Dienstag, 31. August 2010

knusprig rund und x´und

Gefüllte Brokkoliknödel auf Kräutertopfen

Ich habe dieses Rezept schon so lange in meiner Kochsammelmappe. Jedes Mal, wenn ich diese durchblättere und ich auf dieses Rezept von Andreas Wojta stoße, denke ich mir: „Mhhh, dass wär doch mal was Feines!“
Daher dachte ich mir, nun ist es endlich an der Zeit mich an dieses Rezept heranzuwagen, zumal es laut Rezeptanleitung leicht nachzukochen ist.

Gedacht und auch gleich gemacht…

Das Ergebnis: Ich musste das Rezept etwas abändern, aber die kleinen grünen runden Bällchen schmecken fabelhaft. Nun werden sie öfters auf meinem Teller landen, obwohl man etwas Zeit braucht.


Kleine Warenkunde
Der aus Kleinasien stammende Brokkoli war in Europa zunächst nur in Italien bekannt. Durch Caterina de’ Medici gelangte er im 16. Jahrhundert nach Frankreich und als „Italienischer Spargel“ nach England, um schließlich vom US-amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson im 18. Jahrhundert, zunächst als Versuchspflanze, in die Vereinigten Staaten eingeführt zu werden.Hauptanbaugebiete in Europa sind die westlichen Mittelmeerländer, vor allem die Gegend um Verona in Italien.
Brokkoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders reich an Vitamin C und Carotin. (Quelle:Wikipedia)


 
Zutaten für 2 Personen (ca.25 Stück)
500 g Brokkoli
10 EL Vollkornbrösel
2 EL Stärkemehl
Ca. 20-30 Mozzarellakugeln
1 Ei
1 TL gemahlenen Ingwer
Salz, Pfeffer, Chili aus der Mühle
ca. 500 ml Rapsöl zum Herausbacken


Zutaten für den Kräutertopfen
4 EL Topfen
4 EL Ricotta
4 EL Hüttenkäse
1 EL TK-italienische Kräuter
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitronensaft


Zubereitung
Brokkoli in Röschen teilen und diese im Salzwasser bissfest kochen. Danach kalt abschrecken, gut abtropfen lassen und mit dem Blitzhacker klein hacken.



Ei, Vollkornbrösel, Stärkemehl zufügen, mit Salz, Pfeffer und Ingwer kräftig abschmecken.
Aus der Brokkolimasse kleine Knödel formen und mit je einer Mozzarellakugel füllen und nochmals in Vollkornbrösel wälzen.
Die Bällchen im heißen Rapsöl knusprig frittieren. (Dauert ca. 10 min)


Für den Kräutertopfen alle Zutaten vermischen und würzen.

Montag, 30. August 2010

Die rote Verführung


Lisa´s Tomatenketchup

Die Tomate ist ein wahrer Alleskönner und kaum jemand mag diese paradiesische Frucht nicht. Mittlerweile züchtet man die Tomate in unzähligen Züchtungen und unterscheiden sich in Form, Farbe und Geschmack.
Der Siegeszug der Tomate begann zuerst in Südamerika, denn in Europa hielt man zuerst die Frucht als giftig. Man sagte ihnen geheimnisvolle Kräfte nach, dass sie gar liebestoll machen würden und betrachteten daher die Tomate mit RESPEKT.
Heute gilt die Paradeiser als Inbegriff der Sonnenfrucht.
(Quellentext: „woman“, Ausgabe Nr.17, 20.August, verändert)

Durch mein Tomatenketchup-Rezept lege ich das ganze Aroma der roten Frucht in das Glas und habe das ganze Jahr eine feine Tomatensauce im Kühlschrank griffbereit. Ich verwende dafür eigentlich immer die Tomaten aus der Dose, da sie einen aromatischen und vollreifen Geschmack haben.


Zu vielen Gerichten passt dieses Ketchup und ist viel gesünder als die gekaufte Variante.


