Montag, 4. April 2011

Grieß + Brot



Dandu von Tomatengruen behauptet, dass dieses Grießbrot zu den billigsten herzustellenden Brotsorten und zu den unkompliziertesten gehört. Das ist ja mal eine klare Aussage. Dandu hat aber recht mit den steigenden Brotpreisen. Das Brot ist wirklich teuer geworden. Ein Laib Brot kostet im Handel schon mal zwischen 3-4 Euro. Da ich ja selbst immer Brot backe, beschäftige ich mich mit den Brotpreisen nicht besonders viel. Ich bin dagegen immer auf der Suche nach qualitativ, hochwertigen Mehl, bei dem auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Ich verwende gerne heimisch- produziertes Mehl aus Vorarlberg. Das Vorarlberger Mehl hat viele Mehlsorten (Spätzlemehl, Nudelmehl, Kuchenmehl, Dinkelmehl, Brotmehl, Roggenmehl, Universalmehl…), das wirklich sehr gut und preiswert ist.
Da ich mich in der zweiten Woche der milden Ableitungsdiät befinde, darf ich nun auch Brot mit Hefe essen. Da es kein dunkles Vollkornbrot sein darf, war ich ganz froh bei Tomatengruen dieses Rezept für ein Grießbrot gefunden zu haben. Denn Grieß ist leicht verdaulich und daher ideal für meine weiteren Entlastungstage.
Auch Gabi von Crockyblog hat dieses Brot nachgebacken und es gehört nun zu den Standardbroten ihrer Familie. Ich habe das Rezept etwas an meine Bedürfnisse angepasst und Buchweizengrieß anstatt Weizengrieß verwendet und das glatte Mehl vollkommen mit Dinkelmehl ersetzt. Das Brot ist wirklich sehr einfach in der Zubereitung, dass es auch für alle Brotback-Anfänger geeignet ist.
Die Kruste ist schon knusprig geworden und die Krume ist feinporig und saftig. Dieses einfache Brot schmeckt wunderbar mild nach Buchweizen und hat mich wirklich voll überzeugt.


Zutaten für ein kleines Brot
425 ml Wasser
1 EL Salz
100 g Buchweizengrieß
400 g Dinkelmehl
1 TL Brotgewürz
1 Packung Trockenhefe
2 EL Rapsöl

Zubereitung
Wasser aufkochen, Salz und Grieß unterrühren. Bei kleiner Flamme quellen lassen und den Grießbrei abkühlen lassen. Für den Hauptteig Mehl mit Brotgewürz und Trockenhefe mischen. Rapsöl und lauwarmen Grießbrei zum Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und in den Gärkorb legen. Den Teig nochmals an einem warmen Ort etwa 40 Minuten ruhen lassen. Anschließend den Teig aus der Form stürzen und die Oberfläche des Brotlaibes einschneiden. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Das Brot bei Heißluft 230 °C 10 min backen, Hitze reduzieren und bei Heißluft 200°C 35 min fertig backen.


Eingereicht bei Susan´s yeastspotting!

Kommentare:

lasuse hat gesagt…

mhm, da krieg ich lust aufs brotbacken :). leider hab ich eine hefeunverträglichkeit, also muss ichs wohl bleibenlassen, aber lust hätt ich schon große mal was nachzubacken. sieht lecker aus! lg suse

Ina hat gesagt…

Ich war zwar kurzeitig vom Titel verwirrt und dachte, wie denn Grießbrei und Brot zusammenpassen, aber jetzt bin ich vollauf begeistert! Grießbrot klingt echt lecker, und so einfach, dass auch ich mich ranwagen würde... :)

Liebe Grüße udn viel Erfolg noch beim Durchhalten der Diät,
Ina

Lisa ♥ hat gesagt…

@lasuse: Vielleicht funktioniert es ja auch mit Backpulver, denn das irische Sodabread wird auch immer mit Backpulver gebacken. Ein Versuch wäre es wert.
@Ina: Ich habe auch gestutzt als ich das Rezept gelesen habe, aber es schmeckt wirklich super. Ich würde auf alle Fälle Buchweizengrieß nehmen, denn das macht das Brot so besonders schmackhaft.

Ina hat gesagt…

Ich mach grad öfter Ciabattabrötchen mit Grieß im Teig - wenn auch nicht vorgekocht. Und das schmeckt auch herrlich. Weswegen ich mir auch dieses Brot ganz toll vorstelle! :)

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