinen Zutaten vermischt. So ist eine sehr leckere Fülle entstanden, die herrlich zum leicht erdigen Geschmack der Rote-Bete Pasta passt. Dieses Pastagericht würde auch für die Darmentlastungskur geeignet sein, nur mit etwas weniger Nussbutter serviert. Ihr merkt vielleicht, ich habe das Darmentlastungs-Programm schon voll verinnerlicht. Die drei Wochen sollten ja nicht umsonst gewesen sein.
Wer wissen will, wie man das Raviolibrett richtig verwendet, schaut bei Steph vorbei. Denn sie hat jeden Schritt genau beschrieben und fototechnisch dokumentiert.


Ich war beim Genuss dieser besonderen Ravioli im Pastahimmel. Sie haben wunderbar geschmeckt, aber warum sie beim Kochen die schöne kräftige Magentafarbe verloren habe, kann ich mir nicht erklären...
Weiß das jemand von euch?
Zutaten für 2-3 Personen
Nudelteig:
230 g griffiges Mehl
1 Ei
1 Eigelb
100 g Rote Bete Püree
1 TL Salz
Fülle:
100 g Chavroux Ziegenfrischkäse
50 g Ricotta
getrocknete Tomaten
frischer Basilikum
Zitronensalz
Pfeffer
Muskat
Spritzer Zitronensaft
Salbeinussbutter:
2 EL Salbei
30 g Butter
Parmesan zum Bestreuen


Zubereitung
Rote-Bete Püree: Rote Bete in Würfel schneiden und weich dünsten. Pürieren und auskühlen lassen.
Die Eigelb mit dem Püree und dem salz vermischen. Das Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. Der Teig darf nicht klebrig sein, ansonsten etwas Mehl hinzufügen. In Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank eine Stunde rasten lassen.
Für die Fülle alle Zutaten vermischen und eine Stunde im Kühlschrank zugedeckt durchziehen lassen.
Den Teig mit der Nudelmaschine ausrollen, füllen und zu Quadraten zuschneiden.
Im Salzwasser 10 min al-dente kochen.
Butter in einer großen Pfanne erhitzen, bis sie leicht braun ist. Salbei hinzufügen und die warmen Ravioli in der Pfanne schwenken. Mit Parmesan servieren!

Donnerstag, 7. April 2011

Aus dem Backofen



Da ich ja momentan Schonkost esse, kam mir dieses einfache Schmorgericht gerade recht. Entdeckt habe ich es im Brigitte-Kochbuch „Aus dem Backofen“. In diesem Kochbuch findet man viele tolle Gerichte, die man ganz einfach im Backofen zubereitet. Das Tolle daran ist, dass man solche Gerichte gut vorbereiten kann und beim Garen wenig Aufmerksamkeit brauchen.


Serviertipp! Diese marinierten Kirschtomaten schmecken mit Couscous als Beilage sehr gut. Aber auch als Antipasto mit Mozzarella und Ciabatta, als Belag für Pizza oder Bruschetta kann man dieses einfache Gericht genauso genießen. Wer aber lieber Pasta dazu genießen möchte, liegt mit diesen feinen Kirschtomaten genauso richtig. Dieses sehr einfache Schmorgericht kann man gut vorbereiten, indem man die noch heißen Tomaten in Gläser füllt und gut verschlossen halten sich die marinierten Kirschtomaten 2 Wochen im Kühlschrank.



Zutaten für 2 Personen
500 g Kirchtomaten
2 EL Rapsöl
1 EL Balsamicoessig
1 EL Honig
1/2 TL Meersalz
1 EL Rosmarin

Zubereitung
Kirschtomaten waschen und halbieren. Die Tomaten mit den übrigen Zutaten vermischen und 1-2 Stunden marnieren lassen. Die marinierten Kirschtomaten auf einem Blech verteilen (Hautseite nach unten). Bei 200 °C 20 min im Backofen schmoren.

Montag, 4. April 2011

Grieß + Brot



Dandu von Tomatengruen behauptet, dass dieses Grießbrot zu den billigsten herzustellenden Brotsorten und zu den unkompliziertesten gehört. Das ist ja mal eine klare Aussage. Dandu hat aber recht mit den steigenden Brotpreisen. Das Brot ist wirklich teuer geworden. Ein Laib Brot kostet im Handel schon mal zwischen 3-4 Euro. Da ich ja selbst immer Brot backe, beschäftige ich mich mit den Brotpreisen nicht besonders viel. Ich bin dagegen immer auf der Suche nach qualitativ, hochwertigen Mehl, bei dem auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Ich verwende gerne heimisch- produziertes Mehl aus Vorarlberg. Das Vorarlberger Mehl hat viele Mehlsorten (Spätzlemehl, Nudelmehl, Kuchenmehl, Dinkelmehl, Brotmehl, Roggenmehl, Universalmehl…), das wirklich sehr gut und preiswert ist.
Da ich mich in der zweiten Woche der milden Ableitungsdiät befinde, darf ich nun auch Brot mit Hefe essen. Da es kein dunkles Vollkornbrot sein darf, war ich ganz froh bei Tomatengruen dieses Rezept für ein Grießbrot gefunden zu haben. Denn Grieß ist leicht verdaulich und daher ideal für meine weiteren Entlastungstage.
Auch Gabi von Crockyblog hat dieses Brot nachgebacken und es gehört nun zu den Standardbroten ihrer Familie. Ich habe das Rezept etwas an meine Bedürfnisse angepasst und Buchweizengrieß anstatt Weizengrieß verwendet und das glatte Mehl vollkommen mit Dinkelmehl ersetzt. Das Brot ist wirklich sehr einfach in der Zubereitung, dass es auch für alle Brotback-Anfänger geeignet ist.
Die Kruste ist schon knusprig geworden und die Krume ist feinporig und saftig. Dieses einfache Brot schmeckt wunderbar mild nach Buchweizen und hat mich wirklich voll überzeugt.


Zutaten für ein kleines Brot
425 ml Wasser
1 EL Salz
100 g Buchweizengrieß
400 g Dinkelmehl
1 TL Brotgewürz
1 Packung Trockenhefe
2 EL Rapsöl

Zubereitung
Wasser aufkochen, Salz und Grieß unterrühren. Bei kleiner Flamme quellen lassen und den Grießbrei abkühlen lassen. Für den Hauptteig Mehl mit Brotgewürz und Trockenhefe mischen. Rapsöl und lauwarmen Grießbrei zum Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und in den Gärkorb legen. Den Teig nochmals an einem warmen Ort etwa 40 Minuten ruhen lassen. Anschließend den Teig aus der Form stürzen und die Oberfläche des Brotlaibes einschneiden. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Das Brot bei Heißluft 230 °C 10 min backen, Hitze reduzieren und bei Heißluft 200°C 35 min fertig backen.


Eingereicht bei Susan´s yeastspotting!

Sonntag, 3. April 2011

Video zum Sonntag



Der richtige Käse macht dich stark, sehr stark!
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