Zutaten für 2 Gläser á 250 ml
500 g Tomaten aus der Dose
100 ml Wasser
1 EL Suppenpulver
1 EL neutrales Öl / Rapsöl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 Msp. Zimt
2 Lorbeerblätter getrocknet
2 TL getrockneter Oregano*
3-4 EL Zucker
Salz, Pfeffer
125 ml weißen Balsamicoessig
* Thymian oder Basilikum passen genauso.


Zubereitung
Schalotten und Knoblauch fein schneiden und in Öl anschwitzen. Das Paprikapulver kurz mitrösten (Achtung, wenn man es zu lange mitröstet, wird es bitter!) und die Tomaten mit dem Saft dazugeben. Mit Wasser aufgießen und Suppenpulver dazugeben. Die Tomatensauce mit Zimt,Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Die Lorbeerblätter beifügen und die Sauce zugedeckt auf geringer Hitze 30 min einkochen lassen.
Nach den 30 min gebe ich die Lorbeerblätter aus der Sauce und püriere sie fein.
Erst zum Schluss füge ich den Essig und den Zucker hinzu. Ist es noch zu säuerlich, gebe ich einfach etwas Zucker nach und schmecke ab.
Dann fülle ich in die heißen, sauberen Gläser das Tomatenketchup und verschließe diese gut. Das Ketchup hält sich verschlossen im Kühlschrank mindestens 4 Wochen, geöffnet bis zu 2 Wochen.


Je nach Jahreszeit füge ich dem Ketchup gerne frische oder getrocknete Kräuter hinzu. So schmeckt das Ketchup immer anders.

Bitte zugreifen

Couscouspfanne

Couscous liebe ich ja sehr… und meine Schwester hat den Couscous und mich „zusammengebracht“. Und so kommt es mittlerweile wöchentlich mindestens 1 mal auf meinen Teller. Ich habe deshalb schon viel mit dem Couscous ausprobiert und variiert. Süß, pikant, scharf… und immer lecker.



Ich möchte euch darum mein Lieblings-Couscous-Rezept verraten. Es ist schnell und einfach zubereitet. Das Tolle an diesem Rezept, man kann die Zutaten variieren und schon schmeckt es wieder anders.


Zutaten für 2 Personen
100 g Couscous
200 ml heißes Wasser
1/2 TL Kardamom
1 TL Meersalz
2 EL Rapsöl
4 Knoblauchzehen
1 Stück frischen Ingwer
2 Zucchini
4 Tomaten
2 EL TK-italienische Kräuter
Spritzer Lemonensaft
Salz,Pfeffer
50 g Schinkenstreifen
2 Eier
Parmesanspäne

Zubereitung
Couscous mit dem Kardamom und dem Salz vermischen und mit dem kochenden Wasser aufgießen. Das Wasser sollte den Couscous bedecken. Den Couscous zugedeckt 15 min quellen lassen.
Die Tomaten überbrühen und häuten. Das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Streifen schneiden. Die Zucchini halbieren und mit dem Löffel die Kerne entfernen. Die Zucchini in dünne Streifen schneiden und in Rapsöl scharf anbraten. Den fein gewürfelten Knoblauch und den geriebenen Ingwer untermischen. Die Hitze reduzieren und den Couscous unter die Zucchini mischen.
Kräuter, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen und die Tomatenstreifen dazugeben.
Die Pfanne vom Herd nehmen, die Schinkenstreifen, die Eier unter den Couscous mischen. Vor dem Servieren den Parmesan mit dem Sparschäler darüberhobeln.


Sehr gut passen auch Champignons oder Melanzani zu diesem Gericht.


...in Kärnten und Italien


...schmackhafte Bilder zum Träumen.

Das perfekte Trio: Tomate-Mozzarella-Rucola!



Genussglück- Einspänner

und dazu gehört...


 


 
einfach ein fruchtiger Apfelstrudel.


 

 Ein eisgekühlter Amaretto als Aperitivo!



 

Was feines zum Dinner, Lachs-Scampi-Spieß!



Darf´s ein Dessert sein? Ja, ich hätte gerne eine sommerliche Birnentorte.


... Genuss am Meer




Spaghetti á la marinara in "bella italia" genossen.Bon Appetito!


 

..oder doch lieber Spaghetti mit Scampi?



Ein leckerer Cappuccino darf bei einem Besuch in Italien nicht fehlen...

...und zurück in Kärnten...


...darf niemals eine Portion "Kärntner Kasnudeln" fehlen.





Sonntag, 22. August 2010

Simon's Cat 'TV Dinner'



Tierisch hungrig und keiner merkt´s!

Sunday-LUNCH-TIME

Lachs mit Maishaube auf sommerlichen Gemüse


Ich bin eine bekennende Fisch-LIEBhaberin. Seit dem Kanada-Urlaub vor vielen Jahren mag ich den Lachs besonders gern. Ich verbinde damit Erinnerungen an Lagerfeuer und den Duft von gebratenen Lachs vor dem Campingbus. In Kanada war der Lachs im Gegenzug zu europäischen Verhältnissen viel billiger, darum kam er in den Wochen des Urlaubs öfters auf den Grill.


Den Lachs richtig zu zubereiten, ohne das er trocken wird, ist eine Kochkunst für sich. Es braucht etwas Übung und Erfahrung des Kochs. Aber ich behelfe mich der Druckprobe. Wenn ich auf den Fisch leicht draufdrücke, muss er leicht nachgeben. Der Lachs braucht nicht lange um gar zu werden und ich bevorzuge es, wenn der Kern des Filets noch etwas glasig ist.

Kleine Warenkunde
Lachs zählt zu den fetten Fischen, die durch die enthaltenen Omega 3- Fettsäuren allerdings besonders gesund sind. Wir brauchen sie, um Grundhormone zu bilden, welche die Gesundhaltung der Blutgefäße steuert und man sagt ihnen nach, dass sie sowohl Gehirnnahrung sind als auch die Laune verbessern. Der Lachs, wie so viele andere Meeresfrüchte auch, beinhaltet Zink und Selen, welche die Immunkraft stärken, Jod das die Schilddrüse benötigt, sowie Vitamin D für den gesunden Knochenbau.(Quellentext: www.gesund.co.at)

Mais wurde bereits im Jahr 1525 in Spanien angebaut, nachdem Christoph Kolumbus die Pflanze in der Karibik entdeckt und mit nach Europa brachte. Von dorther brachte er auch das Wort "Mays" mit. Bei uns in Ostösterreich nennt man den Mais auch Kukuruz.Weitere Trivialnamen sind: "Welschkorn" und "Türkischer Weizen", in Vorarlberg und Tirol oft auch kurz "[der] Türken"genannt, da der Mais über die Türkei nach Österreich gelangt ist. In der Steiermark wird der Mais mit "Woaz", je nach Region, entweder Weizen oder "Türk Woaz" bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)


Rapunzel lass´dein (Mais)haar herunter...



Zutaten für 2 Fischfilets á 125 g
1 kleine Dose Mais (150g)
2 EL Semmelbrösel
2 EL gemahlene Mandeln
1 EL Butter
Spritzer Zitronensaft
Chili aus der Mühle
Salz Pfeffer
2 Fischfilets Wildlachs
½ Zitrone
Butter für die Form

Gemüse der Saison
1 EL Öl oder Butter
200 ml Gemüsebrühe
3 EL Brunch légére*
Salz, Pfeffer
* Sahne ist auch möglich, ich bin aber kein Fan von Sahnesaucen.

 Zubereitung
Gemahlene Mandeln und die Brösel in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Mais mit allen weiteren Zutaten vermischen und mit dem Mixstab fein pürieren. Maispüree kräftig abschmecken.
Das Lachsfilet beidseitig salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln.
Den Fisch in eine bebutterte Form geben und das Maispüree darauf gleichmäßig verteilen.
Das Lachsfilet bei 180°C Oberhitze ca.10-15 min überbacken. Die Maishaube sollte schön knusprig sein.



Für das Sommergemüse die Butter in der Pfanne zerlassen und das feingeschnittene Gemüse darin anbraten. Danach mit Brühe aufgießen und das Gemüse bissfest fertig garen. Vor dem Servieren Brunch légére einrühren und würzen.

Samstag, 21. August 2010

Ein Verwandlungskünstler!

Polenta-Taler 
                    3 x anders


Bratkartoffel, Salzkartoffeln, Pommes frites, Kartoffelpüree, Koketten, Ofenkartoffel, Rosmarinkartoffeln, Kartoffelgratin, Kartoffelsalat, potato wedges,Rösti
...und es würden mir bei längerer Überlegung bestimmt noch mehr Kartoffelbeilagen einfallen. Die Kartoffel ist wohl unsere liebste Beilage auf unserem Teller. Den sehr „kartoffel-lastigen“ Beilagen wollte ich einfach mal entkommen und euch eine leckere Alternative zu dem Kartoffel-Einerlei anbieten.


Meine Polenta-Taler sind wahre Verwandlungskünstler. Man muss nur die Zutaten der Kruste ändern und schon passen sie schon zu vielen Gerichten. Genussvoll sind die Taler auch mit einem knackigen Sommersalat.
Ich habe also heute meinen Küchenvorrat inspiziert und so sind drei verschiedene Varianten entstanden.


Den Safran kann man natürlich weglassen, aber ich habe ihn mal von einer Freundin als Reise-Mitbringsel bekommen. Durch den Safran bekommen die Taler noch einen intensiveren Gelbton.

Kleine Warenkunde
Die Safranblüte  ‏زعفران  (persische Schreibweise und bedeutet "sei gelb") enthält einen sich in drei Narben verzweigenden Griffel. Nur diese süß-aromatisch duftenden Stempelfäden werden getrocknet als Gewürz verwendet. Um ein Kilogramm von ihnen zu gewinnen, benötigt man etwa 150.000 bis 200.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 1000 Quadratmetern. Die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für etwa zwei Wochen) blüht. Deshalb zählt Safran zu den teuersten Gewürzen. Im Handel zahlt man zwischen 4 und 14 Euro pro Gramm (Quelle: Wikipedia)

Nun meine Ergebnisse:
1. Polenta-Taler mit feuriger Kräckerkruste
2. Polenta-Taler mit Mandelkruste
3. Polenta-Taler mit Thymiankruste


Zutaten für 2 Personen*
100 g Instant Polenta
250 ml Gemüsebrühe
ein paar Safranfäden
2 EL Rapsöl
4 EL Parmesan**
Salz, Pfeffer
* Die Masse ergibt je nach Größe der Ausstecher 5-6 Taler.
* Diesmal habe ich aber einen würzigen Bergkäse verwendet.


Zubereitung
Polenta OHNE Öl im Topf 1 min anrösten. So erhält der Polenta ein nussiges Aroma.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Safranfäden beifügen. Den Polenta kräftig umrühren, salzen und pfeffern.Nachdem ich die Polentamasse vom Herd genommen habe, füge ich das Öl und den Käse bei.Die Auflaufform mit Backpapier auslegen. Die Polenta einfüllen, glatt streichen und 30 min auskühlen lassen.Wenn die Masse ausgekühlt ist, die Taler ausstechen (Tipp: Mit einem Keksausstecher funktioniert es bestens.).








Kräckerkruste
Zutaten für 6 Taler
6 salzige Kräcker*
2 EL Currymischung
3 EL Joghurtbutter
* Ich habe TUCS light verwendet.


Zubereitung
Tucs im Mörser zerstoßen und mit den restlichen Zutaten vermischen.Diese Taler passen als Beilage prima zu Fisch.



 Mandelkruste
 Zutaten für 6 Taler
6 EL gemahlene Mandeln
3 EL Vollkornbrösel
3 EL Joghurtbutter


Zubereitung
Die gemahlenen Mandeln mit den Bröseln in der beschichteten Pfanne kurz anrösten. Die Mandelmischung aus der Pfanne nehmen und mit der Butter vermischen.
Diese Taler passen als Beilage sehr gut zu Geflügel.




 Thymiankruste
Zutaten für 6 Taler
6 EL Sesam
3 EL Hafermark
1 TL getrockneter Thymian
3 EL Joghurtbutter


Zubereitung
Sesam, Hafermark und Thymian in der beschichteten Pfanne kurz anrösten. Die Sesammischung aus der Pfanne nehmen und mit der Butter vermischen.Diese Taler passen als Beilage zu rotem Fleisch.


Darf ich euch präsentieren: Das geschmackvolle Trio!







Freitag, 20. August 2010

Eine runde Sache

Schafskäse-Bällchen


Freitag ist ja mein „Käsetag“, da die örtliche Sennerei regionale Spezialitäten anbietet. Heute habe ich mich für den würzig-aromatischen Schafskäse aus der Region entschieden und ich habe meine Wahl nicht bereut.
Doch wie sollte ich die Köstlichkeit kulinarisch richtig in Szene setzen?
„Rustikal“ ohne viel Aufwand, dass sollte mein heutiges Schafskäse-Rezept sein.
Nur wie gemacht?
Plötzlich fiel mir ein, dass ich Tage zuvor von einem Rezept für Joghurt-Käse-Bällchen gelesen hatte. Die Idee meiner Variation für die runde Käsespezialität war „geboren“.


Kleine Warenkunde 
Ja, der Anteil an Vitaminen ist erwähnenswert: Schafmilch enthält mehr Vitamin A, D, E, Riboflavin, B6, B12 und Vitamin C auf als Kuhmilch (Quelle Wikipedia). Na, dann ran an die gute Milch.



Zutaten für ca. 20 Bällchen
150 g Schafskäse (Feta)
100 g Hüttenkäse
3 getrocknete Tomaten in Öl
1 TL getrockneten Oregano
100 g Schinken*
Spritzer Zitronensaft
Pfeffer
*Vegetarier unter euch lassen den Schinken einfach weg.




Zubereitung
Schafskäse mit der Gabel zerdrücken und mit dem Hüttenkäse vermischen. Die eingelegten Tomaten und den Schinken fein schneiden.
Mit Oregano, Zitronensaft und Pfeffer würzen. Alles gut miteinander vermengen und kleine Bällchen formen.





Die Bällchen sind auch für jede Party prima geeignet, da sie sich schnell und einfach vorbereiten lassen.


Die Schafskäse-Bällchen sind auch als Vorspeise mit einem Salat ideal und begeistern bestimmt alle Gäste.


Die Schafskäsecreme schmeckt auch besonders gut auf einem Vollkornbrot.
Ich habe das Brot bei starker Oberhitze 10 min überbacken. Der Geschmack des Schafskäses intensiviert sich beim Erwärmen und schmeckt noch besser.



Super als Snack!


Donnerstag, 19. August 2010

BrotDUFT liegt in der LUFT...

Polentabrot mit Vorteig

POLENTA und BROT? Es klingt vielleicht ungewöhnlich Polenta dem Brot zuzufügen, aber es wird dadurch saftiger und es bekommt einen kräftigen Geschmack. Einfach mal ausprobieren. Ich habe es schon zur Liste meiner Lieblingsbrote hinzugefügt.
Ich habe für dieses Brot den Vorteig paté fermentée (Rezept siehe Vorteige) verwendet. Wenn du keine Zeit für einen Vorteig hast, gelingt das Brot ebenso.


Zutaten für 1 Kastenbrot
120 g Polenta
320 ml Wasser
1 TL Salz
40 g frische Hefe*
120 ml lauwarme Milch
1 TL Zucker
400 g Roggenmehl oder Dinkelmehl
2 TL Salz
2 EL Brotgewürz
1/2 TL Kardamom
1 Handvoll Haferflocken und etwas Rapsöl für die Kastenform
* Ein Teil der Hefe habe ich bereits für den Vorteig verwendet.

Zubereitung
Wasser mit dem Salz aufkochen und den Polenta beifügen. Cremig rühren und erkalten lassen.In der lauwarmen Milch die Hefe und den Zucker verrühren und 30 min bei Raumtemperatur gehen lassen. Die Hefe soll Blasen werfen.
Das Mehl und die Gewürze vermischen, die lauwarme Polenta und den paté fermentée vermischen. Die Hefemilch beigeben und alles 5 min kneten.
Den Backofen auf 50 °C  5 min aufheizen und ausschalten. In den ausgeschalteten Ofen den Teig zugedeckt 2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
Die Kastenform mit Öl ausstreichen und die Haferflocken hineingeben, sodass sie die gesamte Innenfläche der Form bedecken. Die Hände leicht bemehlen und den Teig aus der Schüssel auf einem Brett leicht in Form rollen. Gleich in die Kastenform hineinlegen und nochmals zugedeckt 45 min im Ofen gehen lassen.

Bei 200 °C - vorheizen
Bei 180 °C - 45 min bei Heißluft backen.

Brot in der Form auskühlen lassen und dann genießen.

Mittwoch, 18. August 2010

Kleine Kochschule

Wie friere ich Beeren richtig ein?

Ich freue mich immer sehr auf die Erntezeit der Beeren, egal ob Erdbeere, Himbeere,Brombeere... Das Marmelade-Fieber bricht dann bei mir aus und backe süße beerige Verführungen. Doch irgendwann gehen mir die Ideen,  der Lagerplatz oder die Anlässe aus. Dann bleiben viele Beeren übrig.
Nun ich habe einen super Tipp, wie man Beeren aller Art einfrieren kann, ohne dass man nach dem Wiederauftauen einen großen Klumpen Beeren vor sich hat. Ich gebe die Beeren nur bodenbedeckt in einen Behälter und gebe sie 5 Stunden in den Tiefkühler.


So kleben die weichen Brombeeren nicht zusammen. Danach kann ich sie gemeinsam in einen Gefrierbeutel füllen, ohne das sie zusammenkleben.
Diesen Vorgang wiederhole ich so oft, wie ich Beeren habe.
Oder ich püriere die Beeren und gebe sie in den Tiefkühler. So habe ich immer ein Fruchtpüree zur Hand.


Couscous meets Curry

Couscous-Curry-Suppe

Bei dem derzeitig kalten, ja fast herbstlichen, Wetter erfordert mein Körper kulinarisch gesehen eine wärmende Mahlzeit. Kaum zu glauben, dass ich Mitte August Lust auf eine Suppe habe. Dazu kommt noch, dass ich eigentlich ein bekennender Suppenkaspar, besonders von Creme-Suppen aller Art, bin. Erwärmen kann ich mich mehr für klare Suppen mit Einlage. Fritatten-, Grießknödel- oder die französische Zwiebelsuppe findet man nun auch auf meinem Speiseplan.
Aber nur die Couscous-Curry-Suppe, die ich dir heute vorstellen möchte, mag ich wirklich sehr gern. Seit dem letzten kalten Winter habe ich sie immer wieder gemacht, weil sie super schnell zubereitet ist und der Ingwer in der Suppe richtig wärmt.

Kleine WarenkundeIngwer enthaltet Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor. Die Wurzel hat eine antibakterielle Wirkung, wirkt antiemetisch (vor Erbrechen schützend), fördert die Durchblutung, steigert die Gallensaft-Produktion und gilt als Aphrodisiakum.. hört, hört!!! (Quelle Wikipedia).


Diese Currymischung ist die Beste.
Zutaten für eine Person
200 ml Gemüsebrühe mit Ingwer*
6 EL Couscous
2 EL Suppennudeln**
1 TL Curry
* Ich habe diese Brühe immer griffbereit in meinem Kühlschrank. So einfach geht sie: Wasser mit Gemüsebrühwürfel aufkochen lassen und ein Stück frischen Ingwer dazugeben. Die Hitze zurück schalten und ziehen lassen. Ich fülle die Suppe mit dem Ingwer in Gläser und lagere sie im Kühlschrank.
** ABC-Nudeln mag ich gerne dazu.


Zubereitung
Suppe aufkochen lassen, den Couscous, die Nudeln und den Curry dazugeben. 10 min leicht kochen lassen. Fertig ist die Suppe!
Wer es noch etwas exklusiver und nicht so puristisch mag, kann auch einen Fisch langsam (ca. 10 min) in der Currybrühe pochieren lassen.


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